Transparenz

CFD Broker Vergleich

CFD steht für Contracts for Difference – was auf Deutsch übersetzt Differenzkontrakte heißt. Bevor Sie einen CFD-Broker-Vergleich durchführen, sollten Sie sich umfangreich informieren. CFDs gehören zur Gruppe der Derivate, sind aber keine klassischen Terminprodukte wie Optionen oder Futures. Sie beruhen jedoch als derivatives Wertpapier auf einem Basiswert. Der Wert eines CFDs ist dabei immer abhängig von der Entwicklung dieses Basiswertes. Als Anleger kann man auf einen steigenden oder fallenden Kurs dieses Basiswertes setzen und damit Gewinn machen.
Geschrieben von
Janine El-Saghir
Geprüft von
Erkan Boga
Bearbeitet von
Sabine Zimmermann
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Pepperstone Razor
1,5
Sehr gut
0,10 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
7 €
Kommission / Lot
0 €
Mindesteinzahlung
90
Währungspaare
2.400
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
BaFin (Deutschland), ASIC (Australien) Negativsaldo-Schutz Steuereinfach
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 0,00 / 0,10 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 7 €
Mindesteinzahlung 0 €
Inaktivitätsgebühr 0 € / Monat
Währungsumrechnungsgebühr —
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell ECN
Plattformen MT4, MT5, cTrader, TradingView, Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 90
Handelbare Märkte gesamt 2400
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) JaJa
Dt. Jahressteuerbericht JaJa
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung BaFin (Deutschland), ASIC (Australien)
ESMA-konform JaJa
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) JaJa
Pepperstone Standard
1,6
Gut
1,10 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
0 €
Kommission / Lot
0 €
Mindesteinzahlung
90
Währungspaare
2.400
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
BaFin (Deutschland), ASIC (Australien) Negativsaldo-Schutz Steuereinfach
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 1,00 / 1,10 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 0 €
Mindesteinzahlung 0 €
Inaktivitätsgebühr 0 € / Monat
Währungsumrechnungsgebühr —
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell ECN
Plattformen MT4, MT5, cTrader, TradingView, Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 90
Handelbare Märkte gesamt 2400
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) JaJa
Dt. Jahressteuerbericht JaJa
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung BaFin (Deutschland), ASIC (Australien)
ESMA-konform JaJa
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) JaJa
XTB Standard
2,0
Gut
0,90 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
0 €
Kommission / Lot
1 €
Mindesteinzahlung
50
Währungspaare
12.300
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
KNF (Polen), BaFin-Pass (Zweigniederlassung) Negativsaldo-Schutz
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 0,10 / 0,90 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 0 €
Mindesteinzahlung 1 €
Inaktivitätsgebühr Keine
Währungsumrechnungsgebühr 0,50 %
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell MARKET_MAKER
Plattformen MT4, MT5, cTrader, TradingView, Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 50
Handelbare Märkte gesamt 12300
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) NeinNein
Dt. Jahressteuerbericht NeinNein
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung KNF (Polen), BaFin-Pass (Zweigniederlassung)
ESMA-konform JaJa
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) JaJa
IG Markets CFD
2,1
Gut
1,13 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
0 €
Kommission / Lot
0 €
Mindesteinzahlung
80
Währungspaare
17.000
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
BaFin (Deutschland) Negativsaldo-Schutz Steuereinfach
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 0,60 / 1,13 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 0 €
Mindesteinzahlung 0 €
Inaktivitätsgebühr 14 € / Monat · ab 24 Mon.
Währungsumrechnungsgebühr 0,50 %
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell MARKET_MAKER
Plattformen MT4, MT5, cTrader, TradingView, Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 80
Handelbare Märkte gesamt 17000
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) JaJa
Dt. Jahressteuerbericht JaJa
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung BaFin (Deutschland)
ESMA-konform JaJa
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) JaJa
Fusion ZERO
2,2
Gut
0,05 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
4,10 €
Kommission / Lot
0 €
Mindesteinzahlung
90
Währungspaare
250
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
VFSC (Vanuatu); FSA (Seychellen)
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 0,00 / 0,05 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 4,10 €
Mindesteinzahlung 0 €
Inaktivitätsgebühr Keine
Währungsumrechnungsgebühr —
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell ECN
Plattformen MT4, MT5, cTrader, TradingView, Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 90
Handelbare Märkte gesamt 250
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) NeinNein
Dt. Jahressteuerbericht NeinNein
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung VFSC (Vanuatu); FSA (Seychellen)
ESMA-konform NeinNein
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) NeinNein
Fusion Classic
2,3
Befriedigend
0,90 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
0 €
Kommission / Lot
0 €
Mindesteinzahlung
90
Währungspaare
250
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
VFSC (Vanuatu); FSA (Seychellen)
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 0,90 / 0,90 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 0 €
Mindesteinzahlung 0 €
Inaktivitätsgebühr Keine
Währungsumrechnungsgebühr —
