Transparenz

Forex Broker Vergleich

Forex-Broker unterscheiden sich vor allem bei Spreads, Kommissionen, Regulierung und Handelsplattformen. Privatanleger in Deutschland handeln Devisen meist als CFD – mit einem Hebel von höchstens 1:30 und dem Risiko, das eingesetzte Kapital vollständig zu verlieren.
Geschrieben von
Charlotte Ruzanski
Geprüft von
Erkan Boga
Bearbeitet von
Sabine Zimmermann
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Pepperstone Razor
1,5
Sehr gut
0,10 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
7 €
Kommission / Lot
0 €
Mindesteinzahlung
90
Währungspaare
2.400
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
BaFin (Deutschland), ASIC (Australien) Negativsaldo-Schutz Steuereinfach
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 0,00 / 0,10 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 7 €
Mindesteinzahlung 0 €
Inaktivitätsgebühr 0 € / Monat
Währungsumrechnungsgebühr —
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell ECN
Plattformen MT4, MT5, cTrader, TradingView, Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 90
Handelbare Märkte gesamt 2400
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) JaJa
Dt. Jahressteuerbericht JaJa
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung BaFin (Deutschland), ASIC (Australien)
ESMA-konform JaJa
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) JaJa
Pepperstone Standard
1,6
Gut
1,10 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
0 €
Kommission / Lot
0 €
Mindesteinzahlung
90
Währungspaare
2.400
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
BaFin (Deutschland), ASIC (Australien) Negativsaldo-Schutz Steuereinfach
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 1,00 / 1,10 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 0 €
Mindesteinzahlung 0 €
Inaktivitätsgebühr 0 € / Monat
Währungsumrechnungsgebühr —
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell ECN
Plattformen MT4, MT5, cTrader, TradingView, Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 90
Handelbare Märkte gesamt 2400
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) JaJa
Dt. Jahressteuerbericht JaJa
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung BaFin (Deutschland), ASIC (Australien)
ESMA-konform JaJa
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) JaJa
XTB Standard
2,0
Gut
0,90 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
0 €
Kommission / Lot
1 €
Mindesteinzahlung
50
Währungspaare
12.300
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
KNF (Polen), BaFin-Pass (Zweigniederlassung) Negativsaldo-Schutz
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 0,10 / 0,90 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 0 €
Mindesteinzahlung 1 €
Inaktivitätsgebühr Keine
Währungsumrechnungsgebühr 0,50 %
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell MARKET_MAKER
Plattformen MT4, MT5, cTrader, TradingView, Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 50
Handelbare Märkte gesamt 12300
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) NeinNein
Dt. Jahressteuerbericht NeinNein
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung KNF (Polen), BaFin-Pass (Zweigniederlassung)
ESMA-konform JaJa
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) JaJa
IG Markets CFD
2,1
Gut
1,13 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
0 €
Kommission / Lot
0 €
Mindesteinzahlung
80
Währungspaare
17.000
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
BaFin (Deutschland) Negativsaldo-Schutz Steuereinfach
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 0,60 / 1,13 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 0 €
Mindesteinzahlung 0 €
Inaktivitätsgebühr 14 € / Monat · ab 24 Mon.
Währungsumrechnungsgebühr 0,50 %
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell MARKET_MAKER
Plattformen MT4, MT5, cTrader, TradingView, Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 80
Handelbare Märkte gesamt 17000
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) JaJa
Dt. Jahressteuerbericht JaJa
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung BaFin (Deutschland)
ESMA-konform JaJa
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) JaJa
Fusion ZERO
2,2
Gut
0,05 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
4,10 €
Kommission / Lot
0 €
Mindesteinzahlung
90
Währungspaare
250
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
VFSC (Vanuatu); FSA (Seychellen)
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 0,00 / 0,05 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 4,10 €
Mindesteinzahlung 0 €
Inaktivitätsgebühr Keine
Währungsumrechnungsgebühr —
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell ECN
Plattformen MT4, MT5, cTrader, TradingView, Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 90
Handelbare Märkte gesamt 250
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) NeinNein
Dt. Jahressteuerbericht NeinNein
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung VFSC (Vanuatu); FSA (Seychellen)
ESMA-konform NeinNein
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) NeinNein
Fusion Classic
2,3
Befriedigend
0,90 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
0 €
Kommission / Lot
0 €
Mindesteinzahlung
90
Währungspaare
250
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
VFSC (Vanuatu); FSA (Seychellen)
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 0,90 / 0,90 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 0 €
Mindesteinzahlung 0 €
Inaktivitätsgebühr Keine
Währungsumrechnungsgebühr —
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell ECN
Plattformen MT4, MT5, cTrader, TradingView, Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 90
Handelbare Märkte gesamt 250
