Aktiendepot Vergleich 2018

Bei unserem Aktiendepot Vergleich geht es um die Kosten des Aktiendepots. Diese setzen sich aus den drei Komponenten monatliche Grundgebühr, Pauschalgebühr pro Order und prozentualer Zuschlag nach Ordervolumen zusammen. Nicht jeder Broker erhebt diese drei Depotgebühren. Die Grundgebühr beispielsweise entfällt bei den meisten Brokern spätestens mit einem gewissen Umsatz. Wir wollen in einem transparenten Vergleich aufzeigen, welches Aktiendepot sich für welche Art von Anleger eignet.

Individueller Aktiendepot Vergleich 2018

Es gibt einige bedingungslos kostenlose Depots. Andere weisen eine niedrige Mindestgebühr, wieder andere eine niedrige Höchstgebühr auf. Der Aktiendepot Vergleich berücksichtigt solche Details und bezieht die Kosten für eine Order und auch für Orderzusätze mit ein. Diese Kosten spielen für die Anleger eine unterschiedliche Rolle. Wer sehr aktiv handelt, muss auf die Orderkosten achten. Manchmal lassen aber Investoren ein Wertpapier auch über Jahre im Depot, die Orderkosten spielen dann fast keine Rolle mehr. Darüber hinaus spielt der Börsenplatz eine Rolle für die Kosten. Manche Trader handeln nur im Inland, andere auch an ausländischen Börsen mit teilweise sehr viel anderen Gebührenstrukturen. Aus diesem Grund ist der individuelle Aktiendepot Vergleich unabdingbar.

Leistungen eines Wertpapierdepots

Beim Vergleich der Anbieter fällt auf, dass sich Wertpapierdepots auch hinsichtlich ihrer Leistungen unterscheiden. Hierbei geht es um die Möglichkeit des Zugriffs auf viele Assets und unterschiedliche Börsenplätze im In- und Ausland sowie um den Support. Auch das ETF-Angebot, die Möglichkeit einer Flatrate und der OTC-Handel spielen für die Anleger eventuell eine Rolle. Wiederum benötigt nicht jeder Investor, der ein Aktiendepot führt, jede dieser Leistungen.

Aktiendepot Kosten mit einer Ober- und Untergrenze

Kleinanleger interessieren sich beim Aktiendepot Vergleich in der Regel für die Mindestgebühr. Diese wird in jedem Fall gezahlt, selbst wenn nur ein kleines Volumen gehandelt wird. Diese Gebühr haben wir im Aktiendepot Vergleich 2018 ebenso berücksichtigt wie die Höchstgebühr. Diese gibt es bei fast jedem Broker. Beim Buchen von Fonds wiederum fällt ein Ausgabeaufschlag an. Weitere Kosten können Börsen- oder Einschreibegebühren sein, welche die Broker an ihre Kunden weitergeben. Sie hängen vom Handelsplatz ab und können bei einer Auslandsorder erheblich über den inländischen Gebühren liegen. Im OTC-Handel (außerbörslich direkt mit dem Emittenten) können die Gebühren sinken, das ist aber nicht immer der Fall. Beim Handel von Zertifikaten kann sich der OTC-Handel oft empfehlen.

Wer sollte ein Aktiendepot führen?

Alle Personen, die langfristig ein Vermögen aufbauen möchten, benötigen im Grunde ein Wertpapierdepot. Diese Aussage gilt, solange die Zinsen auf Festgeld oder sonstige festverzinsliche Sparanlagen sehr niedrig sind. Das Risiko einer Wertpapieranlage ist zwar gegenüber dem Fest- oder Tagesgeld immer gegeben, doch es lässt sich mit einem Verlustbegrenzungsstopp kalkulieren. Dem steht die Chance auf wesentlich höhere Renditen gegenüber. Wenn ein Anleger jedoch sehr risikoscheu ist, können wir das Aktiendepot nicht empfehlen. Es ist nicht zu erwarten, dass mehrere Aktien im Depot stets im Wert steigen. Der Gewinn ergibt sich aber gerade aus der Streuung der Anlage, bei der einige Werte sehr stark performen, während andere mit geringen Verlusten ausgestoppt werden.

Einsteigertipps für den Aktienkauf

Alle Anleger stellen sich stets die Frage, welche Wertpapiere sie aktuell in ihr Aktiendepot legen sollen. Die Vorgehensweise ist hierbei recht unterschiedlich. Manche Investoren lassen sich beraten, andere suchen die Papiere nach chart- und fundamentaltechnischen Gesichtspunkten selbst aus. Auch der Kauf von ETFs kann eine gute Wahl sein. Diese bilden einen bestimmten Index ab, streuen also schon in sich die Anlage. Es gibt hierbei sehr interessante Entwicklungen wie ETFs, die im letzten Jahr über 150 % zugelegt haben (beispielsweise VanEck Vectors Russia-Small Cap ETF, WKN A2AHKH). Einsteiger sollten für sich bedenken, ob sie sich der Mühe eigener Analysen unterziehen oder lieber einem professionellen Fondsmanagement vertrauen möchten.