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell ECN
Plattformen MT4, MT5, cTrader, TradingView, Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 90
Handelbare Märkte gesamt 250
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) NeinNein
Dt. Jahressteuerbericht NeinNein
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung VFSC (Vanuatu); FSA (Seychellen)
ESMA-konform NeinNein
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) NeinNein
NAGA
2,4
Befriedigend
1,50 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
0 €
Kommission / Lot
250 €
Mindesteinzahlung
50
Währungspaare
1.000
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
CySEC (Zypern) Negativsaldo-Schutz
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 1,10 / 1,50 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 0 €
Mindesteinzahlung 250 €
Inaktivitätsgebühr Keine
Währungsumrechnungsgebühr —
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell STP
Plattformen MT4, MT5, Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 50
Handelbare Märkte gesamt 1000
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) NeinNein
Dt. Jahressteuerbericht NeinNein
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung CySEC (Zypern)
ESMA-konform JaJa
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) JaJa
LYNX Forex
2,5
Befriedigend
0,20 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
8 €
Kommission / Lot
0 €
Mindesteinzahlung
80
Währungspaare
17.000
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
AFM Niederlande, BaFin (Zweigniederlassung) Negativsaldo-Schutz
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 0,10 / 0,20 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 8 €
Mindesteinzahlung 0 €
Inaktivitätsgebühr 15 € / Monat
Währungsumrechnungsgebühr 0,50 %
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell ECN
Plattformen Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 80
Handelbare Märkte gesamt 17000
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) NeinNein
Dt. Jahressteuerbericht NeinNein
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung AFM Niederlande, BaFin (Zweigniederlassung)
ESMA-konform JaJa
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) JaJa
Vantage Raw ECN
2,5
Befriedigend
0,08 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
5,50 €
Kommission / Lot
50 €
Mindesteinzahlung
60
Währungspaare
1.000
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
VFSC (Vanuatu); FSC (Mauritius)
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 0,00 / 0,08 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 5,50 €
Mindesteinzahlung 50 €
Inaktivitätsgebühr Keine
Währungsumrechnungsgebühr 0,50 %
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell ECN
Plattformen MT4, MT5, TradingView, Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 60
Handelbare Märkte gesamt 1000
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) NeinNein
Dt. Jahressteuerbericht NeinNein
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung VFSC (Vanuatu); FSC (Mauritius)
ESMA-konform NeinNein
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) NeinNein
Vantage Standard STP
2,6
Befriedigend
1,18 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
0 €
Kommission / Lot
50 €
Mindesteinzahlung
60
Währungspaare
1.000
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
VFSC (Vanuatu); FSC (Mauritius)
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 1,10 / 1,18 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 0 €
Mindesteinzahlung 50 €
Inaktivitätsgebühr Keine
Währungsumrechnungsgebühr 0,50 %
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell ECN
Plattformen MT4, MT5, TradingView, Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 60
Handelbare Märkte gesamt 1000
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) NeinNein
Dt. Jahressteuerbericht NeinNein
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung VFSC (Vanuatu); FSC (Mauritius)
ESMA-konform NeinNein
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) NeinNein
Plus500
2,8
Ausreichend
0,90 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
0 €
Kommission / Lot
50 €
Mindesteinzahlung
60
Währungspaare
2.800
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
CySEC (Zypern) Negativsaldo-Schutz
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 0,80 / 0,90 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 0 €
Mindesteinzahlung 50 €
Inaktivitätsgebühr 10 € / Monat · ab 3 Mon.
Währungsumrechnungsgebühr 0,70 %
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell MARKET_MAKER
Plattformen Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare 60
Handelbare Märkte gesamt 2800
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) NeinNein
Dt. Jahressteuerbericht NeinNein
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung CySEC (Zypern)
ESMA-konform JaJa
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) JaJa
S Broker CFD
2,8
Ausreichend
1,50 Pips
Spread EUR/USD (Ø)
0 €
Kommission / Lot
—
Mindesteinzahlung
—
Währungspaare
1.200
Handelbare Märkte
Ja
Demokonto
BaFin (Deutschland) Negativsaldo-Schutz Steuereinfach
Kosten
Spread EUR/USD (min / Ø) 1,00 / 1,50 Pips
Kommission / Lot (Roundturn) 0 €
Mindesteinzahlung —
Inaktivitätsgebühr 3,99 € / Monat
Währungsumrechnungsgebühr —
Plattform & Ausführung
Ausführungsmodell MARKET_MAKER
Plattformen Eigene Plattform
Angebot
Währungspaare —
Handelbare Märkte gesamt 1200
Demokonto JaJa
Steuer
Steuereinfach (autom. Abgeltungsteuer) JaJa
Dt. Jahressteuerbericht JaJa
Regulierung & Sicherheit
Primäre Regulierung BaFin (Deutschland)
ESMA-konform JaJa
Negativsaldo-Schutz (keine Nachschusspflicht) JaJa
CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 74 % und 89 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim Handel mit CFDs Geld.

