Online Broker Vergleich: Richtig investieren

Der online Broker Vergleich dient in erster Linie dazu, dass Anleger, die zukünftig mit Wertpapieren handeln möchten, den ideal passenden Anbieter finden. Darüber hinaus ist es durch einen gezielten Onlinebroker Vergleich häufig möglich, über die Jahre hinweg Kosten im bis zu vierstelligen Bereich einzusparen.

Durchschnittl. Ordervolumen
Anzahl Order / Jahr

Depotgebühren

Handelbare Wertpapiere

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Worum handelt es sich bei einem Broker?

Die Begriffe Broker, Aktienbroker oder Online Broker werden in der Praxis mittlerweile häufig verwendet. Viele Anleger wissen allerdings gar nicht, worum es sich eigentlich bei einem Broker genau handelt.

Wer an der Börse handeln will, braucht zunächst ein Depot und einen Broker. Die gehandelten Wertpapiere werden im Depot beim Broker verwahrt, er ist der Zwischenhändler zwischen Börse und Verbraucher. Mithilfe eines Brokers können Privatpersonen Wertpapiere handeln, aber auch Termingeschäfte tätigen. Ein passendes Depot für Ihren Wertpapierhandel finden Sie am besten mit einem Depot Vergleich.

Während Broker früher auf dem Börsenparkett agiert und die Aufträge Dritter umgesetzt haben, findet inzwischen der größte Teil ihrer Arbeit im Internet statt. Auch darf man sich einen Broker nicht mehr als Einzelperson vorstellten, meist verbringt sich heutzutage hinter einem Broker ein Dienstleistungsunternehmen, welches die Verbindung zwischen Börsenplätzen und Kunden, die mit Aktien oder anderen Wertpapieren handeln möchten, darstellt. Die Verlagerung des Handels-Schauplatzes ins Internet ermöglicht Privatanlegern ein viel einfacheres, schnelleres und rentableres Handeln an der Börse.

Broker – das Bindeglied zwischen Privatanleger und Börse

Die Aufgabe eines Brokers besteht darin, die Kauf- und Verkaufsaufträge ihrer Kunden anzunehmen und anschließend an die entsprechenden Börsen weiterzuleiten. Am Markt gibt es mittlerweile unzählige Broker, die sich beispielsweise danach unterscheiden lassen, welche Handelsinstrumente sie zur Verfügung stellen. Auf dieser Grundlage treten insbesondere die folgenden Brokerarten auf:

  • Forex-Broker
  • CFD-Broker
  • Aktien-Broker
  • Futures-Broker
  • Krypto-Broker

Zusätzlich lassen sich die Broker ebenfalls danach in Gruppen einteilen, ob sie Aufträge mit den entsprechenden Kursen einfach nur an die Börse weiterleiten oder ob der Broker selbst Preise stellt. In diesem Fall spricht man von sogenannten Market-Makern, die eine spezielle Gruppe von Onlinebrokern darstellen.

Großes Angebot an Broker-Services

Die meisten deutschen Banken bieten in ihrem Portfolio inzwischen auch online Broker-Services an. Das gilt nicht nur für Direktbanken, sondern zunehmend auch für Filialbanken. Daneben gibt es aber auch Online Broker, die sich tatsächlich nur auf das Broking konzentrieren und ansonsten keine weiteren Finanzgeschäfte anbieten.

Da Online Broker sehr viel spezialisierter sind als Filialbanken, können sie mit einem Fachwissen aufwarten, das Banken nicht immer haben, weil diese ein viel größeres Feld bedienen müssen. Das ist ein essentieller Vorteil eines Online Brokers. Im Gegensatz steht dazu der persönliche Ansprechpartner bzw. das persönliche Beratungsgespräch, das Ihnen Ihre Hausbank bieten kann. Auf der Suche nach einem guten Angebot, sollte man auch diesen Aspekt nicht aus dem Blick verlieren.

Zuverlässige Informationsquellen für Anleger

Die Plattform eines Online Brokers dient Anlegern immer auch als gute Informationsquelle. Egal wie viel oder wenig Erfahrung Sie haben, bei Ihrem Online Broker bekommen Sie Einblick in die Kurse der unterschiedlichen Wertpapiere, können Statistiken einsehen und noch zahlreiche weitere Informationen rund um das Thema Trading erhalten. Zunehmend bieten Online Broker auch Live-Chats an, und damit die persönliche Beratung, die bisher der einzige wirkliche Pluspunkt der Filialbanken war.