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) NeinNein
Dt. Jahressteuerbericht NeinNein
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung VFSC (Vanuatu); FSA (Seychellen)
ESMA-konform NeinNein
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) NeinNein
NAGA
2,4
Befriedigend
1,50 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
0 €
Kommission / Lot
250 €
Mindesteinzahlung
50
Währungspaare
1.000
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
CySEC (Zypern) Negativsaldo-Schutz
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 1,10 / 1,50 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 0 €
Mindesteinzahlung 250 €
Inaktivitätsgebühr Keine
Währungsumrechnungsgebühr —
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell STP
Plattformen MT4, MT5, Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 50
Handelbare Märkte gesamt 1000
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) NeinNein
Dt. Jahressteuerbericht NeinNein
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung CySEC (Zypern)
ESMA-konform JaJa
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) JaJa
LYNX Forex
2,5
Befriedigend
0,20 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
8 €
Kommission / Lot
0 €
Mindesteinzahlung
80
Währungspaare
17.000
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
AFM Niederlande, BaFin (Zweigniederlassung) Negativsaldo-Schutz
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 0,10 / 0,20 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 8 €
Mindesteinzahlung 0 €
Inaktivitätsgebühr 15 € / Monat
Währungsumrechnungsgebühr 0,50 %
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell ECN
Plattformen Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 80
Handelbare Märkte gesamt 17000
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) NeinNein
Dt. Jahressteuerbericht NeinNein
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung AFM Niederlande, BaFin (Zweigniederlassung)
ESMA-konform JaJa
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) JaJa
Vantage Raw ECN
2,5
Befriedigend
0,08 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
5,50 €
Kommission / Lot
50 €
Mindesteinzahlung
60
Währungspaare
1.000
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
VFSC (Vanuatu); FSC (Mauritius)
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 0,00 / 0,08 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 5,50 €
Mindesteinzahlung 50 €
Inaktivitätsgebühr Keine
Währungsumrechnungsgebühr 0,50 %
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell ECN
Plattformen MT4, MT5, TradingView, Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 60
Handelbare Märkte gesamt 1000
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) NeinNein
Dt. Jahressteuerbericht NeinNein
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung VFSC (Vanuatu); FSC (Mauritius)
ESMA-konform NeinNein
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) NeinNein
Vantage Standard STP
2,6
Befriedigend
1,18 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
0 €
Kommission / Lot
50 €
Mindesteinzahlung
60
Währungspaare
1.000
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
VFSC (Vanuatu); FSC (Mauritius)
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 1,10 / 1,18 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 0 €
Mindesteinzahlung 50 €
Inaktivitätsgebühr Keine
Währungsumrechnungsgebühr 0,50 %
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell ECN
Plattformen MT4, MT5, TradingView, Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 60
Handelbare Märkte gesamt 1000
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) NeinNein
Dt. Jahressteuerbericht NeinNein
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung VFSC (Vanuatu); FSC (Mauritius)
ESMA-konform NeinNein
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) NeinNein
Plus500
2,8
Ausreichend
0,90 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
0 €
Kommission / Lot
50 €
Mindesteinzahlung
60
Währungspaare
2.800
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
CySEC (Zypern) Negativsaldo-Schutz
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 0,80 / 0,90 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 0 €
Mindesteinzahlung 50 €
Inaktivitätsgebühr 10 € / Monat · ab 3 Mon.
Währungsumrechnungsgebühr 0,70 %
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell MARKET_MAKER
Plattformen Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 60
Handelbare Märkte gesamt 2800
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) NeinNein
Dt. Jahressteuerbericht NeinNein
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung CySEC (Zypern)
ESMA-konform JaJa
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) JaJa
S Broker CFD
2,8
Ausreichend
1,50 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
0 €
Kommission / Lot
—
Mindesteinzahlung
—
Währungspaare
1.200
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
BaFin (Deutschland) Negativsaldo-Schutz Steuereinfach
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 1,00 / 1,50 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 0 €
Mindesteinzahlung —
Inaktivitätsgebühr 3,99 € / Monat
Währungsumrechnungsgebühr —
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell MARKET_MAKER
Plattformen Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare —
Handelbare Märkte gesamt 1200
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) JaJa
Dt. Jahressteuerbericht JaJa
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung BaFin (Deutschland)
ESMA-konform JaJa
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) JaJa
CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 74 % und 89 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim Handel mit CFDs Geld.