Werbehinweis: Anbieter-Links in dieser Übersicht sind Werbelinks (Affiliate-Links) — für Abschlüsse darüber erhalten wir eine Provision vom Anbieter.

Als Basiswerte fürs Contracts For Difference gelten:

Mit CFDs sind hohe Renditen möglich – aber auch hohe Verluste

Attraktiv beim CFD Handel ist die Möglichkeit, mit geringem Einsatz hohe Gewinne zu machen. Dies liegt an der Hebelwirkung, die bei CFDs zum Tragen kommt: Setzt ein Trader 1.000 € ein, kann er – dank Hebelwirkung – 100.000 € im Markt bewegen. Das führt dazu, dass schon geringe Kursveränderungen hohe Gewinne einbringen können.

Doch CFDs gehören zur Assetklasse der hochspekulativen Finanzinstrumente. Grund dafür ist, dass neben den hohen Gewinnen auch hohe Verluste eingefahren werden können. Dadurch sind CFDs vorwiegend für optimal informierte private Investoren geeignet. Den Handel mit CFDs sollte man nur betreiben, wenn man die Märkte kontinuierlich verfolgt und sich der Gefahr bewusst ist, die mit dem spekulativen Trading verbunden ist.

Den mit dem CFD-Handel verbundenen Risiken muss man sich auch bei umfassender Marktkenntnis immer bewusst sein. CFD Trading ist ein Teil des professionellen Tradings, er will mit einem überschaubaren Kapitaleinsatz die Bewegung von großen Handelsvolumen mit entsprechenden Gewinnchancen ermöglichen. Diesen Handel führt man im Idealfall über einen im unabhängigen Test ausgezeichneten Onlinebroker durch.

Spekulative Anlagen für informierte Investoren

Der Handel mit Contracts for Difference kommt üblicherweise für Einsteiger nicht infrage. Wer mit CFDs handeln möchte, muss sich jederzeit über die Gewinnchancen und Verlustrisiken im Klaren sein. Deshalb sind CFDs als hochspekulative Derivate nur für erfahrene Anleger geeignet. Vor allem die Risiken eines deutlichen Wertverlustes lassen sich beim CFD Handel nicht vollständig verhindern. CFDs sind als Hebelprodukt zwar gut geeignet, um attraktive Gewinne zu erwirtschaften, doch sie können eben zu deutlichen Verlusten führen. Anleger sollten abwägen, ob sie bereit sind, das hohe Risiko einzugehen, ihr Geld zu verlieren, das sie beim CFD Handel investiert haben.

Im Falle von Professional Clients können sie unter Umständen und je nach Vertragsgestaltung sogar zu einer erheblichen Nachschusspflicht im Verlustfall verpflichtet werden. Seriöse Broker weisen ihre angehenden Trader deshalb regelmäßig auf die Chancen und vor allem auf die Risiken hin, die mit dem Handel mit Differenzkontrakten verbunden sind.

So funktioniert das Trading mit CFDs

Differenzkontrakte unterscheiden sich deutlich von Aktien. Während Aktien einen Anteil des Aktionärs am Eigenkapital eines Unternehmens verbriefen, werden die Käufer von CFDs nicht zum Teilhaber an einem Unternehmen. Mit dem Kauf eines CFDs erhalten sie vielmehr eine Art Börsenwettschein: Anleger spekulieren auf den Fall oder Anstieg eines Basiswertes.

Der Kurs eines CFDs ist von diesem Basiswert abgeleitet. Er wird als Underlying bezeichnet (da er dem CFD zugrunde liegt). Der Basiswert wird oftmals durch Aktien, aber auch Indizes, Edelmetalle, Rohstoffe, Futures und Währungen gebildet. Der CFD Trader wird lediglich an der Kursentwicklung des Wertpapiers beteiligt. Die Order beim CFD Handel wird nicht, wie beim Börsenhandel, direkt über die Börse abgewickelt. Die Abwicklung des CFD-Handelsgeschäfts findet zwischen dem Trader und einem CFD-Broker statt.

