Depotkosten – Infos zu den möglichen Gebühren

Ein Depotkonto als Grundlage für den Wertpapierhandel bringt Kosten mit sich. Vergleichen Sie die Depotkosten und finden Sie das Konto, das am besten zu Ihnen passt!

Depotkosten Vergleich – Die wichtigsten Gebühren auf einen Blick

Wertpapiere sind für viele private Anleger ein fester Bestandteil in ihrem Depot für den Aufbau von Vermögen. Wenn Sie ein Depot eröffnen und Aktien und Wertpapiere kaufen wollen, bietet sich Ihnen ein breites Angebot von Banken bis Online-Brokern. Allerdings unterscheiden sich die Angebote hinsichtlich der Depotkosten recht deutlich. Deshalb lohnt es sich, die Preise in einem Depot-Vergleich gegenüberzustellen, um sich bei Bedarf für eine günstigere Bank zu entscheiden. Da hohe Ausgaben und Abzüge auf Dauer die Rendite schmälern, sollten Sie nicht nur bei der Eröffnung des Depots sorgfältig auf die Depotgebühren Ihrer Bank achten, sondern auch bei laufenden Verträgen regelmäßig auf die Auslagen schauen. Doch welche Depotkosten gibt es eigentlich und welche Zusatzkosten fallen beim Wertpapierhandel an?

Kostengünstige Depotkonten im Vergleich

CapTrader Depotkonto
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Jahresgebühr
0,00 €Kostenlose Kontoführung
Kosten / Order
4,00 €
Gesamtkosten
40,00 €
  • Kostenlose Depotführung
  • Prozentual sehr günstige Orderkosten
  • Weltweiter Börsenhandel

Wie setzen sich die Depotkosten zusammen?

Prinzipiell sind bei einem Depot die Jahresgebühren und die Gesamtkosten pro Jahr zu unterscheiden. Einige Banken fordern eine Jahresgebühr, sie wird auch als Konto- oder Depotführungsgebühr bezeichnet. Schon bei dieser Gebühr gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede zwischen den Banken.

Wie die Ordergebühren berechnet werden

Neben den Depotführungsgebühren gibt es noch weitere Kostenquellen. Dazu zählen die Ordergebühren, die beim Kauf und Verkauf von Aktien anfällt. Die Höhe dieses Betrags hängt in der Regel vom Volumen der Order und von der Zahl der Orders ab. Die meisten Banken koppeln eine Order an bestimmte Mindest- oder Höchstbeträge. Das heißt, wenn Anleger Wertpapiere oder Aktien kaufen oder verkaufen, muss eine Order über einen festgelegten Mindestbetrag lauten oder darf einen definierten Höchstbetrag nicht übersteigen.

Damit beeinflussen Mindest- und Höchstbetrag Ihre Ordergebühren unmittelbar. Auch die Art des Depots hat einen Einfluss auf Ihre Kosten. Zu unterscheiden sind Online-Depots, wie z.B. bei der Onvista Bank, und ein Depot bei Ihrer Hausbank. Viele Direktbanken fordern für ein Depot keine oder lediglich eine geringe Depotführungsgebühr, während die Filialbanken dafür eine höhere Summe verlangen. Somit hängt es also von Ihrem Depotanbieter und von der Art des Depots ab, welche Depotgebühren auf Sie zukommen.

Depotgebühren vergleichen und hohe Kosten vermeiden

Hohe Auslagen für das Depot können Anleger nur umgehen, indem sie einen ausführlichen Depot Vergleich durchführen. Gerade dann, wenn Anleger mehrere Depots führen oder wenn sie beabsichtigen, über einen längeren Zeitraum eine hohe Summe anzusparen, lohnt es sich, die Depotgebühren sehr genau zu vergleichen. Denn oft klingen die Beträge nach nur wenigen Euro pro Monat, jedoch summieren sich diese Euro pro Jahr auf, schnell bis zu mehreren Hundert Euro. Häufig lohnt es sich, den Anbieter zu wechseln, um dadurch bares Geld zu sparen. Allerdings müssen Anleger beim Depot-Vergleich auch Ihre individuelle Situation berücksichtigen. Sie hat maßgeblich Einfluss darauf, welches Depot am besten für Sie geeignet ist.

