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DKB Broker u18 – das DKB Juniordepot
- Klassisches Kinderdepot der DKB mit breitem Wertpapierangebot und klaren Produktregeln
- ETF-, Fonds- und Aktien-Sparpläne für den langfristigen Vermögensaufbau
- Kostenfreie Depotführung; Aktionen für ausgewählte ETFs und Fonds
- Feste Einbindung in die DKB-Kontostruktur: U18-Girokonto als Verrechnungskonto erforderlich
- Digitale Eröffnung und Verwaltung, keine spekulativen Anlageklassen im Juniordepot
Konditionen und Kosten im Überblick
Produktkonzept und Ausrichtung des DKB Juniordepots
Das DKB Kinderdepot ist konsequent auf den langfristigen Aufbau von Vermögen für Kinder ausgelegt. Eltern entscheiden selbst über Sparpläne, Einmalanlagen und die Zusammensetzung des Depots. Zur Auswahl stehen ETFs, Fonds, Aktien und Anleihen, während der Handel mit bestimmten hochspekulativen Produktarten gezielt ausgeschlossen ist. Diese Einschränkungen sind Teil der allgemeinen Produktlogik der DKB und gelten auch für reguläre Wertpapierdepots.
Der Schwerpunkt des Juniordepots liegt auf Sparplänen für ETFs, Fonds und Aktien, die sich flexibel anpassen lassen und den kontinuierlichen Vermögensaufbau unterstützen.
Einmalanlagen sind möglich und ergänzen das Angebot, etwa für Investitionen in größerer Höhe zu besonderen Anlässen.
Einbindung in die DKB-Kontostruktur
Ein zentrales Merkmal des DKB Juniordepots ist die enge Verknüpfung mit dem DKB-Kinderkonto. Voraussetzung für die Eröffnung ist ein bestehendes u18-Girokonto, das als Verrechnungskonto dient. Dieses Girokonto mit Visa-Debitkarte kann – ebenso wie das Kinderdepot – bereits ab der Geburt des Kindes eröffnet werden. Mit Erreichen der Volljährigkeit wird es in ein reguläres Girokonto umgewandelt.
Darüber hinaus benötigt mindestens ein Elternteil ein eigenes DKB Girokonto. Die laufende Verwaltung des Juniordepots erfolgt über den Zugang zum U18-Konto des Kindes.
Für Familien bedeutet das: Depot und Zahlungsverkehr sind vollständig in das DKB-System integriert. Ein- und Auszahlungen erfolgen nicht über externe Konten, sondern über das Kinderkonto. Das schafft Übersicht und klare Zuständigkeiten.
Depoteröffnung und laufende Verwaltung
Die Eröffnung des DKB Juniordepots erfolgt vollständig digital über das Online-Banking oder in der DKB-App. Voraussetzungen sind ein bestehendes U18-Girokonto auf den Namen des Kindes sowie ein eigener Zugang zum DKB-Banking für die Eltern. Beide Elternteile müssen der Depoteröffnung ausdrücklich zustimmen. Erst nach dieser Zustimmung wird das Juniordepot freigeschaltet.
Für die Eröffnung werden unter anderem die Geburtsurkunde des Kindes sowie die bestehenden Zugangsdaten der Eltern benötigt. Falls nur ein Elternteil sorgeberechtigt ist, sind darüber gegebenenfalls zusätzliche Nachweise erforderlich.
Dritte – etwa Großeltern, Paten oder andere Verwandte – können kein DKB Junior Depot auf den Namen des Kindes eröffnen.
Die laufende Verwaltung des Juniordepots liegt vollständig in der Hand der Eltern. Eigene Zugänge oder Mitverwaltungsrechte für Kinder und Jugendliche sind nicht vorgesehen; Kenntnisse und Erfahrungen im Wertpapierhandel werden auf Elternebene berücksichtigt.
Ergänzend bietet die DKB mit der Lernplattform „Wertpapier-Helden“ ein separates Angebot zur Wissensvermittlung rund um Börse und Geldanlage, das auch Kindern und Jugendlichen offensteht und unabhängig von der Depotverwaltung genutzt werden kann.
Vorteile und Nachteile im Überblick
- Breites Wertpapierangebot, Ausschluss hochspekulativer Produkte
- Fokus auf ETF-, Fonds- und Aktiensparplänen
- Geeignet für langfristigen, strukturierten Vermögensaufbau
- Kostenfreie Depotführung
- Regelmäßige Aktionen für Sparpläne und Einmalanlagen
- U18-Girokonto zwingend erforderlich
- Eröffnung und Verwaltung formaler als bei Neobrokern
- Eröffnung setzt bestehende DKB-Konten der Eltern voraus
Fazit: Für wen sich das DKB Juniordepot eignet – und für wen nicht
Aus meiner Sicht ist das DKB Juniordepot vorrangig für Familien geeignet, die Wert auf Struktur, klare Regeln und einen langfristigen Anlagehorizont legen. Das Angebot überzeugt dort, wo der Vermögensaufbau planvoll und ohne spekulative Experimente erfolgen soll. Die enge Einbindung in die DKB-Kontostruktur schafft Übersicht und Ordnung, setzt jedoch auch eine gewisse Bereitschaft zur formalen Organisation voraus.
Weniger passend ist das DKB Juniordepot für Eltern, die maximale Einfachheit oder eine möglichst niedrige Einstiegshürde suchen. Auch wer sein Kind frühzeitig aktiv in die Depotverwaltung einbeziehen möchte, stößt bei diesem Modell an klare Grenzen.
Für mich steht das DKB Juniordepot damit für eine klassische Banklösung mit klarer Ausrichtung auf langfristigen, strukturierten und bewusst regulierten Vermögensaufbau.
Häufig gestellte Fragen – FAQ
Ab welchem Alter kann ein DKB Juniordepot eröffnet werden?
Das DKB Juniordepot kann bereits ab der Geburt des Kindes eröffnet werden. Voraussetzung ist ein bestehendes U18-Girokonto auf den Namen des Kindes, das als Verrechnungskonto dient. Depot und Girokonto stehen Minderjährigen bis zum 18. Geburtstag zur Verfügung.
Können Großeltern oder andere Verwandte ein DKB Juniordepot eröffnen oder verwalten?
Nein. Die Eröffnung des DKB Juniordepots ist ausschließlich den Eltern vorbehalten. Auch die laufende Verwaltung liegt vollständig bei ihnen. Dritte wie Großeltern oder Paten können zwar Geld schenken, indem sie es auf das Verrechnungskonto überweisen, jedoch kein eigenes Depot für das Kind eröffnen oder verwalten.
Was passiert mit dem DKB Juniordepot, wenn das Kind volljährig wird?
Mit dem 18. Geburtstag wird das Juniordepot in ein reguläres Wertpapierdepot des Kindes umgewandelt. Das U18-Girokonto wird als normales Girokonto weitergeführt. Ab diesem Zeitpunkt liegt die vollständige Verfügungsgewalt beim volljährigen Kind; der Zugriff der Eltern endet.

