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Auf unsere Produktbewertungen und Empfehlungen nehmen die Anbieter von Depotkonten jedoch weder durch Provisionen noch auf andere Weise Einfluss. Auch der Preis, den Sie für ein Angebot bezahlen, erhöht sich durch solche Provisionen nicht – sie werden vollständig durch den Anbieter der Leistung getragen.
Die Depotkonten, die wir Ihnen präsentieren, wählen wir ausschließlich aufgrund ihrer Qualität und ihrer Leistungsprofile aus. Mehr dazu finden Sie hier: Redaktionskodex
Targobank Depotkonto – Kosten & Gebühren
| Handelsplatz: | Xetra |
|---|---|
| Orderpreis: | 0,25 % |
| Mindestpreis: | 8,90 € |
| Höchstpreis: | 34,90 € |
Die Targobank gehört mit mehr als 4 Millionen Kunden zu den wichtigsten Brokern in Deutschland – und wirbt selbst mit den guten Testergebnissen, die Ihnen unabhängige Finanzexperten regelmäßig bescheinigen. Anders als bei den meisten Konkurrenten existiert auch ein Netz aus 350 Filialen, in denen Sie eine persönliche Beratung einholen können. Der Hauptsitz ist Düsseldorf und seit der Gründung im Jahre 1926 kann die Targobank auf eine 100-jährige Geschichte zurückblicken. Im Jahr 2008 erfolgt eine Übernahme der Crédit-Mutuel-Bankengruppe – was auch das hohe Renommee des Kreditinstitutes erklärt.
| TARGOBANK AG - TARGOBANK Direkt-Depot | |
| Anbieter | TARGOBANK AG |
| Jahresgebühr | 0 € |
| Guthabenszins | |
| Wertpapierkredit | |
| Mindesteinlage bei Eröffnung | — |
| Basisinformationen | |
| Eröffnung über VideoIdent | |
| Eröffnung über PostIdent | |
| Eröffnung über E-Ident | |
| Firmendepot | |
| Gemeinschaftsdepot | |
| Kinderdepot | |
| Sicherheit | |
| Finanzaufsicht | Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) |
| Einlagensicherung | 100.000 € |
Kostenloses Direkt-Depot
Das Direkt-Depot, das eine reine Online-Nutzung vorsieht, ist kostenlos. Das Starter-Depot, welches sich ausschließlich an junge Börsenneulinge im Alter zwischen 18 und 27 Jahren wendet, ist ebenfalls kostenlos, außer man verweigert das Online-Postfach, dann fällt eine Depotführungsgebühr von 2,50 EUR im Monat an. Das gilt ebenso für das Klassik- und Plus-Depot, wobei beim Plus-Depot immer ein Volumenentgelt von 1,75 % p.a. (mindestens 62,50 € pro Quartal, also 250 € pro Jahr) anfällt.
Beachten sollten Sie in diesem Zusammenhang auch, dass die Gebühren bei einem Filialbesuch deutlich höher ausfallen können. So erhöht sich die ETF-Orderprovision bei einem Kauf in der Filiale auf 0,5 %, mindestens müssen hier 34,90 € gezahlt werden. Außerdem erhalten Sie bei einem Depotwechsel und den Übertrag von aktiven Investmentfonds eine Wechselprämie von 0,75 % des Kurswertes. Die Wechselprämie ist auf 5.000 EUR begrenzt und gilt auch nur ab einem Depotübertrag von 7.000 EUR. Weiterhin werden für Neukunden attraktive Zinsen für Tagesgeld geboten: Bei einem Depotübertrag von mindestens 7.000 € erhalten Sie einen garantierten Zinssatz von 2,80 % p. a. für einen Zeitraum von zwölf Monaten (gültig für Summen bis zu 1.000.000 €).
Wenn Sie als Anleger flexibel bleiben möchten, also häufiger handeln und die Gebühren entsprechend gering halten wollen, ist das Plus-Depot das geeignetste Targobank Depot. Im Vergleich zum Klassik-Depot sind hier 50 Trades kostenfrei, dafür wird ein Volumenentgelt in Höhe von 1,75 % p. a. berechnet. Ab dem 51. Trade entsprechen die Kosten dem Klassik-Depot.
