Depot Vergleich – Wertpapierdepots und Anbieter 2018 vergleichen

Das Depotkonto ist eine wichtige Grundlage, damit Sie später Aktien, Rentenpapiere oder sonstige Wertpapiere kaufen und auch wieder verkaufen können. Vor dem Eröffnen eines Wertpapierdepots sollte unbedingt ein Depot-Vergleich durchgeführt werden, denn bei den Konditionen unterscheiden sich Banken und Broker teilweise erheblich.

Durchschnittl. Ordervolumen
Anzahl Order / Jahr

Kosten

Handelbare Wertpapiere

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Warum ist ein Depot-Vergleich wichtig?

Beim Depot-Vergleich ist es in der Praxis möglich, 20 oder mehr Angebote der Banken und Broker innerhalb weniger Sekunden miteinander zu vergleichen. Wichtig ist ein solcher Vergleich insbesondere deshalb, weil es bei den Anbietern bezüglich der Konditionen große Unterschiede geben kann. Insbesondere Kunden, die öfter Wertpapiere kaufen und verkaufen, können mehrere Hundert Euro an Ordergebühren im Jahr einsparen.

Der Depot-Vergleich zielt aber nicht nur darauf ab, den möglichst günstigsten Anbieter zu finden, sondern stellt auch die Unterschiede hinsichtlich der Leistungen und Services gegenüber. Aus diesem Grund ist ein Depot-Vergleich in mehrfacher Hinsicht sinnvoll, nämlich aus folgenden Gründen:

  • günstige Angebote finden und Kosten einsparen
  • Broker / Bank mit umfangreichen Leistungen identifizieren
  • Anbieter mit umfangreichem Service finden
  • passende Handelsplattform nutzen

Wie funktioniert ein Depot-Vergleich im Detail?

Einen Depot-Vergleich durchzuführen, ist selbst für Laien relativ einfach. In erster Linie geht es darum, dass beispielsweise per Schieberegler bestimmt wird, in welchem Umfang die anfallenden Kosten und die Leistungen bzw. der Service beim jeweiligen Anbieter gewichtet werden sollen. Zudem existieren meistens noch weitere Filteroptionen, sodass der Depot-Vergleich in der Summe sehr individuell gestaltet werden kann.

Bevor Sie einen Depot-Vergleich durchführen, sollten Sie sich daher Gedanken darüber machen, was Ihnen bei der depotführenden Bank oder dem depotführenden Broker besonders wichtig ist. Kommt es Ihnen vor allem auf geringe Kosten an? Oder haben Sie ein größeres Interesse daran, dass Sie möglichst individuell betreut werden und ein breites Leistungspaket nutzen können? Auf dieser Grundlage können Sie den Depot-Vergleich anschließend mittels der erwähnten Filteroption gezielt und individuell durchführen.

Einlagensicherung beim Depot-Vergleich nicht außer Acht lassen

Ein wichtiger Aspekt beim Depot-Vergleich, der allerdings von zahlreichen Anlegern häufig vergessen wird, ist die Beachtung der Einlagensicherung. Zwar ist ein Investment in Wertpapiere, beispielsweise in Aktien, meistens nicht ohne Risiko. Dennoch möchten die Kunden fast immer zumindest ihre Guthaben in guten Händen wissen und bei Insolvenz der Bank oder des Brokers garantiert haben, dass sowohl Wertpapiere als auch Geldguthaben wieder an sie zurückfließen. Aus diesem Grund sollten Sie beim Depot-Vergleich eben nicht nur auf die Kosten, Konditionen und den Service achten, sondern ebenso auf die Einlagensicherung. Zwar greift diese nicht auf Wertpapierbestände zu, aber selbstverständlich auf sämtliche Guthaben, die sich auf dem Verrechnungsskonto befinden.

Ein solches Verrechnungsskonto ist zwingend notwendig, denn wenn Sie beispielsweise Aktien kaufen möchten, bucht die Bank, bzw. der Broker, den entsprechenden Betrag von diesem Konto ab. Gleiches gilt beim Verkauf der Wertpapiere, denn diese werden zunächst aus dem Depot ausgebucht und der entsprechende Geldbetrag wird auf Ihrem Verrechnungsskonto gutgeschrieben.

Bezüglich der Einlagensicherung sind Sie insbesondere bei Banken und Brokern auf der sicheren Seite, die ihren Hauptsitz innerhalb der EU haben. In diesem Fall greift nämlich die gesetzliche Einlagensicherung innerhalb der Europäischen Union, die dafür sorgt, dass Guthaben mindestens bis zu 100.000 Euro pro Kunde geschützt sind. Bei manchen Banken und Brokern gibt es zudem eine private Einlagensicherung, sodass oftmals sogar Guthaben im siebenstelligen Bereich geschützt sind.

Welche Kosten fallen beim Depot an?