Werbehinweis: Anbieter-Links in dieser Übersicht sind Werbelinks (Affiliate-Links) — für Abschlüsse darüber erhalten wir eine Provision vom Anbieter.

Wie wir Forex- & CFD-Broker bewerten und ranken

Wir bewerten jeden Broker anhand von vier Kriterien und vergeben dafür jeweils 0 bis 100 Punkte. Weil aktive Daytrader und Einsteiger unterschiedliche Prioritäten haben, gewichten wir die Kriterien für beide Profile getrennt – so entsteht je ein eigenes Ranking. Alle Angaben stammen aus unserer redaktionellen Recherche.

Bewertungskriterien und Gewichtung für Forex- und CFD-Broker
Kriterium Gewicht Daytrader Gewicht Einsteiger Wie wir bewerten
Kosten & Gebühren 50 % 15 % Gesamthandelskosten je Standard-Lot EUR/USD: durchschnittlicher Spread (60) und Roundturn-Kommission (40), bewertet gegen 3,0 Pips Spread und 15 € Kommission. Zusätzlich abgezogen werden eine Inaktivitätsgebühr (auf das Jahr gerechnet, milder gewertet je später sie greift) und eine Währungsumrechnungsgebühr. Ohne hinterlegten Spread vergeben wir keine Kostenpunkte.
Regulierung & Sicherheit 15 % 40 % Lizenz und Aufsicht (BaFin 50 / EWR 40 / Offshore 10) + Einlagensicherung (Deutschland 30 / EU 20 / keine 0) + Schutz vor Negativsaldo (20).
Technologie & Angebot 30 % 15 % Handelsplattformen (je 7,5, max. 30) + Ausführungsmodell (ECN/STP 25, Market Maker 8) + Angebotsbreite: handelbare Märkte (max. 20 Punkte, gemessen an bis zu 5.000 Instrumenten) + Währungspaare (max. 15 Punkte, gemessen an bis zu 90 Paaren) + Demokonto (10). Summe max. 100.
Steuern 5 % 30 % Automatische Abführung der Abgeltungsteuer (70) + amtlicher deutscher Jahressteuerbericht (30) bzw. Fremdwährungs-Standardauszug (5).
Summe 100 % 100 % Stand: 2026 · Quelle: redaktionelle Recherche

Aus der gewichteten Gesamtpunktzahl berechnen wir eine Schulnote von 1 (sehr gut) bis 5 und zeigen sie als Sternebewertung. Aus Fairness veröffentlichen wir keine Abwertung als „nicht empfehlenswert“ – die niedrigste angezeigte Bewertung ist „ausreichend“. Fehlende Angaben werten wir nicht als Mangel.

Was ist überhaupt ein Devisenmarkt?

Der Handel mit Währungen bezieht sich nicht nur auf Auslandsreisen und Privatkunden. Auch Unternehmen und Banken sind am Devisenmarkt aktiv, etwa um Zahlungen in Fremdwährung abzusichern. Dabei gibt es immer eine sogenannte Basiswährung und eine Kurswährung. Forex-Trader spekulieren dabei nicht auf die Entwicklung einzelner Währungen, sondern auf deren Wertverhältnis. Der Markt wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt, sodass sich Kursschwankungen ergeben. Auf diesen Schwankungen basiert der Devisenmarkt. Auch FX oder Forex-Markt genannt, ist dieser der liquideste aller Märkte.

Forex-Handel: Spekulation auf Wechselkurse

Der Handel mit Fremdwährungen ist eine Spekulation, keine Alternative zum Tages- oder Festgeld: Wer auf Wechselkurse setzt, kann Gewinne erzielen, aber auch das eingesetzte Kapital vollständig verlieren. Der Tausch von Euro in US-Dollar, in Schweizer Franken oder in britische Pfund ist ein Beispiel für den Handel mit Devisen. Weil sich die Kurse aller Währungen ständig ändern, entscheiden schon kleine Bewegungen – mit dem Hebel vervielfacht – über Gewinn oder Verlust.