Wachsende Anzahl an Online Brokern

Bei den meisten Brokern handelt es sich inzwischen um Online Broker. Sie bieten den großen Vorteil, dass man seine Finanzgeschäfte und Vermögensverwaltung bequem von zuhause aus erledigen kann. Diesen großen Vorteil haben sich inzwischen auch die allermeisten Filialbanken zunutze gemacht und bieten zu ihren Depots auch Onlinezugänge an. Damit stehen sie zumindest in Puncto Erreichbarkeit und Bequemlichkeit den Direktbanken in keiner Weise nach. Problematisch bleibt bei Filialbanken dennoch in aller Regel die Kostenstruktur. Ein Blick auf die Gebühren pro Trade zeigt, dass diese zum Teil um ein Vielfaches über den Gebühren bei Direktbanken liegen.

Trading mit Hilfe eines Brokers: Die Optionen stehen zur Verfügung

Broking beschränkt sich nicht nur auf den Handel von Wertpapieren, wie Aktien, Derivaten, Anleihen oder Fonds. Tatsächlich gibt es eine beeindruckende Vielzahl an Optionen, was Sie über einen Onlinebroker handeln können:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Fonds
  • ETFs
  • Derivate
  • CFDs
  • Rohstoffe
  • Forex

Berücksichtigen Sie dabei aber immer, dass Sie nur die Produkte handeln sollten, mit denen Sie sich wirklich auskennen und deren Risiko Sie einschätzen können bzw. bereit sind einzugehen. Vor allem für Einsteiger gilt die Regel: Erst mal die Grundlagen erlernen und sich an die unterschiedlichen Möglichkeiten nach und nach herantasten.

Risikoklassen – Auf Sicherheit bauen oder extrem spekulativ Handeln

Seit 2018 gibt es die MiFID II – eine Richtlinie für Märkte und Finanzinstrumente. Die hierin entworfenen Risikoklassen helfen bei der Risikoeinschätzung von Geldanlagen. Das Risiko steigt von eins bis sieben deutlich an, gleichzeitig steigt auch die Chance auf hohe Renditen, von der sich Anleger allerdings nicht blenden lassen sollten.

Risikoklasse 1 = Sicherheit: Sparbriefe, Tagesgeld, Festgeld, Euro-Geldmarktfonds, Bausparverträge

Risikoklasse 2 = Sicherheitsorientiert: Kapitallebensversicherung mit Kapitalzins, Rentenfonds mit ausgezeichneter Bonität

 

Risikoklasse 3 = Konservativ sicherheitsorientiert: Mischfonds, Euro-Anleihen mit guter Bonität, festverzinsliche Wertpapiere

Risikoklasse 4 = solide ertragsorientiert: ETFs mit soliden europäischen Standardwerten, Aktien, Aktienfonds

Risikoklasse 5 = konservativ wachstumsorientier: OTC Aktien, Aktien aus Drittländern, Hochzins Staatsanleihen, Währungsanleihen mittlerer Bonität

Risikoklasse 6 = Wachstumsorientiert / spekulativ: Optionen, Optionsscheine, Junk Anleihen, Dividendenfonds

Risikoklasse 7 = Extrem spekulativ: Hedgefonds, Drittländerfonds, Branchenfonds

Die Risikoklassen des MiFID II gelten europaweit und sollen einen Vergleich untereinander erleichtern. Außerdem lässt sich die Risikobereitschaft von Anlegern mittels dieser Risikogruppen besser zuordnen. Grundsätzlich gilt, dass Anleger, die keine Erfahrung mit hohen Risikoklassen haben, auch keine Papiere kaufen dürfen, die solchen Risikoklassen zugeordnet sind. Die meisten Banken und Broker handhaben es jedoch so, dass Sie als Kunde unterschreiben müssen, dass Sie sich des Risikos bewusst sind, das höhere Risikoklassen mit sich bringen und dass Sie auf eigene Verantwortung handeln, wenn Sie solche Papiere in ihr Portfolio aufnehmen.