Mit CFDs auf steigende oder fallende Kurse setzen

CFDs ermöglichen die Realisierung von Gewinnen und Verlusten bei steigenden und bei fallenden Kursen der Basiswerte. Der Gewinn oder der Verlust entsteht jeweils aus der Differenz des Einstiegs- und des Ausstiegskurses. Setzt der Händler auf steigende Kurse, hält er eine Long-Handelsposition, spekuliert er auf fallende Kurse, handelt es sich um eine Short-Handelsposition. Der Handel mit CFDs ist ganz nach Wunsch als Long oder Short möglich.

Unabhängig von der aktuellen Marktsituation kann der Trader also grundsätzlich auf steigende oder fallende Kurse setzen. Natürlich wird er dabei die Lage an den Märkten sowie die wirtschaftlichen, konjunkturellen und politischen Rahmenbedingungen beachten. Wenn der Trader davon ausgeht, dass der Kurs in Kürze steigen wird, kauft er einen CFD, um diesen später zu einem höheren Kurs zu verkaufen. Er „geht long“. Wenn er dagegen einen fallenden Kurs erwartet, verkauft er einen CFD, den er später zu einem geringeren Kurs zurückkauft. In diesem Fall geht der Investor „short“.

CFDs haben eine unbegrenzte Laufzeit, das Finanzinstrument kann mehrere Tage, Wochen oder Monate gehalten werden. Aber: Futures-basierte CFDs (z. B. auf Rohstoffe oder Volatilitätsindizes) besitzen ein festes Verfallsdatum oder werden per Kontraktwechsel (Rollover) übertragen. Nur Kassa-/Spot-CFDs haben keine feste Laufzeit.

Besonders gut geeignet sind CFDs für den kurzen Handel, der auch als Day-Trading bezeichnet wird. In diesem Fall setzt der Trader auf kurzfristige Kurswechsel, die maximal innerhalb von 24 Stunden entstehen.

Attraktive Rendite durch Hebelwirkung

Differenzkontrakte sind Hebelprodukte. Das heißt, dass schon mit einem geringen Kapitaleinsatz hohe Gewinne erzielt werden können. Der Investor hinterlegt bei seinem CFD Anbieter eine Sicherheitsleistung, die auch als Margin bezeichnet wird. Er muss dann für den Kauf eines Kontrakts weitaus weniger Kapital einsetzen als bei einem direkten Investment. Somit kann man das vorhandene Kapital für mehrere lukrative Handelspositionen nutzen.

Ein Beispiel mag verdeutlichen, wie der Hebel funktioniert: Investiert der Trader 1.000 € in Aktien, in Aktien-CFDs und in Index-CFDs, beträgt der Hebel bei Aktien den Wert 1. Für einen Kapitaleinsatz von 1.000 € bewegt der Investor ein gehebeltes Kapital von ebenfalls 1.000 €. Hat ein Aktien-CFD dagegen einen Hebel von 10 und beträgt der Kapitaleinsatz 1.000 €, macht das gehebelte Kapital schon 10.000 € aus. Liegt der Hebel bei einem Index-CFD bei 100, entspricht das gehebelte Kapital dagegen schon 100.000 €. Durch den gehebelten hohen Kapitaleinsatz sind entsprechend hohe Gewinne zu realisieren.

Es muss dabei festgehalten werden, dass Privatanleger in der EU maximal einen Hebel von 1:5 auf Aktien-CFDs und 1:20 auf Major-Indizes nutzen dürfen. Das oben genannte Beispiel kann so also nur für Professional Clients infrage kommen.

Doch auch das Verlustrisiko ist deutlich höher, es sollte unbedingt durch Nutzung der vom Broker angebotenen Sicherungsmechanismen wie dem Stop Loss begrenzt werden. Dennoch gehören CFDs zu den risikostärksten handelbaren Finanzinstrumenten, weshalb Anfängern und privaten Anlegern mit wenig Erfahrung dringend davon abgeraten wird, CFDs zu handeln. Denn es kann nicht nur dazu kommen, dass der Anleger seinen gesamten Einsatz verliert: Im schlimmsten Fall muss sogar Geld nachgeschossen werden.

Aber: In Deutschland (seit der BaFin-Allgemeinverfügung vom 08.05.2017, dauerhaft bestätigt am 23.07.2019) und der gesamten EU (ESMA-Vorgaben) ist die Nachschusspflicht für Kleinanleger (Retail Clients) ausnahmslos verboten. Ein negativer Saldo ist regulatorisch ausgeschlossen (Negativsaldoschutz). Fällt das Eigenkapital unter 50 % der geforderten Initial Margin, muss der Broker die Positionen automatisch glattstellen (Margin-Close-Out). Privatanleger können maximal ihr Kontoguthaben verlieren; ein Zwang zum Nachschießen von privatem Zusatzkapital besteht nicht mehr.