Gebühren für das Targobank Depot
| Ordergebühren Tradegate Exchange, Lange & Schwarz Exchange | |
| Grundpreis pro Order | 4,90 € + 0,25 % |
| Ordergebühren Xetra | |
| Grundpreis pro Order | 0,25 % |
| Mindestgebühr je Order | 8,90 € |
| Maximalgebühr je Order | 34,90 € |
| Handelsplatzentgelt | ab 2 € |
| Ordergebühren Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart | |
| Grundpreis pro Order | 0,25 % |
| Mindestgebühr je Order | 8,90 € |
| Maximalgebühr je Order | 34,90 € |
| Handelsplatzentgelt | ab 3,50 € |
Die Targobank verlangt im Regelfall eine Depotgebühr von 2,50 EUR monatlich. Als reiner Online-Broker genutzt, können Sie auf die Gebühren allerdings nach wie vor verzichten. Viele andere Anbieter setzen im Unterschied zur Targobank auf ein prozentuales Gebührenmodell, welches hohe Depotwerte entsprechend höher belastet. Bei einem Depotwert von 100.000 € und einem angenommenen prozentualen Gebührensatz von 0,1 % müssten Sie bereits jährlich 100 EUR Gebühren tragen. Bei der Targobank wäre ein solches Depot aufgrund der Gebührengrenze von 50.000 € Depotvolumen schon kostenfrei. Zudem besteht die Möglichkeit, durch die Verwendung des Online-Postfachs sämtliche Gebühren zu umgehen – eine kostenlose Depotführung ist also nach wie vor möglich.
Kosten für Order
Die Orderkosten pro Trade liegen bei mindestens 8,90 €, was leicht überdurchschnittlichen Gebühren im Vergleich zu anderen Online-Brokern entspricht. Aufgrund der Gebühren von 0,25 % des Ordervolumens werden auch umfangreiche Trades relativ stark belastet. Zudem sollten Sie berücksichtigen, dass eine Order in der Filiale noch deutlich teurer wird. Bei Mindestkosten von 34,90 € zeigt sich, dass eine persönliche Beratung ihren Preis hat.
ETFs und ETF Sparpläne bei der Targobank
Wie bei einem Online-Broker üblich sind auch ETF- und Fondssparpläne bei der Targobank erhältlich – und das bereits bei geringen Beträgen ab 25 EUR monatlich. Die Ausführung kann dabei monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder auch jährlich stattfinden. Im Vergleich zu vielen Konkurrenten ist die Auswahl allerdings beschränkt: Etwa 2.380 bis 2.438 ETF Sparpläne können aktuell gewählt werden. Die Gebühren dafür liegen bei 2,5 % des Ordervolumens, wobei mindestens 1,50 € und maximal 3,00 € gezahlt werden müssen. Wie bei vielen anderen Anbietern auch werden also größere Ordervolumina entsprechend begünstigt – eine quartalsweise Order kann sich auch aus diesem Grund gegenüber der monatlichen Sparrate lohnen.