Hilfe zum Einstieg in den Börsenhandel

Viele Online Broker bieten Ihren Kunden zum Einstieg in den Handel an der Börse umfangreiche Informationen, Tipps und Erläuterungen, um nach und nach mit der Thematik vertraut zu werden. Halten Sie sich zu Beginn an die Grundregeln: Kleine Summen in sichere Projekte investieren. Setzen Sie nicht nur auf ein Pferd, sondern streuen Sie das Risiko möglichst und handeln Sie nicht überstürzt. Weder übereilte Käufe noch Verkäufe bringen Gewinn, sondern führen in der Regel eher zu Verlusten.

Wie finde ich den besten Broker für meine Bedürfnisse?

Welcher der beste Broker ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Was für den einen genau richtig ist, kann für den anderen gar nicht passen. Bevor Sie sich also für den nächstbesten oder vermeintlich den besten Broker entscheiden, sollten Sie zunächst Ihre Ziele und Präferenzen für den Handel mit Wertpapieren festlegen.

Dafür gilt es, folgende Punkte zu klären:

  1. Wie hoch ist Ihre Risikobereitschaft an der Börse?
  2. Wie sieht der finanzielle Rahmen aus, mit dem Sie agieren können / wollen?
  3. Welche Produkte möchten Sie handeln, welche Investitionsmodelle sprechen Sie an?
  4. Wie viele Order planen Sie im Jahr etwa?
  5. Welche Ziele haben Sie sich gesetzt? In welchem Zeitraum möchten Sie welche Rendite erwirtschaften?
  6. Haben Sie bereits Erfahrungen an der Börse oder sind Sie vollkommen neu im Geschäft?
  7. Wie viel Informationen und Tipps erwarten Sie  von einem Online Broker? Wie wichtig ist Ihnen dabei eine persönliche Beratung?
  8. Welchen Anspruch haben Sie an die Trading-Software?

Wenn Sie sich diese Fragen beantworten, können Sie die Auswahl der Broker schon deutlich einschränken. Denn Kleinanleger haben andere Bedürfnisse als Heavy-Trader und wer sich auf die regionalen Märkte konzentrieren möchte, braucht keinen Broker für Global Player.

Demokonten und umfangreiche Beratung für Einsteiger

Wer noch keine Erfahrungen an der Börse gesammelt hat, sollte bei der Suche nach dem besten Online Broker auf bestimmte Aspekte besonderen Wert legen. Hier sind Broker empfehlenswert, die mit einem guten Service punkten können. D. h. sie bieten mobile Echtzeitkurse, Analysefunktionen, aktuelle Nachrichten und Informationen rund um das Thema Wertpapierhandel und sind für Sie als Kunden gut erreichbar, ob per Mail oder sogar auch per Telefon.

Außerdem empfehlen sich Online Broker, die kostenlose Demokonten zur Verfügung stellen. So haben Sie als Kunde die Option zunächst einmal auf sicherem Terrain den Handel mit Wertpapieren zu üben und die einzelnen Mechanismen an der Börse und beim Broker selbst kennenzulernen, bevor Sie reales Geld investieren.

Für Einsteiger ist es außerdem auch sinnvoll, sich für einen deutschsprachigen Online Broker zu entscheiden. Denn gerade zu Beginn gibt es genügend Fragen und Unsicherheiten, die zu klären sind, so dass es eine große Hilfe sein kann, wenn sich zumindest nicht noch zusätzliche sprachliche Barrieren auftun.

Welche Aspekte sind beim online Broker Vergleich wichtig?

Neben den Kosten, die für einen Broker entstehen, gibt es noch weitere Kriterien und Konditionen, in denen sich die Angebote unterscheiden und die es daher zu berücksichtigen gibt. Das geht am einfachsten mit einem Vergleichstool wie dem Onlinebroker Vergleich. Dieses Tool ist ein gutes Hilfsmittel, um den passenden Broker zu finden. Der Vergleich hat im Wesentlichen die Aufgabe, anhand zahlreicher Kriterien den individuell besten Broker für den Kunden zu finden.

Im Vergleich sind mehrere Testkriterien verarbeitet. Teilweise treten diese Kriterien aber nur über sogenannte Reviews (Testberichte) in Erscheinung. Die Übersicht zeigt die wichtigsten Eigenschaften und Merkmale, durch die sich ein Broker auszeichnet:

  • Konditionen, Kosten
  • Handelsplattform
  • Regulierung
  • Kundenservice
  • Handelsangebot

Mit diesen Einzelpunkten möchten wir uns im Folgenden etwas näher beschäftigen, damit Sie anschließend wissen, wodurch sich ein guter von einem weniger guten Broker innerhalb der entsprechenden Kategorien unterscheidet.