Keine Nachschusspflicht für Privatkunden

Einem Erlass der ESMA (European Securities and Markets Authority) vom 01. August 2018 zufolge ist eine Nachschusspflicht beim CFD Handel für Privatanleger im Privatbereich nicht mehr gestattet (wobei für deutsche Anleger das Verbot der Nachschusspflicht ohnehin bereits seit dem 10. August 2017 aufgrund einer nationalen Allgemeinverfügung der BaFin galt).
Das gilt generell für alle Broker innerhalb der EU. Durch diesen Erlass ist es nicht mehr möglich, dass Handelskonten von Privatkunden ins Minus gehen. Positionen, die zu stark unter einen bestimmten Wert gehen, werden daher von Brokern automatisch geschlossen, ohne dass der Anleger das veranlasst.

Der große Vorteil des Verbots der Nachschusspflicht liegt darin, dass das Risiko beim Handel mit CFD Geld zu verlieren und enorme Verluste einzufahren, nicht mehr möglich ist. Das Verlustrisiko begrenzt sich auf das Guthaben auf dem Handelskonto. Alle Verluste, die darüber hinausgehen, müssen vom CFD Broker getragen werden.

Durch das Verbot der Nachschusspflicht hat sich allerdings auch der Trading-Hebel für Privatkunden deutlich verändert. Die Hebel sind inzwischen deutlich geringer. Eine Hebelwirkung von 1 : 500 ist inzwischen nicht mehr möglich.

Hoher Hebel und Nachschusspflicht für Professional Clients

Wer nicht auf den hohen Hebel verzichten will, hat bei bestimmten CFD Brokern die Möglichkeit, sich als Professional Client einstufen zu lassen. In einem solchen Fall kann wieder ein höherer Hebel eingesetzt werden, dafür greift aber auch wieder die Nachschusspflicht. Welche CFD Broker Professional Clients zulassen, lässt sich am besten mit einem CFD Broker Vergleich herausfinden.

Um als Professional Client eingestuft zu werden, muss man einen Antrag beim Broker stellen und mindestens zwei der drei unten genannten Kriterien erfüllen:

  1. Mindestens einjährige Berufserfahrung in der Finanzbranche und in diesem Zusammenhang umfassende Kenntnisse zu CFDs.
  2. Umfassendes Portfolio an Finanzinstrumenten, ab einer Größe von 500.000 Euro.
  3. Pro Quartal des letzten Jahres mindestens zehn Trades ab 10.000 Euro.

Diese Kriterien werden nur von den wenigsten der Privatanleger erfüllt. Wenn Sie sich dennoch als Professional Client einstufen lassen können und möchten, sollte Sie sich immer überlegen, ob Sie es sich auch finanziell wirklich leisten können, das hohe Risiko zu tragen. Weitere Informationen zur Einstufung als Professional Client finden Sie immer bei Ihrem Broker oder beim CFD Broker Vergleich.

Wo werden CFDs gehandelt?

CFD Handel wird nur von sehr wenigen Banken angeboten. In der Regel brauchen Investoren einen CFD Broker. Der Kauf und Verkauf von CFDs läuft online über Internetbroker. Sie ermöglichen das CFD Trading rund um die Uhr, unabhängig von Zeit und Ort. Durchgeführt wird der Kauf und Verkauf meist über eine Trading-Plattform. Je nach Broker fällt die Software unterschiedlich aus. Bei der Suche nach dem passenden Broker sollten Sie neben dem CFD Broker Vergleich immer auch einen Broker Test zurate ziehen, in dem es unabhängige Kundenrezensionen gibt.

Was macht einen guten CFD Broker aus?

Wenn Sie mit CFDs handeln möchten, müssen Sie zunächst einen CFD Broker finden, bei dem Sie ein CFD Konto anlegen können. Es gibt eine große Auswahl an CFD Brokern, allerdings unterscheiden sie sich in ihren Leistungen zum Teil enorm.

Um den besten CFD Broker zu finden, sollte man sich daher ausreichend Zeit nehmen und idealerweise einen CFD Broker Vergleich durchführen. Ein guter Market-Maker sollte für professionelle Trader günstige Kosten und ein breites Angebot vorhalten. Im Idealfall wird er von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin kontrolliert. Eine zuverlässige Finanzregulierung des CFD Brokers an einem etablierten Finanzstandort ist essenziell. Als gute und vertrauenswürdige Finanzstandorte sind Deutschland, Großbritannien oder die Schweiz zu nennen.  Gerade für Einsteiger ist ein Standort in Deutschland die beste Wahl. Zumindest eine telefonische Hotline sollte in Deutschland zur Verfügung stehen. Ferner sollte ein Onlinebroker im unabhängigen CFD Broker Test mit hervorragenden Bewertungen ausgezeichnet sein.

