Depotkonto Vergleich

Das breite Angebot an Depotkonten sorgt einerseits dafür, dass die Konditionen in den letzten Jahren günstiger für Anleger und Depotinhaber geworden sind. Auf der anderen Seite ist das Angebot allerdings auch unübersichtlicher geworden, weil es mittlerweile deutlich über 100 Banken und Broker gibt, die ein Depotkonto zur Verfügung stellen. Wir möchten Sie mit unserem Depotkonto-Vergleich darüber informieren, wie Sie das für Sie am besten passende Wertpapierdepot finden und was bei einem Depotvergleich zu beachten ist.

Durchschnittl. Ordervolumen
Anzahl Order / Jahr

Depotgebühren

Handelbare Wertpapiere

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Welche Leistungen beinhaltet das Wertpapierdepot?

Bei den Leistungen gibt es zwischen den unterschiedlichen Anbietern, die ein Wertpapierdepot zur Verfügung stellen, keine allzu großen Unterschiede. In jedem Aktiendepot können Sie Wertpapiere verwahren und das Depot selbst dient als Grundlage dafür, Handelsaufträge zu erteilen. Eng verbunden mit dem Wertpapierdepot ist nämlich die Handelsoberfläche, falls Sie entweder einen Online-Broker, eine Direktbank oder eine Filialbank nutzen, bei der das Depot online geführt wird. Die Hauptleistung kann jedes Wertpapierdepot erfüllen, nämlich dass Sie darin Aktien verwahren lassen können. Alle anderen Leistungen sind im Prinzip Zusatzleistungen, die vor allem im Zusammenhang mit der Handelsoberfläche stehen. Auf diese weiteren Leistungen gehen wir im Folgenden noch etwas näher ein.

Die Kosten als entscheidender Vergleichsfaktor

Den Depotkonto Vergleich können Sie grundsätzlich auf zahlreichen Webseiten im Internet durchführen, die es zum Thema Aktien und Wertpapiere gibt. Der wohl entscheidende Vergleichsfaktor sind beim Wertpapierdepot die Kosten, die beim jeweiligen Anbieter anfallen. Die Kosten, die im Zusammenhang mit der Führung eines Wertpapierdepots und dem Handel von Aktien zu beachten sind, bestehen insbesondere aus den folgenden Bestandteilen:

  • Depotgebühr
  • Positionsgebühr
  • Ordergebühren (Transaktionskosten)
  • Gebühren für zusätzliche Leistungen und Services

Die Depotgebühr ist ein Kostenfaktor, der bei immer mehr Wertpapierdepots heutzutage nicht mehr zum Tragen kommt. Dies gilt insbesondere für Direktbanken und Online-Broker, denn diese stellen die Nutzung des Depots mittlerweile immer häufiger ohne Berechnung von Depotgebühren zur Verfügung. Demgegenüber ist es insbesondere bei kleineren und regionalen Banken so, häufig im Bereich Sparkassen und Volksbanken, dass nach wie vor Depotgebühren berechnet werden. Diese können sich durchaus innerhalb einer größeren Spanne zwischen monatlich fünf und bis zu 20 Euro im Monat bewegen. Daher können Sie durch unseren Depotkonto Vergleich an dieser Stelle bereits Kosten einsparen, insbesondere dann, wenn Sie sich für ein kostenloses Wertpapierdepot entscheiden.

Aktuell (Stand September 2017) sind es insbesondere die folgenden Anbieter, die ein komplett kostenfreies Wertpapierdepot zur Verfügung stellen:

  • Onvista Bank
  • flatex
  • Consorsbank
  • 1822direkt
  • ING-DiBa
  • DKB Bank

Ordergebühren als zweiter wichtiger Kostenfaktor

Neben den Depotgebühren stellen die Ordergebühren den zweiten wichtigen Vergleichsfaktor im Bereich der Kosten dar. Der Vollständigkeit halber möchten wir an dieser Stelle auch die Positionsgebühr nicht unerwähnt lassen. Es handelt sich dabei um eine nur noch selten veranschlagte Gebühr, bei der die Bank oder der Broker für jede Bestandsposition einen bestimmten Kostenbeitrag berechnen. Oftmals handelt es sich dann entweder um einen festen Euro-Betrag pro Position oder um eine prozentuale Gebühr. Allerdings können Sie die Positionsgebühr beim Depotkonto Vergleich mittlerweile vernachlässigen, da sie nur noch von sehr wenigen Anbietern in Rechnung gestellt wird. Viel wichtiger ist es, dass Sie sich über die anfallenden Ordergebühren informieren. Dies gilt insbesondere unter der Voraussetzung, dass Sie beispielsweise nicht nur einmal Aktien kaufen und diese dann über Jahre im Depot halten möchten, sondern durchaus häufiger mit Aktien handeln wollen.