Handelskosten: Kostenloses Depot mit günstigen Ordergebühren

Für die Arbeit eines Brokers wird eine Courtage fällig, auch als „Brokertage“ bekannt. Dabei gibt es keine fixen Regeln, wie sich diese Kosten zusammensetzen bzw. ausfallen. Daher können die Kosten für unterschiedliche Broker auch massiv variieren und es ist sinnvoll, vor der Wahl des Brokers einen Angebotsvergleich vorzunehmen.

Die Kosten, die für einen Broker anfallen, sind für die allermeisten Anleger der Hauptfaktor sich für oder gegen das Angebot zu entscheiden. Und tatsächlich kann man mit der Wahl des richtigen Brokers mehrere hundert Euro pro Jahr sparen. Für aktive Anleger gilt sogar, dass eine Ersparnis von mehreren tausend Euro pro Jahr möglich sein kann.

Damit sind die Order- oder Handelsgebühren ein wichtiger Teil der Konditionen und des gesamten Angebotes. Je nachdem, um welche Art Broker es sich handelt und wie dieser im Detail arbeitet, können die Handelskosten auf unterschiedliche Art und Weise gestaltet sein.

Unterschiedliche Gebührenmodelle für Ordergebühren

Der Vergleich der Handelsgebühren ist dabei nicht immer ganz einfach. Das liegt vor allem an den unterschiedlichen Gebührenmodellen. Während bei günstigen Depots die Gebühren pro Trade kaum ins Gewicht fallen, und sich im einstelligen Euro-Bereich bewegen, berechnen andere Anbieter um die 30 Euro je Order. Das gilt jedoch nur für die Direktbanken. Filialbanken berechnen in der Regel noch höhere Gebühren als die teuren Direktbanken.

Vor allem für aktive Anleger fallen die die Ordergebühren besonders ins Gewicht, daher ist es wichtig, dass Sie Ihr eigenes Handelsverhalten kennen und einschätzen können, wie viele Transaktionen Sie durchschnittlich pro Monat oder Jahr durchführen. Depotgebühren müssen Sie heutzutage übrigens nicht mehr in Kauf nehmen, denn es gibt zahlreiche Broker, die keine Depotgebühr berechnen. Aber auch hier ist ein zweiter Blick wichtig. Denn es gibt auch Onlinebroker, die zwar kostengünstige Trades anbieten, dafür aber bei den Depotgebühren ordentlich zulangen. Ein günstiges Depot, das auf Ihre Bedürfnisse angepasst ist, finden Sie am besten mit einem Depot Vergleich.

Unterschiede in der Kostenstruktur

Abhängig davon, welches Produkt gehandelt wird, fällt auch die Kostenstruktur anders aus. Beim Handel mit Devisen oder CFDs, gibt es in aller Regel keine klassischen Transaktionsgebühren, sondern stattdessen stellt der Spread den Kostenfaktor für den Kunden dar. Für den Handel mit Wertpapieren sind hingegen Ordergebühren der klassische Kostenfaktor, wobei es auch hinsichtlich deren Preisgestaltung Unterschiede zwischen den Brokern gibt.

So entscheidet sich der eine Anbieter für eine Order-Flatrate, bei der Sie alle Wertpapiere unabhängig vom Gegenwert zum gleichen Preis handeln können. Andere Broker wiederum nutzen ein prozentuales Gebührenmodell. Dabei ist die Höhe der für Sie anfallenden Kosten davon abhängig, welchen Gegenwert Sie jeweils handeln.

Überblick: Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

Depotführungsgebühren: Bei den allermeisten Brokern fallen inzwischen keine Grundgebühren mehr für ein Depotkonto an. Achten Sie beim Vergleich der Online Broker unbedingt darauf, ob und wenn ja wie viel Gebühr pro Jahr für die Depotführung berechnet wird. Einen guten Überblick darüber, wie unterschiedlich die Gebühren für ein Depotkonto pro Quartal oder pro Jahr sein können, bekommen Sie in einem Depot Vergleich.

