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Zinsrechner, Berechnung des Endkapitals, Laufzeit, Startkapitals oder des Zinssatzes

Wie hoch sind die Zinsen, die Sie auf Ihr Kapital erhalten? Wie lange müssen Sie eine Geldanlage laufen lassen, damit Sie ein gewünschtes Endkapital erreichen? Oder welches Anfangskapital brauchen Sie, um in einer bestimmten Laufzeit ein bestimmtes Endkapital zu erreichen? Diese Werte lassen sich mit dem Zinsrechner von depotkonto.de ganz einfach und schnell ermitteln.


Berechnen Sie hier die Zinsen inkl. Zinseszins für Ihr angelegtes Kapital

Mit unserem Zinsrechner können Sie verschiedene Aspekte einer einmaligen Kapitalanlage ermitteln, wie beispielweise die Berechnung der Zinsen auf einen bestimmten Betrag. Der Online Rechner ermittelt aus bekannten Faktoren eine bislang nicht bekannte Größe. Damit ist es möglich, verschiedene Szenarien durchzuspielen, beispielsweise den Kapitalzuwachs einer Anlage über einen langen Zeitraum. Darüber hinaus können Sie bei der Berechnung auch den Zinseszins berechnen lassen.

Wie funktioniert der Zinsrechner?

Sie klicken anfangs im rechten, dunkel unterlegten Feld diejenige Größe ein, die Sie berechnen möchten. Links im weißen Eingabefeld tragen Sie dann die Ihnen bekannten Größen ein. Zur Auswahl stehen jeweils:

  • Anfangskapital
  • Zinssatz
  • Laufzeit
  • Endkapital

Steuerliche Aspekte berücksichtigt der Rechner ebenfalls unter Berücksichtigung des verfügbaren Freibetrages. Sie könnten als beispielsweise das Endkapital auf eine Anlage von 1.000 Euro bei einem Anlagezeitraum von 10 Jahren inklusive Steuern und unter Berücksichtigung Ihres vollen Freibetrages bei einem bekannten Zinssatz mit Zinseszins ermitteln. Das wäre ein gängiges Szenario, das mehrere Fakten unterstellt: Sie lassen das Kapital auf dem Konto liegen, die Zinseszinsen werden jährlich gutgeschrieben, Sie nutzen den vollen Freibetrag für dieses Anlagekonto.

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Mit dem Zinsrechner ganz einfach unterschiedliche Szenarien berechnen.

Laufzeit wählen: Jahre oder Monate

Es gibt auch andere Szenarien. So könnte Ihre Bank den Zinseszins quartalsweise oder halbjährlich gutschreiben. Sie möchten als Anleger von den Zinsen profitieren und entnehmen diese wenigstens gelegentlich dem Anlagekonto. In so einem Fall wäre es möglich, dass Sie den Zinsgewinn nur für einige Monate berechnen. Wechseln Sie dann bei der Laufzeit auf “Monate”. Diese Funktionsweise hilft auch, wenn es darum geht, wie hoch monatliche Sparraten sein müssen, wenn Sie einen bestimmten Betrag erzielen möchten.

Dass Sie den Zinssatz frei eintragen können, ist leicht ersichtlich, doch Sie können auch die anderen Daten verändern – selbst den Freibetrag. Es ist nämlich nicht zwingend, dass Sie für ein einziges Anlagekonto den vollen Freibetrag von 801 Euro pro Person und Jahr in Anspruch nehmen. Sie könnten diesen auch auf mehrere Konten verteilen. Dann tragen Sie im Feld “Freibetrag” nur denjenigen für dieses Anlagekonto ein.

Berechenbare Szenarien

Es gibt auch andere Fragestellungen wie etwa:

  1. Wie viel Geld müsste ich anlegen, um nach 10 Jahren bei einem bekannten Zinssatz als Endkapital eine Summe X zu erhalten?
  2. Wie lange müsste ich mein Geld anlegen, um beim Ausgangskapital X und einem bekannten Zinssatz die Summe Y zu erhalten?
  3. Wie viel Zinsen müsste eine Anlage abwerfen, damit bei bekanntem Ausgangskapital sowie bekannter Laufzeit ein bestimmtes Endkapital entsteht?

Solche Fragen tauchen regelmäßig dann auf, wenn Menschen überlegen, wie sie mit einer Geldanlage umgehen sollen. Mit dem Zinsrechner und seinen unterschiedlichen Berechnungsmodellen lassen sie sich ganz einfach beantworten.

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Berechnung der Zinsen.

Berechnung des Zinseszins

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die Berechnung mit oder ohne Zinseszins vorzunehmen. Wählen Sie die Berechnung ohne Zinseszins, berücksichtigt der Online Rechner nur den Zinsbetrag auf das Eingangskapital. Bereits entstandene Zinsen gehen nicht in die Rechnung mit ein, sondern werden sozusagen als ausgezahlt behandelt.

Was ist der Zinseszins?

Der Zinseszins entsteht, wenn Sie einer Anlage keinerlei Kapital und/oder Zinsgewinne entnehmen. Die Bank schlägt dann den entstandenen Zins dem Grundkapital jedes Jahr zu und verzinst den so entstandenen Betrag wiederum mit dem vereinbarten Zinssatz.

Achtung: Es gibt Festgeldkonten, auf denen der Zinseszins auch monatlich oder quartalsweise zugeschlagen wird. Das bringt dem Sparer leichte Vorteile, die wir in dieser Betrachtung vernachlässigen wollen. Eine grundlegende Rechnung, die in den meisten Fällen (bei jährlicher Gutschrift) auch so anwendbar ist, lautet:

  • Ausgangskapital: 1.000 €
  • Zinssatz pro Jahr: 2,5 %
  • Laufzeit: vier Jahre
  • Zinsgewinn nach einem Jahr: 25 €, daher neu 1.025 € zu verzinsen
  • nach dem zweiten Jahr: 1.050,625 € (nämlich 1.025 € + 2,5 % Zinsen darauf)
  • nach dem dritten Jahr: 1.076,8906
  • nach dem vierten Jahr: 1.103,8128

Der Endbetrag ist höher, als wenn nur jährlich 2,5 % zum Grundkapital hinzugekommen wären – dann betrüge der Endstand nach vier Jahren nur 1.100 €. Der Zinseszins bringt in diesem Fall in vier Jahren einen Gewinn von ~3,81 €.

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Dank des Zinseszins steigt das Guthaben noch mehr.

Einfluss der Abgeltungssteuer wird berücksichtigt

In Deutschland wird eine Abgeltungssteuer erhoben. Diese beträgt pauschal 25 %, wobei Anleger mit einem individuellen Einkommenssteuersatz unter 25 % auch für ihre Kapitalerträge einen niedrigeren Steuersatz wählen können. Zu diesen 25 % kommen noch der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer, die aber nicht auf das Grundkapital, sondern die Steuerlast berechnet werden. Durch eine relativ komplexe Rechnung entsteht dann (abhängig vom Kirchensteuersteuersatz) eine bestimmte Abgeltungssteuer von leicht über 25 %, die der Rechner berücksichtigt.

Im Zinsrechner können Sie Ihren persönlichen Steuersatz für die Abgeltungssteuer eintragen. Außerdem können Sie Ihren Freibetrag eingeben, dieser liegt in Deutschland bei 801 Euro pro Person bzw. 1602 Euro bei verheirateten oder verpartnerten Paaren.

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