Die Depotgebühren für die Führung Ihres Depots sind zum Beispiel ausschlaggebend, wenn Sie Ihr Depot in Form eines Fondsportfolios führen. Ein Fonds wird üblicherweise von Anlegern verwendet, die Geld in einen Sparplan einzahlen wollen. In der Regel zahlen Anleger jeden Monat eine festgelegte Summe in den Fonds ein, weitere Transaktionen gibt es in der Einzahlungsphase nur, wenn sie zusätzlich eine oder mehrere Auszahlungen beantragen. Durch die Einrichtung eines sogenannten Sparplans kann automatisch in Fonds eingezahlt werden. Es finden also pro Jahr nur recht wenige Transaktionen im Depot statt. Sofern Sie also lediglich einen oder mehrere Sparpläne besparen wollen, sollten Sie bei der Wahl des Depotanbieters vor allem auf die Führungskosten pro Jahr für das Depot achten.

Dem folgenden Überblick über beliebte Depots können Sie die Mindestordergebühren verschiedener Anbieter entnehmen.

Welche Rolle die Ordergebühren bei häufigen Transaktionen spielen

Anders sieht es aus, falls der Anleger häufig mit Aktien handeln und regelmäßig Anteile kaufen und verkaufen möchte. In diesem Fall ist nicht so sehr die Kontoführungsgebühr ausschlaggebend. Vielmehr sollten Anleger als aktive Aktienhändler auf möglichst niedrige Ordergebühren achten. Vielleicht lässt sich auch eine Flatrate verhandeln, so dass Sie die die anfallenden Beträge unabhängig von der Zahl der Käufe und Verkäufe bezahlen. Vor allem für sehr aktive Aktienhändler kann eine solche Flatrate finanziell von Vorteil sein.

Im Zusammenspiel mit den Kosten für die Depotführung können die Ordergebühren einen bedeutenden Beitrag zur Kostenreduktion spielen, wie das untenstehende Beispiel zeigt.

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Depotgebühr5,90 Euro pro Monat-
Ordergebühr
Durchschnittliches Volumen pro Order

Depotgebühren sparen durch Investitionen in Fonds in Form von ETFs

Zu beachten ist außerdem, dass Anleger für Indexfonds (ETFs) meist nur einen Bruchteil der Kosten pro Jahr, die sie für einen Aktienfonds zahlen, aufwenden müssen. Indexfonds (ETFs) werden in der Regel passiv verwaltet, das bedeutet, dass kein aktives Fondsmanagement durch einen Fondsmanage für das ETF nötig ist und Sie sich einige Euro pro Jahr sparen können. Bei einem aktiven Fondsmanagement sind die Kosten, die Sie zahlen, deshalb höher. Sofern ein Indexfonds (ETF) als Alternative zum Aktienfonds zum Aufbau von Vermögen für Ihr Depot in Frage kommt, können Sie somit von günstigeren Brokergebühren profitieren. ETFs werden außerdem oft als Sparplan eingesetzt. Dabei wird das ETF monatlich mit einem festgelegten Betrag befüllt, wobei die meisten Direktbanken und Broker die regelmäßige Einzahlung des ETF automatisch einrichten können. Dadurch stellt ein ETF-Sparplan eine bequeme Investitionsmöglichkeit dar.

Was muss man zum Anbieterwechsel wissen?

Viele Anleger zahlen für ihr Depot zu hohe Depotgebühren und verlieren dadurch Jahr für Jahr mehrere 100 Euro. Das jedenfalls hat Stiftung Warentest in einer aktuellen Analyse herausgefunden. Die Rendite Ihres Depots sinkt dadurch ganz erheblich, denn letztlich gehen die Kosten zu Lasten der Verzinsung Ihres eingezahlten Geldes. Somit können Ihnen durch das falsche Depot mehrere hundert Euro pro Jahr entgehen. Der Wechsel des Anbieters ist durchaus möglich und kann von Vorteil für Anleger sein, wenn sie dadurch mehr Geld sparen.

