Broker Vergleich 2018 – Wertpapier Broker vergleichen und richtig investieren

Der Broker-Vergleich dient in erster Linie dazu, dass Anleger, die zukünftig mit Wertpapieren handeln möchten, den ideal passenden Anbieter finden. Darüber hinaus ist es durch einen gezielten Broker-Vergleich häufig möglich, über die Jahre hinweg Kosten im bis zu vierstelligen Bereich einzusparen.

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Worum handelt es sich bei einem Broker?

Die Begriffe Broker, Aktienbroker oder Online-Broker werden in der Praxis mittlerweile häufig verwendet. Viele Anleger wissen allerdings gar nicht, worum es sich eigentlich bei einem Broker im Detail handelt.

Vereinfacht dargestellt ist der Broker ein Unternehmen, welches die Verbindung zwischen Börsenplätzen und Kunden, die mit Aktien oder anderen Wertpapieren handeln möchten, darstellt. Im Detail bedeutet das, dass ein Broker in erster Linie von seinen Kunden erhaltene Kauf- und Verkaufsaufträge sammelt. Diese Aufträge werden anschließend an die entsprechenden Börsen weitergeleitet. So werden im Idealfall möglichst alle Aufträge an der Börse – oder teilweise auch außerbörslich – ausgeführt. Am Markt gibt es mittlerweile unzählige Broker, die sich beispielsweise danach unterscheiden lassen, welche Handelsinstrumente sie zur Verfügung stellen. Auf dieser Grundlage treten insbesondere die folgenden Brokerarten auf:

  • Forex-Broker
  • CFD-Broker
  • Aktien-Broker
  • Futures-Broker
  • Krypto-Broker

Darüber hinaus lassen sich die Broker ebenfalls danach in Gruppen einteilen, ob sie Aufträge mit den entsprechenden Kursen einfach nur an die Börse weiterleiten oder ob der Broker selbst Preise stellt. In diesem Fall spricht man von sogenannten Market-Makern, die eine spezielle Gruppe von Online-Brokern darstellen.

Welche Aspekte sind beim Broker-Vergleich wichtig?

Der Broker-Vergleich hat die wesentliche Aufgabe, anhand verschiedener Kriterien dass für den Kunden individuell beste Angebot als Ergebnis des Vergleichs zu liefern. Da sich die Broker mittlerweile nicht nur bezüglich der Konditionen, insbesondere der Kosten, voneinander unterscheiden, ist es bei einem solchen Broker-Vergleich wichtig, noch weitere Aspekte zu berücksichtigen.

In der Übersicht gibt es sogenannte Testkriterien, die teilweise in einem Broker-Vergleich verarbeitet sind. Teilweise treten sie aber auch nur über sogenannte Reviews (Testberichte) in Erscheinung. In der Übersicht sind es die folgenden Eigenschaften und Merkmale, durch die sich ein Broker auszeichnet:

  • Handelsplattform
  • Konditionen, Kosten
  • Regulierung
  • Kundenservice
  • Handelsangebot

Mit diesen Einzelpunkten möchten wir uns im Folgenden etwas näher beschäftigen, damit Sie anschließend wissen, wodurch sich ein guter von einem weniger guten Broker innerhalb der entsprechenden Kategorien unterscheidet.

Handelsplattform: Funktional und intuitiv bedienbar wird gewünscht

Die Handelsplattform hat in den vergangenen Jahren auch im Rahmen des Broker-Vergleichs einen immer größeren Stellenwert eingenommen. Um sich möglichst ausführlich über die vom jeweiligen Broker angebotene Trading-Plattform zu informieren, bieten sich insbesondere Testberichte an. Dort wird beispielsweise bewertet, wie funktional die Trading-Plattform ist und ob die unkomplizierte Bedienbarkeit gegeben ist.

Insbesondere die intuitive Bedienung und die möglichst zahlreichen Funktionen sind zwei Eigenschaften, durch die sich eine gute Handelsplattform heutzutage auszeichnen kann. Darüber hinaus erwarten die meisten Trader, dass die Handelsplattform nicht nur stationär, sondern auch mobil zur Verfügung steht. Immer mehr Kunden kaufen Wertpapiere wie Aktien nämlich über ihr Smartphone, sodass eine App oder eine mobile Version der Trading-Plattform inzwischen nahezu unverzichtbar als Teil des Angebotes ist.

Regulierung des Brokers zeugt von Sicherheit

Einen Vergleichspluspunkt, an den zahlreiche Anleger beim Broker-Vergleich nicht denken, ist die Regulierung des Anbieters. Die Kontrolle einer Finanzaufsichtsbehörde ist definitiv ein Sicherheitsmerkmal, denn regulierte Broker werden stetig überwacht und gelten als seriöse Anbieter.

Wird der Broker hingegen (noch) nicht reguliert, bedeutet dies zwar keinesfalls automatisch, dass es sich um einen unseriösen Anbieter handelt, jedoch ist das Risiko für den Kunden höher. Daher ist es empfehlenswert, sich bei der Wahl des Anbieters auf bereits regulierte Broker zu konzentrieren. Werden diese nämlich insolvent bzw. zahlungsunfähig, sind zumindest die Kundeneinlagen geschützt, falls der Broker zusätzlich zu Regulierung eine Einlagensicherung vorweisen kann.