Gebühren je Order: Wie viel Euro pro Order fällig werden, ist je nach Anbieter extrem unterschiedlich. Von wenigen Euro bis hin zu einem höheren zweistelligen Bereich ist alles drin. Je mehr Trades Sie pro Quartal vornehmen, umso mehr schlägt eine hohe Ordergebühr natürlich ins Gewicht. Manche Online Broker bieten auch Festpreise oder Maximalpreise an. Um kalkulieren zu können, was für Sie die günstigste Option ist, ist es sinnvoll, zu wissen, wie viele Order man im Jahr etwa vornimmt. Berücksichtigen Sie auch, dass es für aktive Trader auch manchmal Rabatte oder Boni bei einzelnen Brokern gibt.

Zusätzliche Gebühren: Die Hauptkosten kommen durch Depotführungsgebühren und Gebühren je Order zustande. Daneben können aber auch noch weitere Gebühren entstehen. So berechnen manche Broker z B Verwahrungsgebühren dafür, dass sie die Wertpapiere im Depot verwahren. Des Weiteren können Börsengebühren anfallen, das sind Gebühren für die Nutzung des jeweiligen Handelsplatzes und eine eventuelle Courtage für den Broker. Und auch für Limit Orders können – je nach Broker – zusätzliche Kosten entstehen. Bei Limit Orders haben Sie die Option anzugeben, welchen Preis Sie für den Kauf eines Wertpapiers höchstens zahlen.

Handelsplattform: Funktional und intuitiv bedienbar wird gewünscht

Die Handelsplattform bzw. Trading-Plattform hat in den vergangenen Jahren auch im Rahmen des Onlinebroker-Vergleichs einen immer größeren Stellenwert eingenommen. Um sich möglichst ausführlich über die vom jeweiligen Broker angebotene Trading-Plattform zu informieren, bieten sich insbesondere Testberichte an. Dort wird beispielsweise bewertet, wie funktional die Trading-Plattform ist und ob die unkomplizierte Bedienbarkeit gegeben ist.

Insbesondere die intuitive Bedienung und die möglichst zahlreichen Funktionen sind zwei Eigenschaften, durch die sich eine gute Handelsplattform heutzutage auszeichnen kann. Außerdem erwarten die meisten Trader, dass die Handelsplattform nicht nur stationär, sondern auch mobil zur Verfügung steht. Immer mehr Kunden kaufen Wertpapiere wie Aktien nämlich über mobile Endgeräte wie Smartphone oder Tablet, sodass eine App oder eine mobile Version der Trading-Plattform inzwischen nahezu unverzichtbar als Teil des Angebotes ist.

Regulierung des Brokers zeugt von Sicherheit

Einen Vergleichspluspunkt, an den zahlreiche Anleger nicht denken, ist die Regulierung des Anbieters. Die Kontrolle einer Finanzaufsichtsbehörde ist definitiv ein Sicherheitsmerkmal, denn regulierte Broker werden stetig überwacht und gelten als seriöse Anbieter.

Wird der Broker hingegen (noch) nicht reguliert, bedeutet dies zwar keinesfalls automatisch, dass es sich um einen unseriösen Anbieter handelt, jedoch ist das Risiko für den Kunden höher. Daher ist es empfehlenswert, sich bei der Wahl des Anbieters auf bereits regulierte Broker zu konzentrieren. Werden diese nämlich insolvent bzw. zahlungsunfähig, sind zumindest die Kundeneinlagen geschützt, falls der Broker zusätzlich zu Regulierung eine Einlagensicherung vorweisen kann.

Wie sicher ist das Vermögen beim Online Broker?

Die Sicherheit des Vermögens ist ein ganz zentraler Punkt bei der Auswahl der Strategie der Geldanlage. Während das Geld auf dem Fest- oder Tagesgeldkonto durch Einlagensicherung gut und sicher verwahrt ist, bringt es heutzutage leider auch kaum noch Rendite. Anders sieht das beim Handel mit Wertpapieren aus. Allerdings sind Wertpapiere auch von der gesetzlichen Einlagensicherung ausgenommen.

Zum Glück verlieren Sie aber Ihre Anlagen nicht, wenn der Online Broker Insolvenz anmelden muss. Denn die von ihm verwalteten Wertpapiere zählen nicht zu seinem Eigentum und müssen im Falle eines Kurkurses an den Anleger ausgehändigt werden. Diese können Sie dann bei einem neuen Online Broker Ihrer Wahl wieder anlegen.