Wie die Eröffnung eines neuen Depots funktioniert

Haben Sie sich dafür entschieden, Ihren Depotanbieter zu wechseln, müssen Sie einen Antrag bei Ihrer neuen Bank stellen. Sie kümmert sich darum, dass die Wertpapiere in Ihr neues Depot „umgezogen“ werden. Falls Ihr neuer Depotanbieter eine Direktbank ist und Sie dort noch kein Konto führen oder einen Kredit abgeschlossen haben, müssen Sie zuvor eine Identitätsprüfung durchführen. Dazu ist das Geldinstitut verpflichtet, denn sie muss sicher sein, dass der Inhaber des Depotkontos tatsächlich die Person ist, die er vorgibt. Die Identitätsprüfung wird von den meisten Banken mit Hilfe des PostIdent-Verfahrens durchgeführt. Dazu gehen Sie mit den Unterlagen der neuen Bank und mit Ihrem Personalausweis in die nächste Postfiliale und lassen Ihre Identität dort bestätigen. Bei Direktbanken ist auch das VideoIdent-Verfahren beliebt, wodurch beim Video-Chat die Identität geprüft wird.

Danach wird das Depot innerhalb von wenigen Tagen eröffnet. Einige Banken ermöglichen die Identitätsprüfung auch mit Hilfe eines Video-Chats oder einer App. In der kurzen Zeit des Wechsels von einem Depotanbieter zu einem anderen können Sie keinen Verkauf Ihrer Aktien beauftragen. Sobald alle Wertpapiere auf Ihren neuen Depotanbieter oder Broker übertragen sind, kaufen und verkaufen Sie wieder wie gewohnt.

Depotkosten: Welche Vor- und Nachteile haben Online-Banken gegenüber der Filialbank?

Wenn Sie Ihr Konto und Ihr Wertpapierdepot bisher bei einer Filialbank führen und diese vielleicht seit vielen Jahren die Funktion Ihrer Hausbank übernimmt, mag es im ersten Augenblick schwierig erscheinen, sich für eine günstigere Direktbank zu entscheiden. Natürlich ist dieser Wechsel nicht zwingend erforderlich. In der Regel erhebt eine Filialbank aber höhere Gebühren für Ihr Depot als die Internetbank. Ein Vergleich der Euro pro Jahr, die an Depotgebühren fällig werden, lohnt sich. Wenn Sie also bestrebt sind, die Zahlungen für Ihr Depot um mehrere Euro pro Jahr zu senken, bleibt Ihnen häufig nur eine Direktbank oder ein Depot bei Online-Brokern als Alternative. Ein Depot-Vergleich kann Ihnen auch hilfreiche Informationen bieten.

Diese Vorteile bietet eine Filialbank

Bevor Anleger sich für den Wechsel entscheiden, bietet es sich an, das Gespräch mit Ihrer Hausbank suchen. Sie ist gesetzlich dazu verpflichtet, Sie kostenlos zu beraten. Unter Umständen besteht die Möglichkeit, bei Filialbanken ein kostenfreies Girokonto mit Online-Banking zu eröffnen. Die meisten Filialbanken bieten diese Variante heute an, wobei Sie unter Umständen mit einigen Auflagen wie zum Beispiel einem Geldeingang in einer vorgegebenen Höhe rechnen müssen, damit das Konto kostenfrei oder zumindest günstig bleibt. Wechseln Sie bei Ihrer Filialbank zum Online-Banking, hat das für Sie in der Regel den Vorteil, dass Sie Girokonto, Sparkonto und Depot bei Ihrer Bankfiliale vor Ort führen und die Kosten trotzdem überschaubar bleiben.