Kundenservice: Freundlich, kompetent und gut erreichbar

Der Kundensupport ist ein weiteres Merkmal, welches heutzutage innerhalb eines Broker-Vergleichs nicht fehlen sollte. Insbesondere Neulinge, die vielleicht erstmals mit Wertpapieren handeln, haben oftmals noch Fragen zum Angebot oder Probleme mit der Trading-Plattform. In diesem Fall ist es wichtig, dass Ihnen ein kompetenter Mitarbeiter des Kundensupports zur Seite steht.

Ein optimaler Kundenservice zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die Mitarbeiter freundlich, kompetent und gut erreichbar sind. Im Idealfall können Sie den Kundensupport heutzutage auf mehreren Wegen kontaktieren, nämlich:

  • Telefon
  • E-Mail
  • Live-Chat
  • Skype
  • Kontaktformular

Wichtig sind aber nicht nur die Kontaktpflege, sondern natürlich sollten die Mitarbeiter möglichst gut, also schnell, erreichbar sein. Mittlerweile stellen manche Broker sogar einen sogenannten 24/7-Kundensupport zur Verfügung. Dann können Sie die Mitarbeiter tatsächlich an jedem Tag und rund um die Uhr kontaktieren.

Handelsangebot: Möglichst breite Auswahl an Produkten

Zahlreiche Trader möchten nicht nur mit Aktien oder Rentenpapieren handeln, sondern darüber hinaus hin und wieder mit Fonds, Optionen, Futures, Devisen, CFDs oder auch Kryptowährungen. Daher spielt das Produktangebot des Brokers durchaus eine große Rolle und darf in keinem ausführlichen Broker-Vergleich fehlen.

Natürlich möchten Sie als Kunde nicht unbedingt für jedes Finanzprodukt einen anderen Broker nutzen, beispielsweise einen Forex-Broker für den Devisenhandel, einen CFD-Broker für den Handel mit Differenzkontrakten und einen Wertpapierbroker für den Handel mit Aktien. Im Idealfall bietet der Broker also möglichst viele unterschiedliche Finanzinstrumente an, die Sie über das entsprechende Depot handeln können.

Darüber hinaus zeichnet sich ein gutes Produktangebot dadurch aus, dass Sie innerhalb der jeweiligen Kategorie eine möglichst große Auswahl haben. Mindestens 30 Währungspaare, 100 CFDs und mehrere Hundert Aktien sowie Fonds sollte der Broker im Handelsbereich ermöglichen, damit eine gute Auswahl vorhanden ist.

Handelskosten: Kostenloses Depot mit günstigen Ordergebühren

Die meisten Trader führen einen Broker-Vergleich durch, um so einen möglichst günstigen Anbieter zu finden. Die Handelsgebühren sind daher ein wichtiger Teil der Konditionen und des gesamten Angebotes. Je nachdem, um welche Art Broker es sich handelt und wie dieser im Detail arbeitet, können die Handelskosten auf unterschiedliche Art und Weise gestaltet sein.

Wird beispielsweise mit Devisen oder CFDs gehandelt, gibt es in aller Regel keine klassischen Transaktionsgebühren, sondern stattdessen stellt der Spread den Kostenfaktor für den Kunden dar. Beim Handel mit Wertpapieren sind hingegen Ordergebühren der klassische Kostenfaktor, wobei es auch hinsichtlich deren Preisgestaltung Unterschiede zwischen den Brokern gibt.

So entscheidet sich der eine Anbieter für eine Order-Flatrate, bei der Sie alle Wertpapiere unabhängig vom Gegenwert zum gleichen Preis handeln können. Andere Broker wiederum nutzen ein prozentuales Gebührenmodell. Dabei ist die Höhe der für Sie anfallenden Kosten davon abhängig, welchen Gegenwert Sie jeweils handeln.

Der Vergleich der Handelsgebühren ist im Rahmen des Broker-Vergleichs also nicht immer ganz einfach. Das liegt vor allem an den unterschiedlichen Gebührenmodellen. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihr eigenes Handelsverhalten kennen, wie zum Beispiel, wie viele Transaktionen Sie durchschnittlich pro Monat oder Jahr durchführen. Depotgebühren müssen Sie heutzutage übrigens nicht mehr in Kauf nehmen, denn es gibt zahlreiche Broker, die keine fixe Depotgebühr berechnen.

Fazit zum Broker-Vergleich

Der Broker-Vergleich ist ein ideales Instrument, um die am Markt auftretenden Anbieter schnell und zielgerichtet gegenüber zu stellen. Beim Vergleich kommt es nicht nur auf die Kosten an, auch wenn diese von zentraler Bedeutung sind. Darüber hinaus sollte ein guter Broker-Vergleich ebenfalls einen Blick auf die Handelsplattform, den Kundenservice, die Regulierung des Brokers und einige weitere Punkte werfen. In der Summe sind die Chancen gut, dass Sie durch einen Broker-Vergleich nicht nur Kosten einsparen, sondern einen ideal zu Ihnen passenden Online-Broker finden.

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