Um den besten CFD Broker zu finden, ist es hilfreich, sich an folgenden Fragen zu orientieren:

  • Welche Leistungen bietet der CFD Broker an? Wie groß ist die Auswahl des Produktangebotes, das die Broker bieten?
  • Welche Märkte werden gehandelt?
  • Wie ist die Trading-Plattform?
  • Welche Handelskonditionen werden geboten?
  • Wie sieht die Gebührenstruktur aus?
  • Gibt es eine Regulierung des Brokers?
  • Gibt es Einlagensicherung?
  • Welcher Kundenservice wird geboten?

Umfassender Kundenservice – essenziell für gutes Trading

Ein guter CFD Broker sollte auch einen guten und umfassenden Kundenservice bieten. Achten Sie beim CFD Broker Vergleich darauf, ob ausreichend Informationen wie Glossare, FAQs und Einführungsvideos bereitgestellt werden. Das gilt vorwiegend dann, wenn Sie Einsteiger in Sachen CFD Handel sind und beim Trading noch keine Erfahrung haben.

Wichtig ist bei CFD Brokern auch die Frage, ob sie eine persönliche Beratung in technischen Fragen anbieten. Diese kann sowohl per Mail als auch telefonisch oder per Video-Call angeboten werden. Bietet der Broker auch eine gute Erreichbarkeit? Wie gut und auf welchen Kanälen ist er erreichbar?

Beachten Sie: CFD‑Broker sind reine Execution-Only-Plattformen und dürfen keine persönliche Anlageberatung anbieten.

Zu einem guten Kundenservice zählt auch die Bereitstellung eines Demokontos. Das ist vorwiegend für Einsteiger interessant, weil sie hier ganz risikofrei erste Erfahrungen im CFD Trading sammeln können. Aber auch für Trader mit CFD-Erfahrung kann ein Demokonto hilfreich sein, um neue Strategien auszuprobieren.

Die meisten CFD Anbieter bieten zwar ein Demokonto an, bei vielen hat dieses jedoch nur eine beschränkte Laufzeit von wenigen Wochen. Manche Anbieter verlängern die Laufzeit auf Anfrage jedoch auch. Lassen Sie sich bei Ihrem Broker hierzu weitere Informationen geben.

Achten Sie außerdem auf die Trading Plattform. Wie leicht und intuitiv ist diese bedienbar? Gibt es ausreichend Funktionen und kann sie auch von mobilen Endgeräten aus bedient werden? Mobile Trading gewinnt gerade in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung und sollte vom Online-Broker Ihrer Wahl auch bedient werden können.

Regulierung und Einlagensicherung für sicheren Handel

Beim Broker Vergleich ist auch die Sicherheit des Handels ein wichtiger Aspekt. Gerade im Bereich der spekulativen Handelsgeschäfte gibt es einige unseriöse Broker. Lesen Sie daher auch immer Rezensionen im Broker Test. Achten Sie daher immer auf seriöse Regulierung. Diese gibt es in unterschiedlichen EU-Mitgliedsstaaten.

Wichtig ist auch die Einlagensicherung. Die Gelder der Anleger sollten immer auf segregierten Konten aufbewahrt werden und nicht zusammen mit den Geldern des Unternehmens. Dabei ist darauf zu achten, dass das Geld bei Banken mit einem guten Ranking deponiert ist und diese Banken über eine belastbare Einlagensicherung verfügen.

Die Handelskonditionen genau prüfen

Ein weiterer wichtiger Punkt beim CFD Broker Vergleich sind die Handelskonditionen, die der Broker bietet:

  • Wie viele handelbare Basiswerte werden geführt?
  • Gibt es eine Mindesteinzahlung und wie hoch muss diese ausfallen?
  • Welche Spreads werden berechnet, gibt es ein Kommissions-Konto?
  • Wie groß ist der maximale Hebel, den Sie beim Handel mit CFDs bei diesem Broker einsetzen können?

Überblick Handelsgebühren CFDs

Die Kosten des CFD Handels sind relativ gering. Vor allem durch das stark wachsende Online-Trading und die hohe Konkurrenz zwischen den Brokern sind die Gebühren extrem gesunken.

Folgende Kosten und Gebühren können beim Handel mit CFDs anfallen:

  1. Spread: Der Spread ist der Unterschied zwischen dem Kaufs- und Verkaufspreis. Diesen schlägt der Market-Maker in der Regel auf die Kosten auf. Die Höhe des Spreads ist nicht nur abhängig vom Broker allein, sondern auch von der Marktsituation. Dabei muss bei starken und schnellen Kursschwankungen mit einem höheren Spread gerechnet werden.
  2. Kommission: Je nach Broker wird pro Trade eine Kommission bzw. Gebühr fällig. Manche Broker bieten ihren Kunden ein Spread- oder Kommissions-Konto an. Investoren zahlen dann pro Trade eine fixe Kommission, deren Wert sich am gehandelten Volumen orientiert.
  3.  Swap: Soll eine Position über Nacht gehalten werden, fällt dafür eine Gebühr an, die als Swap bezeichnet wird. Die Höhe der Gebühr wird vom Broker festgelegt.