Depotkosten Vergleich bei Online Anbietern

Sofern Anleger sich für einen Online-Anbieter wie Onvista Bank, die es schon seit 2009 gibt, für Ihr Depot entscheiden, lohnt sich ein Blick auf die Konditionen. Auch dies ist in einem Depot-Vergleich einfach erledigt.  Zur Auswahl stehen die Direktbanken, aber auch die Online-Broker. Bei einem Online-Broker werden Sie meist nicht beraten, und die Kommunikation läuft ausschließlich online. Achten Sie besonders auf die Höhe der Einlagensicherung, sie steht für die Absicherung der angelegten Kundengelder. Eine Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro pro Kunde sollte unbedingt gewährleistet sein, sie entspricht der Regelung für europäische Bankdienstleister. Nicht jeder Online-Broker hat allerdings Zugriff auf jede Börse. Wollen Sie neben den deutschen Standardbörsen noch an einer anderen Börse handeln, sollten Sie dies abklären.

Der Kauf und Verkauf von Aktien oder anderen Wertpapieren wird bei einer Direktbank oder einem Online-Broker über das Internet durchgeführt. In diesem Fall sollte Ihr Computer oder Ihr Smartphone so gesichert sein, dass ein unbefugter Zugriff mindestens erschwert wird. Ein funktionierender und aktueller Virenschutz ist demnach Pflicht, anderenfalls sollten Sie nicht online handeln.

Fazit – Depotkosten als ausschlaggebendes Merkmal bei der Suche nach dem passenden Depot

Ob Sie sich also für ein Depot bei einer Direktbank, einem Online-Broker oder doch für Ihre Hausbank entscheiden, bleibt Ihren persönlichen Präferenzen überlassen. Alle Varianten haben, wie der Vergleich zeigt, Vor- und Nachteile, so dass Sie letztlich anhand Ihres Bauchgefühls festlegen können, welche Alternative Ihnen für Ihr Depot am besten gefällt. In der Regel ist es besonders angenehm, Girokonto, Sparkonto und Depot bei einem einzigen Anbieter zu führen, unabhängig davon, ob dieser nun eine Filialbank oder eine Direktbank ist. Entscheiden Sie sich für diese Variante, erhalten Sie den Service für alle Bankgeschäfte aus einer Hand und müssen sich nicht auf die verschiedensten Abläufe bei unterschiedlichen Banken einstellen. Dadurch sparen Sie Zeit, in der Sie sich um andere Dinge kümmern können. Für die Gesamtkosten Ihres Depotkontos sind die Transaktionskosten, die Anzahl der Investments und die Euro pro Transaktion ebenso von Bedeutung wie die von den Brokern veranschlagten Preise pro Jahr. Falls Sie sich noch nicht sicher sind oder einen Überblick über verschiedene Depots möchten, empfiehlt sich ein Depot-Vergleich, um auf Dauer möglicherweise mehrere hundert Euro zu sparen.

Für die Führung eines Depots fallen in einigen Fällen Depotgebühren an, welche sich entweder prozentual am Handelsvolumen oder pauschal berechnen. Zu diesen Kosten müssen die Ordergebühren addiert werden, welche pro Transaktion anfallen. Falls Sie häufig handeln möchten, summieren sich die Orderkosten schnell auf

Orderkosten sind Gebühren, welche pro Transaktion, also pro Kauf oder Verkauf, von Wertpapieren anfallen. Diese werden je nach Broker unterschiedlich berechnet. Möglich ist eine pauschale Abrechnung, bei der beispielsweise je Transaktion 1,50 Euro anfallen, oder eine pauschale Abrechnung, die beispielsweise 0,25 % des Ordervolumens umfasst. Zudem gibt es bei einigen Brokern auch Mischmodelle oder Mindest- und Höchstsätze.

Da meist Filial- und herkömmliche Banken persönlicheren Service bieten, sind Depotkonten dieser Banken in der Regel teurer als bei Online-Brokern. Jedoch kann es auch sein, dass Online-Broker nicht den gleichen Zugang zu allen Wertpapierhandelsplätzen bieten oder dafür höhere Kosten erheben.

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