Ihre Anlage bei einem Online Broker ist daher also auch im Falle einer Insolvenz des Broker sicher. Dennoch dürfen Sie aber natürlich nicht aus dem Blick verlieren, dass in Investition in Wertpapiere immer ein gewisses Risiko mit sich bringt. Egal, wie defensiv Sie investieren, es bleibt immer ein Restrisiko bestehen, dass Sie Ihre Investitionen nicht zurückbekommen. Demgegenüber stehen aber natürlich die deutlich höheren Renditechancen verglichen mit einem Fest- oder Tagesgeldkonto.

So schützen Sie sich und Ihre Anlagen vor Betrug

Je mehr die Finanzgeschäfte ins Internet verlagert werden, umso häufiger kommen auch Bedenken über die Sicherheit im World Wide Web auf. Doch das Risiko von Betrug und Missbrauch wird durch zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen der Online Broker drastisch reduziert. Bei einem seriösen Broker werden alle Seiten durch HTTPS verschlüsselt und Sie können Transaktionen und Geschäftsvorgänge nur durchführen, wenn Sie eine 2-Factor-Authentification vorgenommen haben.

Neben diesen technischen Sicherheitsstandards gilt gleichzeitig natürlich auch, dass Sie sensible Daten niemals einfach so preisgeben. Zunächst einmal sollten Sie über einen guten Virenschutz an Ihrem Computer verfügen, sobald sie finanzielle Geschäfte online erledigen. Außerdem gilt: E-Mails, in denen nach Ihren Kontodaten, PINs oder TANs gefragt wird, kommen niemals von Ihrer Bank oder Ihrem Broker, sondern sind immer als Spam zu behandeln. Das gleiche gilt für Mails, die vermeintlich von Ihrer Bank oder Ihrem Broker kommen, in denen Sie aufgefordert werden, auf Links zu klicken oder Anhänge zu öffnen. Keine seriöse Bank tritt auf diese Weise mit ihren Kunden in Kontakt. Sollten Sie sich doch einmal unsicher sein, ob ein Schreiben nicht doch von Ihrer Bank kommt, nehmen Sie telefonisch Kontakt zu Ihrer Bank auf.

Kundenservice: Freundlich, kompetent und gut erreichbar

Der Kundensupport ist ein weiteres Merkmal, das bei einem guten Broker nicht fehlen darf. Insbesondere Neulinge, die vielleicht erstmals mit Wertpapieren handeln, haben oftmals noch Fragen zum Angebot oder Probleme mit der Trading-Plattform. In diesem Fall ist es wichtig, dass Ihnen ein kompetenter Mitarbeiter des Kundensupports zur Seite steht.

Ein optimaler Kundenservice zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die Mitarbeiter freundlich, kompetent und gut erreichbar sind. Im Idealfall können Sie den Kundensupport heutzutage auf mehreren Wegen kontaktieren, nämlich:

  • Telefon
  • E-Mail
  • Live-Chat
  • Skype
  • Kontaktformular

Wichtig sind aber nicht nur die Kontaktpflege, sondern natürlich sollten die Mitarbeiter möglichst gut, also schnell, erreichbar sein. Mittlerweile stellen manche Broker sogar einen sogenannten 24/7-Kundensupport zur Verfügung. Dann können Sie die Mitarbeiter tatsächlich an jedem Tag und rund um die Uhr kontaktieren.

Handelsangebot: Möglichst breite Auswahl an Produkten

Zahlreiche Trader möchten nicht nur mit Aktien oder Rentenpapieren handeln, sondern darüber hinaus hin und wieder mit Fonds, Optionen, Futures, Devisen, CFDs oder auch Kryptowährungen. Daher spielt das Produktangebot des Brokers eine essentielle Rolle.

Natürlich möchten Sie als Kunde nicht für jedes Finanzprodukt einen anderen Broker nutzen, beispielsweise einen Forex-Broker für den Devisenhandel, einen CFD-Broker für den Handel mit Differenzkontrakten und einen Wertpapierbroker für den Handel mit Aktien. Im Idealfall bietet der Broker also möglichst viele unterschiedliche Finanzinstrumente an, die Sie über das entsprechende Depot handeln können.

Außerdem zeichnet sich ein gutes Produktangebot dadurch aus, dass Sie innerhalb der jeweiligen Kategorie eine möglichst große Auswahl haben. Mindestens 30 Währungspaare, 100 CFDs und mehrere Hundert Aktien sowie Fonds sollte der Broker im Handelsbereich ermöglichen, damit eine gute Auswahl vorhanden ist.