Ausschlaggebend für die Gewinne oder Verluste ist der aktuelle Wechselkurs. Der Wechselkurs ist der Kurs, zu dem eine Währung in eine andere getauscht wird. Wird eine bestimmte Währung in hohem Maße nachgefragt, steigt ihr Wert. Wichtig zu wissen ist, dass natürlich nicht nur Urlaubsreisende Fremdwährungen nachfragen. Vielmehr investieren Banken, Versicherungen und andere institutionelle Anleger im großen Stil in Fremdwährungen und nehmen dadurch Einfluss auf den geltenden Kurs.

Depotkontenvergleich: Diese Depots ermöglichen den Forex-Handel

Nicht mit jedem Depotkonto können Anleger auf Währungskurse spekulieren. Den Forex-Handel ermöglichen unter anderem diese Broker aus dem Vergleich oben:

  • IG
  • XTB
  • Pepperstone
  • Plus500
  • LYNX

Beachten Sie: Deutsche Standard-Neo-Broker wie Scalable Capital, Trade Republic oder justTRADE bieten keinen echten Forex-Handel (Spot Forex oder FX-CFDs) an. Sie erlauben lediglich das Kaufen von Währungs-ETPs (ETCs) oder strukturierten Hebelprodukten. Für echten Forex-Handel müssen Nutzer spezielle Forex-/CFD-Broker, wie die in der Liste genannten Anbieter, nutzen.

Kurzes Begriffslexikon

Hebel: Der Hebel beim FX-Trading wird auch Leverage genannt. Mithilfe des Hebels ist es möglich, mit wenig Kapitaleinsatz hohe Gewinne zu erzielen. Der Forex Broker stellt dabei Kapital bereit, mit dem der Kapitaleinsatz erhöht wird. Damit werden sehr hohe Gewinne, aber auch hohe Verluste möglich. Ein Beispiel: Der Hebel ist 1:30. Bei 1 € Eigenkapital bewegt man also ein Marktvolumen von 30 € (die restlichen 29 € stellt der Broker bereit).
Seit den ESMA-Produktinterventionsmaßnahmen von 2018, die die BaFin 2019 per Allgemeinverfügung dauerhaft für Deutschland übernommen hat, ist der Hebel für Privatanleger gedeckelt: höchstens 1:30 für Währungspaare aus zwei der Währungen US-Dollar, Euro, japanischer Yen, Pfund Sterling, kanadischer Dollar und Schweizer Franken – also auch für EUR/GBP oder EUR/CHF –, höchstens 1:20 für alle anderen Währungspaare.

Pip: Pip ist eine Abkürzung für Price Interest Point. Der Pip ist eine standardisierte Einheit, in der die Kursveränderung gemessen wird. Meistens bezieht sich der Pip auf die vierte Nachkommastelle eines Werts. Eine Ausnahme davon ist etwa die japanische Währung Yen.

Spread: Der Spread ist die Differenz zwischen dem Ankaufspreis und dem Verkaufspreis.

Margin: Die Margin wird benötigt, um Finanzprodukte zu nutzen, die mithilfe des Hebels funktionieren. Daher ist sie auch im Forex-Trading unabkömmlich. Die Margin wird meist als Prozentsatz angegeben. Sie wird beim Broker hinterlegt, um eine Trading-Position zu halten oder zu eröffnen, und beträgt nur einen Bruchteil des vollen Investitionsbetrags.

Lot: Das Lot ist die Handelseinheit beim Devisenhandel. Es gibt mehrere Abstufungen: 1 Lot entspricht 100.000 Einheiten der Basiswährung, 1 Mini-Lot entspricht 10.000 und ein Micro-Lot 1.000 Einheiten.

Majors: Die Majors sind am Devisenmarkt die Währungspaare, die am häufigsten gehandelt werden. Man nennt sie auch Hauptwährungspaare. Die Majors sind dadurch definiert, dass sie den US-Dollar (USD) als eine der beiden Währungskomponenten beinhalten, gepaart mit einer anderen globalen Leitwährung (z. B. EUR/USD, GBP/USD, USD/JPY). Währungspaare, die den USD nicht enthalten, aber flüssig gehandelt werden (wie EUR/GBP), bezeichnet man als Minors oder Cross-Pairs.

Minors: Die Minors sind dementsprechend Währungspaare, die nicht so oft gehandelt werden. Sie nennt man Nebenwährungspaare. Ein Beispiel dafür ist das Währungspaar EUR/GBP – für die gesetzliche Hebelgrenze zählt es trotzdem zu den Hauptwährungspaaren (1:30).