Auch wenn der Depot-Vergleich nicht nur die Kosten, sondern ebenfalls Leistungen, Services und die Einlagensicherung beinhalten sollte, so fällt das Hauptaugenmerk natürlich in erster Linie auf die Konditionen. Immerhin möchten die meisten Anleger durch den Depot-Vergleich Kosten einsparen. Daher ist es wichtig, dass Sie sich zunächst darüber informieren, welche Kostenfaktoren im Zusammenhang mit einem Depot und dem Handel mit Wertpapieren anfallen können. In der Übersicht sind es in erster Linie die folgenden Kosten, die auftreten:

  • Depotgebühren
  • Ordergebühren
  • Börsen- und Maklergebühren
  • Kosten für Sonderleistungen

Depotgebühren

An den Depotgebühren lässt sich definitiv am leichtesten sparen. Denn während auf der einen Seite insbesondere die Filialbanken häufig noch höhere Depotgebühren verlangen, verzichten auf der anderen Seite insbesondere Online-Broker mittlerweile oft auf diese fixe Gebühr. Die Depotgebühren sind unabhängig von der Nutzung des Wertpapierdepots. Falls sie berechnet werden, handelt es sich um fixe Gebühren, selbst wenn keine Wertpapierkäufe oder Verkäufe anfallen. Da manche Kreditinstitute durchaus zehn Euro und mehr monatlich für die Verwaltung des Depots berechnen, lässt sich an dieser Stelle durch einen gezielten Depot-Vergleich und durch ein kostenloses Depot bereits jährlich über 100 Euro einsparen.

Ordergebühren

Noch deutlicher ins Gewicht fallen können die sogenannten Ordergebühren. Vor allem dann, wenn Sie häufiger mit Aktien oder anderen Wertpapieren handeln. Bei jedem Kauf und Verkauf werden diese Transaktionsgebühren berechnet, bei denen sich Banken und Broker zum Teil erheblich unterscheiden. Im günstigsten Fall zahlen Sie heutzutage unter fünf Euro für eine Order, während auf der anderen Seite nicht wenige Kreditinstitute noch mehr als 15 Euro pro Order (oftmals in Abhängigkeit vom gehandelten Gegenwert) verlangen. Ohnehin müssen Sie beim Vergleich der Ordergebühren darauf achten, dass es je nach Bank oder Broker unterschiedliche Modelle gibt. In der Hauptsache existieren die folgenden Gebührenmodelle am Markt:

  • prozentuale Ordergebühr, abhängig vom gehandelten Gegenwert
  • Order-Flat (fixer Betrag je Order)
  • Order-Paket (beispielsweise 50 Orders zum Festpreis)

Sonstige Gebühren

Neben der Ordergebühr werden oftmals zusätzlich noch Börsengebühren und die Maklercourtage für den Handel an der Börse berechnet. Diese Gebühren sind allerdings nicht abhängig vom Anbieter und daher beim Depot-Vergleich eher unbedeutend.

Dies trifft nicht auf weitere Kosten zu, die unter dem Punk „Kosten für Sonderleistungen“ zusammengefasst werden können. Hier geht es zum Beispiel darum, dass Sie eine Limit-Order erteilen, für die manche Banken und Broker zusätzliche Kosten veranschlagen. Zusammenfassend gibt es also gerade bei den Kosten einige Punkte, die Sie für die Durchführung eines gezielten Depot-Vergleichs beachten sollten.

Nach dem Depot-Vergleich: Wertpapierdepot eröffnen

Nachdem Sie einen Depot-Vergleich durchgeführt haben und anschließend darüber informiert sind, welche Anbieter ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten oder besonders kostengünstig sind, geht es im zweiten Schritt darum, beim entsprechenden Anbieter ein Depot zu eröffnen. Je nachdem, ob Sie sich für eine Filialbank, Direktbank oder einen Online-Broker entschieden haben, kann die Depoteröffnung entweder in der Geschäftsstelle oder online erfolgen. In der überwiegenden Mehrheit bieten Bank und Broker heutzutage die Möglichkeit an, die Depoteröffnung über das Internet zu veranlassen. In diesem Fall sind es in der Übersicht die folgenden Schritte, die Sie für die Depoteröffnung absolvieren müssen:

  • Registrieren: Persönliche Daten erfassen
  • gegenüber Bank / dem Broker legitimieren
  • Zugangsdaten zum Depot erhalten
  • einloggen und aktiv werden

Die größte Arbeit besteht für Sie im Zuge der Depoteröffnung also darin, sich zu registrieren. Hierfür sind die üblichen persönlichen Daten, wie zum Beispiel Name, Anschrift und Geburtsdatum, zu erfassen. Allerdings dauert auch dieser Vorgang meistens keine 15 Minuten, da Bank bzw. Broker meistens das moderne Videoident-Verfahren zur Legitimation anbieten. Anschließend werden die Unterlagen versendet. Sie erhalten meistens innerhalb weniger Tage Ihre Zugangsdaten, mit denen Sie sich online im Depot einloggen können. Nachdem Sie anschließend Geld auf das Verrechnungsskonto eingezahlt haben, können Sie sofort Ihren ersten Handelsauftrag erteilen.

Fazit zum Depot-Vergleich

Der Depot-Vergleich ist eine wichtige Grundlage, wenn Sie auf Dauer beim Handel mit Wertpapieren Kosten einsparen und einen umfangreichen Service nutzen möchten. Beim Depot-Vergleich stehen zwar Depot- und Ordergebühren im Vordergrund, aber darüber hinaus sollten Sie ebenfalls auf Punkte wie Kundenservice, Handelsplattform und Einlagensicherung achten. Dadurch gehen Sie sicher, dass Sie letztendlich das Wertpapierdepot finden, welches am besten zu Ihren Zielen und Vorstellungen passt.

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