Fazit zum online Broker Vergleich

Der online Broker Vergleich ist ein ideales Instrument, um die am Markt auftretenden Anbieter schnell und zielgerichtet gegenüber zu stellen. Beim Vergleich kommt es nicht nur auf die Kosten an, auch wenn diese von zentraler Bedeutung sind. Darüber hinaus wird auch ein Blick auf die Handelsplattform, den Kundenservice, die Regulierung des Brokers und einige weitere Punkte geworfen. In der Summe sind die Chancen gut, dass Sie durch einen online Vergleich von unterschiedlichen Brokern nicht nur Kosten einsparen, sondern den für Sie besten online Broker finden.

Die wichtigsten Merkmale, auf die es beim Online Broker ankommt

Holen Sie bei der Suche nach dem idealen Online Broker für Sie das Beste heraus! Welcher Online Broker für Ihr Trading-Verhalten der passende ist, hängt von Ihrer Erfahrung an der Börse und Ihrem Trading-Verhalten ab. Wichtig ist, dass Sie Ihre Entscheidung nicht alleine von den Gesamtkosten abhängig machen. Denn ein günstiger Broker, der keinen Service liefert, kostet Sie unter Umständen mehr Geld, als ein teurer, wenn Sie schlecht oder nicht ausreichend beraten werden.

Daher gilt: Lassen Sie sich nicht von großartigen Versprechen blenden. Wer Ihnen unrealistische Gewinne verspricht, arbeitet höchstwahrscheinlich nicht seriös. Halten Sie sich bei Ihrer Broker-Wahl an renommierte Unternehmen oder auch an neue, Unternehmen, wenn Sie eine gute Reputation aufweisen können.

Folgende Punkte können Ihnen helfen, den besten Online Broker für sich zu finden:
  1. Geringe Gesamtkosten. D. h. dauerhaft kostenlose Depotführung und geringe Ordergebühren
  2. Transparenz bei den Kosten
  3. Übersichtlich und benutzerfreundlich gestaltete Handelsplattform
  4. Große Auswahl an Wertpapieren und Handelsplätzen
  5. Umfangreiche Serviceleistungen

FAQs

Forex (kurz FX) steht für Foreign Exchange. Beim Forex-Trading wird eine Währung in eine andere umgerechnet. Bei dieser Art der Währungsumrechnung geht es darum, mit möglichst viel Gewinn zu tauschen. Durch zum teil sehr volatile Kursentwicklungen bei manchen Währungen ist das Forex-Trading sehr attraktiv, da es hohe Gewinne verspricht. Gleichzeitig ist die Gefahr von Verlusten natürlich ebenso hoch.

Die Abkürzung CFD steht für Contracts for Difference bzw. Differenzkontrakte. Ein CFD ist ein Derivat und damit ist sein Wert von der Wertentwicklung eines oder mehrerer Basiswerte abhängig. CFDs werden im Normalfall außerbörslich gehandelt und gelten als hochspekulative Derivate, die sich nur für sehr erfahrene Anleger empfehlen. Der Grund ist auch hier (wie so oft an der Börse): mit geringem Einsatz kann man hohe Gewinne erzielen, aber auch hohe Verluste sind nicht unwahrscheinlich.

Wie schon die Bezeichnung vermuten lässt, sind Futures Geschäfte, die in der Zukunft liegen. Futures werden auch als Termingeschäfte bezeichnet. Hierbei verpflichtet sich der Verkäufer zu einem gesetzten Zeitpunkt ein Produkt zu liefern, dass vom Käufer zu einem festgelegten Preis abgenommen wird. Auf diese Weise kann man sich gegen Marktschwankungen absichern, für beide Seiten des Vertrags besteht damit aber auch ein Risiko von Verlusten. Auch Futures gehören zu den Derivaten, werden allerdings an der Börse gehandelt und sind aus diesem Grund auch stärker reguliert als die meisten anderen spekulativen Finanzprodukte.

Mit einer Limit Order gibt der Anleger die Anweisung einen Trade bei einem bestimmten Kurswert vorzunehmen. Eine Limit Order kann zu unterschiedlichen Zeitpunkten gesetzt werden:

  1. Beim Einstieg / Kauf eines Wertpapiers: Man kauft erst, wenn der Kurs unter einen bestimmten Wert gefallen ist.
  2. Beim Ausstieg / Verkauf eines Wertpapiers: Man verkauft nur, wenn ein bestimmter Kurswert erreicht ist.
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