Die verschiedenen Arten von Brokern

Dealing Desk Broker

Der Dealing Desk Broker ist ein sogenannter Market-Maker, da er die Kurse für Währungspaare stellt und damit einen Markt simuliert. Dieser Forex Broker stellt gleichzeitig die Gegenpartei zu seinem Kunden dar, da er Gewinne aus dem Spread zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs generiert. Das heißt, wenn der Trader einen Verlust macht, bedeutet das für den Broker Gewinn und umgekehrt. Durch diesen Umstand genießen viele Market-Maker keinen besonders guten Ruf, da sie leicht in Verdacht geraten, die Kurse zu ihren Vorteilen zu stellen. Ein guter Forex-Broker achtet aber darauf, für beide Seiten ein rentables Ergebnis zu erzielen.

Non-Dealing Desk Broker

Anders als beim Dealing Desk Broker stellt dieser Forex-Broker nicht selbst den Währungskurs, sondern bezieht diese über den Interbankenmarkt oder andere Liquiditätsprovider. Bei diesem Broker hat der Trader also eine gewisse Anzahl von Devisenkursen zur Verfügung. Dabei wird speziell nach den günstigsten Preisen gefiltert. Das ermöglicht das Trading mit geringen oder ganz ohne Spreads.

ECN Broker

Das Kürzel ECN steht für Electronic Communications Network. Der Forex Broker stellt also ein Netzwerk bereit, das den Tradern die direkte Mitwirkung am Markt ermöglicht. In diesem Netzwerk können die Trader direkt Käufe bzw. Verkäufe abwickeln und bestimmen dadurch den Kursverlauf. Gewinne macht der Broker durch Kommissionen und Spreads. Die Spreads sind hier aber meistens sehr gering, da dieser Broker nur die Aufträge der Trader sortiert.

STP Broker

Forex-Broker, die nach dem Straight Through Processing Prinzip agieren, leiten eintreffende Aufträge sofort an Banken oder Liquiditätsprovider weiter. Er dient also gewissermaßen nur als Schleuse. Nach dem Konkurrenzprinzip können mehrere Banken um Aufträge werben, was die Preise attraktiver macht. Dieser Forex Broker macht seine Gewinne durch Spread-Aufschläge und Kommissionen. Es gibt sowohl Anbieter mit festen Spreads als auch mit variablen Spreads. Die Kommissionen sind meistens so gering, dass sie nur bei kleinen Investitionen einen Unterschied machen.

Ein Beispiel: Forex-Handel in der Praxis

Forex-Trading bezeichnet das spekulative Handeln mit Währungen. Diese werden in der Fachsprache auch Devisen genannt. Der Anleger spekuliert dabei nicht auf eine Währung, sondern auf Währungspaare beziehungsweise die Kursentwicklung dieser: Diese Währungspaare können ganz unterschiedlich zusammengestellt sein. Zum Beispiel EUR/USD, GBP/EUR oder JPY/USD.

Um diese Spekulation besser veranschaulichen zu können, sei folgendes Beispiel herangezogen: Am Forex-Markt ist die Standardnotierung das Paar EUR/CHF (Euro als Basiswährung, Franken als Kurswährung). Wenn der Schweizer Franken an Wert gewinnt, wird der Euro schwächer – der Kurs des Standard-Währungspaares EUR/CHF fällt (z. B. von 0,98 auf 0,95).

Wechselkursänderungen entstehen – wie Aktienkurse an der Börse – durch Angebot und Nachfrage. Da täglich sowohl Privatpersonen als auch große Institutionen wie Banken etc. Währungen aus verschiedensten Gründen tauschen, wird dadurch ein ständig wechselnder Währungskurs erzeugt.

Wie beim Wertpapierhandel ist es auch beim Handel mit Devisen das Ziel der Trader, Devisen günstig einzukaufen und teurer zu verkaufen. Hierdurch können jedoch nicht nur Gewinne, sondern selbstverständlich auch Verluste gemacht werden.

Beim Forex Handel wetten erfahrene Anleger auf eine Währungsentwicklung – und zwar meist mit gehebelten Derivaten direkt am Devisenmarkt. Große Finanzinstitute und Banken machen dabei den eigentlichen Kurs am Währungsmarkt aus, da sie hohe Millionen- oder Milliardenbeträge bewegen.

Wo werden Fremdwährungen gehandelt?