Die Gebühren können bei verschiedenen CFD Brokern sehr unterschiedlich ausfallen und so die Gewinne eines Trades (deutlich) mindern. Wichtig ist bei einem CFD Broker Vergleich die eigene Anlagestrategie zu berücksichtigen – wie wollen Sie mit CFDs handeln? Denn die Kosten sind stark davon abhängig, wie lange eine Position gehalten wird. Klären Sie für sich daher im Voraus, ob Sie kurz-, mittel- oder langfristig anlegen möchten.

Transparenz spricht für einen guten CFD Broker

Zusätzlich zu den Handelskosten können für Anleger auch noch Nebenkosten entstehen. Die allermeisten CFD Broker verzichten allerdings auf solche Gebühren, und wenn welche erhoben werden, sind sie in aller Regel relativ gering und müssen kein Ausschlusskriterium bei der Wahl eines Brokers sein.

Manche Broker erheben eine Kontoführungsgebühr. Da die allermeisten Anbieter allerdings darauf verzichten, lassen sich diese Gebühren recht einfach einsparen. Beachten Sie aber unbedingt: In manchen Fällen wird die Kontoführungsgebühr fällig, wenn der Investor inaktiv ist oder über einen bestimmten Zeitraum nicht mehr gehandelt hat. In einem solchen Fall kann die Gebühr sogar recht hoch ausfallen.

Für Ein- und Auszahlungen können Gebühren erhoben werden. Wobei das vorwiegend bei Auszahlungen der Fall ist, insbesondere bei niedrigen Beträgen. Aber auch auf diese Gebühr verzichten die meisten CFD Broker.

Essentiell ist hingegen, dass die Kosten klar und transparent offengelegt werden und Sie die Gebührenstruktur einfach verstehen können.

CFD und Steuern

CFD-Gewinne unterliegen der Abgeltungsteuer (25 % zzgl. Soli und ggf. Kirchensteuer). Besonders wichtig für 2026: Die extrem umstrittene 20.000-€-Verlustverrechnungsgrenze für Termingeschäfte (die seit 2021 galt) wurde durch das Jahressteuergesetz 2024 (JStG 2024) rückwirkend für alle offenen Fälle verfassungskonform ersatzlos gestrichen. Gewinne und Verluste aus CFDs dürfen nun wieder vollumfänglich und unbegrenzt miteinander verrechnet werden.

Fazit: Finanzinstrumente für sehr erfahrene Trader

Durch die Hebelwirkung stellen CFDs ein sehr renditestarkes und zugleich risikoreiches Investment dar. Nur Anleger, die sich einwandfrei mit dem Markt auskennen und Fundamental- und Chartanalysen betreiben, sollten sich an den Handel mit den Hebelprodukten und den damit verbundenen Risiken heranwagen. Dann ermöglichen sie, mit einem geringen Kapitaleinsatz hohe Beträge zu bewegen. Doch ein kurzes Beispiel soll aufzeigen, wie sich ein Verlust auswirken kann:

Ein Anleger kauft einen Long CFD auf eine Aktie XY mit einem Hebel von 25. Die Aktie XY bricht nun an einem Tag um –3 % ein. Damit macht der Anleger einen Verlust von 75 %.

Börsenanfänger sollten eher zu ungehebelten und langfristig orientierten Anlageklassen wie Aktien oder breit gestreuten ETFs greifen, da hier über einen längeren Zeitraum investiert wird und sich Kursschwankungen aussitzen lassen und nicht direkt für einen Verlust sorgen. Wer sich allmählich an den CFD Handel heranwagen möchte, der ist zunächst mit einem Demokonto gut beraten. Außerdem sollten sich CFD Trader immer mit einer Stop-Loss-Order absichern, um die schlimmsten Verluste abzufedern. Sinnvoll ist es außerdem, sich für einen Broker aus der EU zu entscheiden, da hier die Nachschusspflicht entfällt. Diese Maßnahmen garantieren zwar nicht das Ausbleiben massiver Verluste, aber sie schwächen das Risiko zumindest etwas ab. Um sicherzugehen, dass Sie an einen seriösen CFD Broker geraten, sollten Sie vor der Wahl des Brokers auch nicht vergessen, einen Blick in einen unabhängigen Broker Test zu werfen, denn leider gibt es gerade im Bereich des spekulativen Wertpapierhandels immer wieder schwarze Schafe.