DerVergleich der Orderkosten ist nicht ganz einfach, was insbesondere darauf zurückzuführen ist, dass es verschiedene Gebührenmodelle am Markt gibt. Aktuell sind dies insbesondere die folgenden Varianten:

  • Fixgebühr je Order (sogenannte Orderflat)
  • prozentualer Ordergebühr (auf Grundlage des gehandelten Gegenwertes)
  • Order-Pakete

insbesondere Online-Broker und auch einige Direktbanken nutzen seit geraumer Zeit vermehrt die Order-Flatrate als Gebührenmodell. Die wesentliche Eigenschaft der Orderflat besteht darin, dass die Ordergebühren unabhängig davon berechnet werden, welchen Gegenwert Sie handeln. Es spielt demnach keine Rolle, ob Sie beispielsweise für 2.000 oder für 20.000 Euro Aktien ins Depot einbuchen lassen. Aus finanzieller Sicht vorteilhaft ist die Orderflat daher insbesondere für Kunden, die größtenteils etwas höhere Gegenwerte handeln.

Das zweite Gebührenmodell ist in der Praxis ebenfalls noch häufig an der Tagesordnung, nämlich die prozentuale Gebühr auf Basis des Gegenwertes. Hier veranschlagen Bank oder Broker beispielsweise 0,6 Prozent an Ordergebühren, wobei der Prozentsatz auf Basis des gehandelten Gegenwertes berechnet wird. Falls Sie also beispielsweise 100 Aktien zu einem Preis von 55 Euro je Aktie erwerben, beträgt der gehandelte Gegenwert 5.500 Euro. Berechnet der Broker nun eine provisionsabhängige Gebühr prozentuale Gebühr in Höhe von 0,6 Prozent, würden für diesen Kaufauftrag insgesamt 33 Euro anfallen. Dieses Gebührenmodell ist insbesondere finanziell attraktiv für solche Anleger, die eher kleinere oder mittlere Gegenwerte handeln.

Manche Broker und Direktbanken bieten als Gebührenmodell sogenannte Order-Pakete. Diese beinhalten dann beispielsweise eine festgelegte Anzahl von 50 Orders, die zum ebenfalls festgelegten Gesamtpreis von zum Beispiel 250 Euro ausgeführt werden dürfen. Typisch für solche Paketpreise ist, dass diese im Vergleich zur Einzelgebühr je Order einen kleineren oder auch größeren Rabatt beinhalten. Manche Depotanbieter staffeln die Order-Pakete sogar nach Menge und Rabatt, den Sie letztendlich nutzen können. Besonders geeignet ist dieses Gebührenmodell natürlich für solche Kunden, die innerhalb eines kurzen Zeitraumes relativ viele Handelsaufträge erteilen.

Zusatzleistungen ebenfalls in den Depotkonto Vergleich einbeziehen

Der Vergleich der Kosten ist sicherlich ein zentrales Element, wenn Sie Wertpapierdepots gegenüberstellen und so das für Sie beste Depotkonto finden wollen. Allerdings sollten Sie die Zusatzleistungen ebenfalls nicht außer Acht lassen, denn der erfolgreiche Handel mit Aktien und anderen Wertpapieren hängt durchaus auch davon ab, wie benutzerfreundlich die Handelsoberfläche ist und ob Sie sich leicht im System zurechtfinden. Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel die Anzeige von Realtime-Kursen oder Veröffentlichung wichtiger Börsendaten, können ebenfalls zum Erfolg beitragen.

Aus dem Grund sollten Sie beim Vergleich der Wertpapierdepots neben den Kosten auch die folgenden Punkte beachten:

  • Handelsoberfläche (Benutzerfreundlichkeit)
  • Funktionen der Trading-Plattform
  • Kundenservice
  • Eventuelles Demokonto
  • Weiterbildungs- und Wissensbereich
  • Informationen, beispielsweise Realtime-Kurse und Börsennachrichten

Diese jeweiligen Vergleichspunkte sind meistens in einem gewöhnlichen Depotvergleich, den Sie auf Webseiten im Internet durchführen können, nicht enthalten. Sinnvoll ist es daher, sich sogenannte Reviews (Erfahrungsberichte) zu einzelnen Anbieter zu betrachten. Dort werden die zuvor genannten Vergleichspunkte häufig angesprochen und es wird bewertet, wie sich das Angebot der Bank oder des Brokers in dieser Kategorie darstellt. Somit können die Erfahrungsberichte ein sehr gutes Hilfsmittel darstellen, wenn Sie einen Anbietervergleich durchführen möchten.

Fazit zum Vergleich: Kosten und Leistungen im Blick haben

Einen Depotvergleich können Sie heutzutage schnell und kostenlos durchführen. Sie sollten dabei allerdings nicht nur Kosten im Blick haben, also vor allem Depotgebühren und Ordergebühren, sondern ebenfalls die Leistungen gegenüberstellen. Damit sind insbesondere Services und Zusatzangebote des jeweiligen Anbieters gemeint, wie zum Beispiel Handelsoberfläche, ein gut funktionierender Kundenservice sowie kostenlose Zusatzinformationen, beispielsweise Realtime-Kurse.

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