Heute wird der Handel mit Fremdwährungen in der Regel über Online-Broker im Internet abgewickelt. Sie erlauben den Handel rund um die Uhr, zu jeder Zeit, an jedem Ort der Welt. Der Markt der Online-Broker ist in den vergangenen Jahren sehr gewachsen.

Nicht jeder Broker ermöglicht jedoch, Forex-Handel zu betreiben. Der Devisenhandel findet nicht wie der Aktienhandel beispielsweise an der Börse statt, sondern wird zwischen Brokern bzw. Banken abgewickelt. Diese kommen online über den Interbankenmarkt zusammen, an dem die Währungspreise festgemacht werden. Dabei versuchen die einzelnen Broker innerhalb des großen Devisennetzes, die Aufträge der eigenen Kunden durchzusetzen.

Genau wie bei Derivaten können Trader auch beim Forex-Handel auf steigende oder fallende Währungskurse wetten – sprich entweder „long“ oder „short“ gehen. Oftmals wird beim Handel mit Fremdwährungen Day-Trading betrieben, was auch beim CFD Handel häufig der Fall ist. Das bedeutet, dass Anleger am gleichen Tag kaufen und wieder verkaufen, um schon kleine Kursentwicklungen zu nutzen und davon zu profitieren. Allerdings verliert die Mehrheit der Privatanlegerkonten mit CFDs Geld – jeder Anbieter muss seine eigene Quote im Risikohinweis nennen.

Vorteile des Forex Trading

Das Forex Trading bietet trotz der hohen Risiken einige Vorteile. Wer genug Risikobereitschaft mitbringt, kann mit dem richtigen Forex-Broker sehr hohe Gewinne erzielen. Gleichzeitig muss durch den Hebel nur vergleichsweise wenig Kapital investiert werden, was bei einem großen Hebelwert aber natürlich auch zu signifikanten Verlusten führen kann. Ferner können Trader nicht nur auf steigende Devisenkurse der Währungen setzen, sondern auch auf fallende spekulieren.

Forex-Broker ermöglichen außerdem, ein kostenloses Demokonto anzulegen. Das ist eine exzellente Möglichkeit, um sich ganz ohne Risiken oder Verbindlichkeiten mit der Trading-Plattform und dem Trading an sich vertraut zu machen. Somit können Sie nicht nur testen, ob Sie mit der Benutzeroberfläche der Handelsplattform zurechtkommen, sondern auch, ob alle von Ihnen benötigten Funktionen und Features bei diesem Broker vorhanden sind. Es lohnt sich also, bei mehreren Brokern Demokonten zu eröffnen und diese eine Weile auszuprobieren, bevor Sie sich endgültig auf einen Forex-Broker festlegen und in die Welt des Währungshandels starten.

Dazu gehört aber auf jeden Fall nicht nur ein Händchen für den Devisenmarkt. Sie benötigen zudem den besten Forex-Broker, um möglichst hohe Gewinne zu erzielen. Bei uns finden Sie die besten Forex-Broker im Vergleich.

8 Fragen, die man sich beim Forex Broker Vergleich stellen sollte

Wie hoch ist die Mindesteinzahlung?

Die Mindestkontoeinzahlung bei einem Forex-Broker ist der Betrag, der zur Eröffnung des Kontos eingezahlt werden muss. Wer gerade erst mit dem Trading beginnt und noch als Anfänger zählt, sollte hier besonders achtsam sein, denn ein unerfahrener Trader tut sich wahrscheinlich keinen Gefallen, wenn direkt 1.000 € oder mehr eingezahlt werden müssen. Die Spanne ist groß: Manche Broker verlangen keine Mindesteinzahlung, andere setzen einen höheren Betrag voraus – die aktuelle Höhe steht in den Konditionen des Anbieters.

Es gibt zum Glück viele Forex-Broker, die auf diese Mindesteinzahlung verzichten oder ein Konto ab 100 € anbieten. Es lohnt sich also, gezielt Ausschau nach einem Konto ab 0 € zu halten. Für professionelle Trader ist dieses Kriterium natürlich nicht besonders wichtig.

Was ist der maximale Hebel?

Anders verhält sich das beim maximalen Hebel, welcher für erfahrene Trader wichtig ist. Da der Hebel maßgebend dafür ist, wie viel prozentualer Gewinn sich aus dem investierten Kapital tatsächlich ergeben kann, sind viele professionelle Trader bei der Wahl ihres Forex-Brokers auf einen hohen Hebel aus, um die mögliche Rendite zu maximieren.

Wie viel kosten mich Spreads?