Mehr zum Depot der Targobank
Auf diese Aspekte ist bei der Nutzung der Targobank zu achten
Die Gebühren der Targobank werden für sämtliche Depot-Varianten transparent aufgeschlüsselt. Diesen Aspekt sollten Sie für sich nutzen, um bereits vor der Registrierung einen Überblick über die zu erwartenden Gebühren zu erhalten. Denn aufgrund der zum Teil recht komplexen Berechnungsgrundlage, die eine Mischung aus prozentualen Gebührensätzen sowie Mindest- und Höchstwerten enthält, lassen sich Vergleiche zu anderen Angeboten nur schwer ziehen. Hier gilt es, die geschätzten Ordervolumina konkret durch Zurechnen zu ermitteln. Auch wenn Sie sich für ein Targobank Depot entscheiden, stellt sich nach wie vor die Frage, ob bei dem Online-Broker das Klassik-Depot oder Plus-Depot gewählt werden sollte. Ob der Verzicht auf den Ausgabeaufschlag benötigt wird oder ein Rabatt auf den Ausgabeaufschlag ausreicht, kann beispielsweise nur die individuelle Kalkulation klären. Außerdem stellt sich die Frage nach der Größe des Depots, weil beim Plus-Depot ein sogenanntes Volumenentgelt in Höhe von 1,75 % gezahlt werden muss. Was zunächst noch überschaubar klingt, addiert sich mindestens zu einem Betrag von 250 EUR jährlich. Wenn Fragen zur Gebührenkalkulation entstehen, können Sie sich bei der Targobank immerhin auf einen kompetenten Kundenservice verlassen und sogar ein persönliches Beratungsgespräch bei der Filiale vor Ort in Anspruch nehmen – ein Service, den viele Konkurrenten nicht mehr bieten.
Targobank: für Privatanleger besonders geeignet
Was bei diesem Broker definitiv einen Vorteil darstellt, ist die persönliche Beratung in einer Filiale vor Ort – ein reiner Online-Broker bietet häufig nur eine Hotline an oder verzichtet gänzlich auf Beratungsleistungen. Ebendarum ist ein Targobank Depot insbesondere für Privatanleger geeignet, die nicht über eine ausgiebige Expertise verfügen und lieber auf einen Berater vertrauen. Große Depots profitieren immerhin noch von der pauschalen Gebühr zur Depotführung, werden aber bei Transaktionen übermäßig stark belastet – die Ordergebühren fallen vergleichsweise üppig aus.
Fazit: Targobank bietet umfangreiche Beratungsleistungen zu hohen Kosten
Die Targobank betreibt ein vergleichsweise dichtes Filialnetz in Deutschland und ermöglicht auch in Bezug auf den Handel mit Aktien oder ETFs eine persönliche Beratung vor Ort. Wer also nicht über das entsprechende Fachwissen verfügt oder sein Depot aus anderen Gründen lieber in die Hände eines Profis legt, erhält hier die entsprechende Dienstleistung – muss diese allerdings üppig vergüten. Bei einer Order, die in einer Filiale getätigt wird, werden mindestens 34,90 € fällig, was deutlich über den gewöhnlichen Sätzen für einen Online-Broker in unserem Vergleich liegt. Wenn Sie Ihr Targobank Depot online selbst führen, können Sie zwar auf die Depotgebühren verzichten, zahlen aber immer noch mindestens 8,90 € je Order. Hinzu kommt, dass es sich hier keinesfalls um eine Pauschale handelt, sondern um den Mindestbetrag. Bei einer Gebühr von 0,25 % werden also hohe Ordertransaktionen entsprechend noch größer belastet.
Hohes Volumenentgelt: Kostenlose Depotführung hat ihren Preis
Mit dem Plus-Depot erhalten Sie zwar eine Möglichkeit, die ersten 50 Transaktionen kostenlos auszuführen, müssen allerdings ein jährliches Volumenentgelt von 1,75 % auf Ihren durchschnittlichen Depotwert zahlen. Aufgrund des Mindestbetrages von 62,50 € je Quartal summieren sich hier mindestens 250 € im Jahr. So zeigt sich, dass die Registrierung bei diesem Anbieter vorwiegend dann lohnenswert erscheint, wenn das Depotvolumen vergleichsweise überschaubar ausfällt, Sie aber häufig Trades ausführen möchten. Dass auf die vergleichsweise geringe Depotführungsgebühr verzichtet wird, erscheint in Anbetracht der hohen Volumenentgelte als reine Marketingmaßnahme – zahlen müssen Sie auf jeden Fall. Wenn die Gebühren im Vordergrund stehen, sollten Sie sich womöglich besser nach einem anderen Anbieter umsehen.
| Handelsplatz: | Xetra |
|---|---|
| Orderpreis: | 0,25 % |
| Mindestpreis: | 8,90 € |
| Höchstpreis: | 34,90 € |
