So findet man das passende Girokonto
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Das Girokonto gehört in Deutschland zur Grundausstattung für Verbraucher – aber wie findet man unter den tausenden Angeboten das individuell Passende? Was ist wichtiger – der Preis oder die Ausstattung?

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105 Millionen Girokonten gibt es laut Statistischem Bundesamt in Deutschland – rund zwanzig Millionen mehr als überhaupt Menschen hierzulande leben. Mehr als ein Drittel davon entfallen auf die Landesbanken und Sparkassen. Mal davon abgesehen, dass sich darunter wahrscheinlich ein paar Karteileichen in der Statistik verstecken, zeigt das: Viele Deutsche haben sogar mehrere Girokonten. Und das nicht unbedingt immer bei derselben Bank.

Girokonto wechseln, Angebote vergleichen

Glaubt man Verbraucherschützern, ist der Wechsel von Bank und Girokonto mitunter ähnlich sinnvoll wie der Wechsel des Stromanbieters. Und tatsächlich werben Banken um Neukunden, indem sie ihnen nicht nur beim Girokonto eine Vielzahl an Boni, Extras oder Willkommensgeschenken anbieten.

Für Verbraucher kann die Vielzahl an unterschiedlichen Angeboten und Kontomodellen allerdings auch verwirrend sein. Manche Girokonten sind kostenlos, andere haben eine monatliche oder jährliche Grundgebühr. In der Regel kommen außerdem Kosten für einzelne Leistungen wie Überweisungen oder Daueraufträge hinzu. Da ist es gar nicht so einfach, gegenzurechnen, inwiefern sich die Extras rentieren. Oder ob diese überhaupt sinnvoll sind und zu den eigenen Bedürfnissen passen.

Aber was für Extras gibt es überhaupt? Dazu gehören zum Beispiel Dinge wie:

  • eine Kreditkarte mit ApplePay bzw. Google Pay
  • bestimmte Rabatte, in der Regel bei Partnerunternehmen
  • Versicherungen (z.B. Reisekrankenversicherung, Handyversicherung, Rechtsschutzversicherung)
  • Cashback-Programme

Zu den Willkommensboni zählen vor allem:

  • Startguthaben (50 oder 100 Euro oder mehr)
  • Produktgeschenke
  • Freimonate (also ein Zeitraum ohne Grundgebühr)

In der Regel ist ein Girokonto teurer, je mehr Extraleistungen es vertraglich enthält. Es lohnt also, genau zu rechnen und sich immer zu fragen, ob man bestimmte Leistungen tatsächlich benötigt. Wer viel unterwegs ist, oft in Urlaub fährt, freut sich über eine Reisekrankenversicherung. Wer eher zu Hause bleibt, kann darauf verzichten. Ob sich Rabatt- und Cashback-Programme lohnen, hängt davon ab, ob und wie oft man Kunde der Partnerunternehmen ist – oder ob man sich vorstellen kann, es zu werden.

Mehrere Angebote einholen, Kundenberater fragen

Wichtig ist immer, sich nicht zu schnell von Lockangeboten verführen zu lassen. Stattdessen sollte man sich Zeit nehmen und in Ruhe mehrere Angebote vergleichen. Das können unterschiedliche Angebote der eigenen Bank oder auch von mehreren Banken sein. Dabei sollte man genau auf die Kosten schauen und auch auf die eventuellen Vorteile, die man dadurch erhält. Denn vielleicht profitiert man von diesen bereits. Die Boni und Extras viele Kreditkarten sind beispielsweise denen der Girokonten sehr ähnlich. Wenn man allerdings noch keine Kreditkarte besitzt und sich eine zulegen möchte, könnte ein Girokonto mit einer inkludierten Kreditkarte eine sinnvolle Option sein.

Wer sich unsicher ist, spricht am besten einen Kundenberater der Bank direkt an und fragt, ob bestimmte Optionen und Leistungskombinationen möglich sind – oder auch ob die Bank ein kostenloses Girokonto ganz ohne Extras anbietet, falls man auf diese verzichten kann.

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