Spreads sind die Gebühr, mit der die meisten Forex Broker Gewinne machen. Die Differenz zwischen dem An- und dem Verkaufspreis ist definitiv relevant für den Forex Broker Vergleich, denn hohe Spreads können je nach Handelsstrategie signifikante Kosten verursachen. Das ist besonders bei sogenannten Day-Traders der Fall, also Kunden, die am selben Tag mehrmals kaufen und direkt wieder verkaufen. Wenn ein Trader plant, seine Position nicht direkt wieder zu verkaufen, sind etwas höhere Spreads meistens nicht schlimm. Bei mehreren Trades pro Tag können diese allerdings einiges ausmachen. Außerdem kommen je nach Art des Forex Brokers noch andere Gebühren hinzu, wie die Ordergebühren beim ECN-Broker.

Wie viele handelbare Währungspaare gibt es?

Der Richtwert für einen guten Forex-Broker ist, dass er mindestens fünfzig handelbare Devisenpaare im Angebot haben sollte. Die besten Forex-Broker bieten ihren Tradern sogar über 150 Währungspaare an. Für die meisten Kunden sollte der Richtwert von 50–60 Devisenpaaren allerdings völlig ausreichen. Die Broker mit den meisten Währungspaaren spezialisieren sich oft auf die Minors, also Nebenwährungspaare, die nicht oft gehandelt werden. Wer solche „Exoten“ traden will, muss bei der Wahl seines Brokers also besonders darauf achten. Die Majors, also die Hauptwährungspaare, werden von allen Forex-Brokern angeboten.

Was ist die kleinste handelbare Einheit?

Die kleinste handelbare Einheit wird meistens in Lots angegeben. Sie ist die kleinste Position, die im Devisenmarkt gehandelt werden kann. Die Anzahl der Lots hat eine Bedeutung für die Höhe des Gewinns oder Verlusts eines Traders, wenn sich der Kurs eines Währungspaares um einen oder mehrere Pip ändert. Für Forex-Anfänger sind besonders Broker interessant, die Microlots anbieten. Die Gewinne/Verluste sind hier nur ein Bruchstück eines normalen Lots und eignen sich daher auch besonders für den Handel mit kleinen Positionen.

Wie hoch ist die Margin?

Die Margin ist vom maximalen Hebel abhängig. Die Margin (Sicherheitsleistung) verhält sich umgekehrt proportional zum Hebel (Margin = 1 / Hebel). Ein höherer Hebel führt zu einer niedrigeren erforderlichen Margin. (Beispiel: Hebel 1:30 erfordert eine Margin von 3,33 %; Hebel 1:10 erfordert eine Margin von 10 %). Wer also eine möglichst niedrige Margin hinterlegen möchte, um Kapital zu schonen, benötigt einen Broker mit einem hohen Hebel (im Rahmen der gesetzlichen Retail-Grenzen von 1:30).

Wie ist der Kundenservice?

Gerade für Einsteiger in den Währungshandel ist es empfehlenswert, einen Forex-Broker mit gut bewertetem Kundenservice auszusuchen. Ein direkter Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen ist viel wert und erspart Ihnen lästiges Zusammensuchen von Informationen aus verschiedenen Quellen. Ein guter Kundenservice zeichnet sich durch die folgenden Kriterien aus: Angebot in mehreren Sprachen, zahlreiche Kontaktmöglichkeiten (E-Mail, Kontaktformular, Live-Chat, Hotline …), kurze Antwortzeiten und qualifizierte Ansprechpartner, die Ihre Fragen schnell aus der Welt schaffen.

Gibt es Informationstools?

Ebenfalls ein interessantes Kriterium für Einsteiger, aber auch für langjährige Trader nie eine schlechte Idee. Manche Broker bieten Weiterbildungs- oder Informationstools an, die Ihnen die Welt des Handels noch näherbringen und neue Entwicklungen, News oder häufig gestellte Fragen ausführlich abdecken. Das kann in Form von Video-Anleitungen, FAQs oder einem Blog geschehen und ist selbstverständlich kein Muss – aber wenn Sie sich umfassend mit Forex-Trading beschäftigen möchten, sicher ein gern gesehenes und nützliches Extra.