Häufige Fragen zu CFDs

Margin ist ein Begriff aus dem Bereich des Handels mit Hebelprodukten. Im Prinzip ist die Margin eine Sicherheitseinlage, die gezahlt wird, um eine offene Position zu halten. Der Betrag der Margin beläuft sich jedoch nur auf einen bestimmten Prozentwert des Nominalwertes der Gesamtposition.

Eine Margin ist die Voraussetzung, dass eine Position in einem Hebelprodukt eröffnet werden kann und gilt weder als Gebühr noch als Transaktionskosten. Die Höhe der Margin legt fest, in welcher Maximalhöhe eine Position eröffnet werden kann.

Es gibt unterschiedliche Margin-Arten:

  • Initial Margin: Muss zur Eröffnung einer Position auf dem Handelskonto vorliegen.
  • Maintenance Margin: Dieser Betrag muss auch nach Eröffnung der Position noch auf dem Handelskonto vorhanden sein und unter Umständen muss Geld nachgeschossen werden, um die Maintenance Margin zu halten.

CFDs beziehen sich immer auf einen Basiswert, der an der Börse gehandelt wird. Abhängig vom Kurs dieses Basiswertes steigt der Wert des CFDs. Ob der CFD-Trader Gewinne oder Verluste einfährt, ist dabei davon abhängig, ob er auf ein Steigen oder ein Fallen des Basiswertes gesetzt hat.

Die wesentlichen Basiswerte:

  • Indizes (bspw. Down Jones, Dax, Tec Dax, etc.)
  • Aktien
  • Anleihen
  • ETFs
  • Währungen
  • Rohstoffe

CFD Trader haben die Möglichkeit auf steigende oder auf fallende Kurse zu setzen:

  • Steigende Kurse werden als „Long-Handelspositionen“ bezeichnet. Ein Investor, der auf steigende Kurse setzt, „geht long“.
  • Fallende Kurse werden als „Short-Handelspositionen“ bezeichnet. Wer also auf fallende Kurse spekuliert, „geht short“.

Daytrading zählt zu einer der spekulativen Arten des Handels an der Börse. Beim Daytrading versuchen Anleger innerhalb von einem Tag von Kursschwankungen zu profitieren. Die Kursschwankungen müssen für einen guten Profit dabei noch nicht einmal besonders hoch sein.

Für das Daytrading werden Positionen noch am selben Tag geschlossen, an dem sie auch eröffnet wurden.

Beim Handel mit CFD ist eine Stop Loss Order essentiell. Da das Verlustrisiko beim CFD Handel relativ hoch ist, sollten Anleger immer eine Stop Loss Order setzen, die eine Position automatisch schließt, wenn ein Wert erreicht ist, der für den Anleger kritisch wird.

Als Swap wird die Handelsgebühr beim CFD Trading bezeichnet, die anfällt, wenn Positionen über Nacht gehalten werden sollen, bzw. die gehalten werden soll, wenn die Börsen geschlossen sind. In der Regel betrifft das 23:00 – 1:00 Uhr deutscher Zeit und das Wochenende. Für welche Zeiten genau der Swap berechnet wird und wie hoch er ausfällt, ist jedoch von Broker zu Broker unterschiedlich.

Grund für den Swap sind die Kosten, die für den Broker anfallen, um die Position zu halten. Der Broker leiht sich Geld von Investmentbanken, um dieses Geld dem CFD Trader weiterzuleihen. Die hierfür anfallenden Zinsen muss der Trader bezahlen.

 

Der Spread ist der größte Kostenfaktor eines CFDs. Er ist die Differenz zwischen dem notierten Kaufs- und Verkaufswert. Der Kaufwert ist auch als Briefkurs bekannt und der Verkaufswert als Geldkurs. Der Kaufkurs ist immer höher als der Kurs, zu dem wieder verkauft wird. Wer einen CFD kauft, zahlt dafür den Briefkurs. Je geringer der Spread, desto höher ist der Gewinn des Traders.

 

Über die Autoren
Janine El-Saghir Finanzanalystin & Wirtschaftsredakteurin Dr. Janine El-Saghir ist eine erfahrene Finanzanalystin und Wirtschaftsredakteurin, die sich darauf spezialisiert hat, komplexe Finanzthemen für Anleger verständlich aufzubereiten. Mit über 16 Jahren Erfahrung...
Erkan Boga Gründer & Geschäftsführer Erkan Boga ist Gründer der qmedia GmbH und die treibende Kraft hinter depotkonto.de. Als Unternehmer mit über 30 Jahren Erfahrung im digitalen Sektor verbindet er... Mehr erfahren
Sabine Zimmermann Finanzredakteurin & Expertin für Geldanlage Transparent investieren: Komplexe Finanzmärkte einfach und nutzernah erklärt. Mehr erfahren