Steuerwende für Forex-Trader

Für aktive Forex- und CFD-Trader galt jahrelang eine der umstrittensten Steuerfallen des deutschen Finanzrechts: Gemäß § 20 Abs. 6 Satz 5 EStG a. F. durften Verluste aus Termingeschäften pro Kalenderjahr nur bis maximal 20.000 Euro mit entsprechenden Gewinnen steuerlich verrechnet werden. Da Währungshändler mit Hebeln und hohen Umsätzen agieren, führte dies in der Praxis oft zu verheerenden Steuerbelastungen auf fiktive Gewinne.

Mit dem Jahressteuergesetz 2024 (JStG 2024) hat der Gesetzgeber diese Deckelung nach deutlicher Kritik des Bundesfinanzhofs (BFH) ersatzlos gestrichen.

Fazit: Forex-Handel ist etwas für erfahrene Trader

Genau wie bei anderen Hebelprodukten ist auch der Handel mit Währungen sehr riskant. Deshalb wird Börseneinsteigern und unerfahrenen Anlegern davon abgeraten, Forex-Handel zu betreiben. Zwar lockt die Chance auf hohe Renditen durch die Hebelwirkung, gleichzeitig kann der Hebel ebenso für einen hohen Verlust sorgen.

Nach den Untersuchungen, auf die sich die BaFin 2019 stützte, verlor die Mehrheit der Privatanleger mit CFDs Geld – in einer Stichprobe der zyprischen Aufsicht über rund 290.000 Konten waren es 76 %. Jeder Anbieter muss seine aktuelle Quote im Risikohinweis ausweisen; ein Blick darauf lohnt vor der Kontoeröffnung.

Es sei angemerkt, dass in Deutschland die Nachschusspflicht für private CFD- und Forex-Konten durch die BaFin strikt untersagt ist. Ein Privatanleger kann in Deutschland also maximal sein eingezahltes Kapital auf dem Trading-Konto verlieren, sich aber zumindest nicht verschulden.

Erfahrene Trader, die sich mit dem Markt auskennen und schon lange Erfahrung im Handel haben, können vom Währungshandel profitieren. Wer den Handel mit Forex einmal ausprobieren möchte, sollte dies unter allen Umständen vorerst mit einem kostenlosen Demokonto tun, das von vielen Depotbanken angeboten wird. Auf diese Weise kann man sich leicht damit vertraut machen, welche Folgen der Handel mit Währungen haben kann und wie stark sich ein Hebel in der Praxis auswirkt.

Häufige Fragen

Forex bedeutet Foreign Exchange, also den Handel mit Fremdwährungen. Der Forex Handel ist nicht nur bei Unternehmen und Organisationen, sondern auch bei Privatanlegern beliebt. Er verspricht durch den Hebel hohe Gewinne bei geringen Kapitaleinsätzen, birgt aber auch ein signifikantes Verlustrisiko. Forex-Trader spekulieren hierbei auf das Wertverhältnis zweier Währungen, welches sich durch den von Angebot und Nachfrage bestimmten Kurs ändert.

Der Foreign Exchange Markt wird auch FX-Markt oder Devisenmarkt genannt. Er gilt als liquidester Markt der Welt. Hier wird mit Devisen spekuliert.

Die zwei größten Unterscheidungen macht man zwischen den Dealing Desk Brokern und den Non-Dealing Desk Brokern. Erstere heißen auch Market Maker, da sie selbst die Kurse für Devisenpaare bereitstellen. Non-Dealing Desk Broker beziehen die Kurse vom Interbankenmarkt und teilen sich wiederum in ECN und STP Broker auf.

Die wichtigsten Aspekte, die beim Forex Broker Vergleich beachten werden sollten, sind die folgenden:

  • Maximaler Hebel
  • Mindesteinzahlungssumme
  • Anzahl der handelbaren Währungspaare
  • Höhe der Margin
  • Kundenservice
  • Informationsmöglichkeiten (z.B. ausführliche FAQ oder Tutorials)
Über die Autoren
Charlotte Ruzanski Als leitende Redakteurin bei der qmedia GmbH verantwortet Charlotte Ruzanski seit 2013 die redaktionelle Qualität und Verständlichkeit der Inhalte auf depotkonto.de. Mit ihrer über zehnjährigen...
Erkan Boga Gründer & Geschäftsführer Erkan Boga ist Gründer der qmedia GmbH und die treibende Kraft hinter depotkonto.de. Als Unternehmer mit über 30 Jahren Erfahrung im digitalen Sektor verbindet er... Mehr erfahren
Sabine Zimmermann Finanzredakteurin & Expertin für Geldanlage Transparent investieren: Komplexe Finanzmärkte einfach und nutzernah erklärt. Mehr erfahren