Unsere Dienstleistungen auf depotkonto.de finanzieren wir durch Partnerprogramme mit verschiedenen Anbietern von Wertpapierdepots.
Wenn Sie als Nutzer über unsere Seite den Antrag auf die Eröffnung eines Depotkontos stellen, Ihr Antrag genehmigt wird und Sie das Angebot tatsächlich in Anspruch nehmen, erhalten wir dafür von einigen Anbietern eine Provision.
Auf unsere Produktbewertungen und Empfehlungen nehmen die Anbieter von Depotkonten jedoch weder durch Provisionen noch auf andere Weise Einfluss. Auch der Preis, den Sie für ein Angebot bezahlen, erhöht sich durch solche Provisionen nicht – sie werden vollständig durch den Anbieter der Leistung getragen.
Die Depotkonten, die wir Ihnen präsentieren, wählen wir ausschließlich aufgrund ihrer Qualität und ihrer Leistungsprofile aus. Mehr dazu finden Sie hier: Redaktionskodex
So sind Depot und Guthaben bei Scalable geschützt
Ist Scalable Capital sicher?
Für Ihr Depot gilt: Wertpapiere sind ohne Höchstbetrag vor einer Pleite von Scalable geschützt. Bankguthaben sichert das Gesetz bis 100.000 € je Kunde und Bank – wie weit das für Ihr Geld reicht, hängt davon ab, wo Scalable es verwahrt, und das unterscheidet sich zwischen FREE und PRIME+.
| Handelsplatz: | Gettex |
|---|---|
| Orderpreis: | 0,99 € |
Werbehinweis: Anbieter-Links in dieser Übersicht sind Werbelinks (Affiliate-Links) — für Abschlüsse darüber erhalten wir eine Provision vom Anbieter.
- Bank: Die Scalable Capital Bank GmbH in München ist seit dem 10.09.2025 eine Vollbank, beaufsichtigt von BaFin und Bundesbank.
- Depot: Ihre Wertpapiere gehören Ihnen. Bei einer Pleite fallen sie nicht in die Insolvenzmasse und werden herausgegeben.
- Guthaben: Gesetzlich gesichert sind 100.000 € je Kunde und Bank. Mit PRIME+ verteilt Scalable Tagesgeld und Verrechnungskonto auf bis zu fünf Banken, also bis 5 × 100.000 €.
- Ohne PRIME+: Das Guthaben kann ganz oder teilweise in Geldmarktfonds liegen. Die haben keine Einlagensicherung, ihr Vermögen ist aber von Scalable und der Fondsgesellschaft getrennt.
- Achtung: Haben Sie ein eigenes Konto bei einer der Partnerbanken, zählt es dort mit dem Scalable-Anteil zusammen.
- Nicht abgesichert: Kursverluste.
Tarife, Angebot und Eröffnung stehen unter Scalable Capital im Überblick.
Wo liegt welches Geld – und wie ist es geschützt?
Ihr Geld kann bei Scalable an mehreren Orten liegen, und für jeden gilt ein anderer Schutz:
| Geldort | Wo es liegt | Schutz | Wenn Scalable pleitegeht |
|---|---|---|---|
| Wertpapiere im Depot | deutsche Wertpapiere meist bei der Clearstream Banking AG, ausländische im Lagerland | Eigentum des Kunden, ohne Höchstbetrag | werden herausgegeben, nicht Teil der Insolvenzmasse |
| Tagesgeld und Verrechnungskonto mit PRIME+ | Scalable und vier Partnerbanken | gesetzliche Einlagensicherung, 100.000 € je Bank, verteilt bis 5 × 100.000 € | Einlage bei Scalable: Entschädigung; bei Partnerbanken: Herausgabe an Sie |
| Tagesgeld und Verrechnungskonto ohne PRIME+ | Scalable, Partnerbanken oder Geldmarktfonds – auch nur einer davon | bei Banken 100.000 € je Bank; Fondsanteile getrennt verwahrt, ohne Einlagensicherung | wie mit PRIME+; Fondsanteile siehe unten |
| Festgeld | Scalable und/oder Partnerbanken, nie Geldmarktfonds | 100.000 € je Bank; keine Zusage einer Verteilung auf fünf Banken | wie beim Tagesgeld bei Banken |
| Geldmarktfonds-Anteile (nur ohne PRIME+) | vier Fonds; Scalable hält die Anteile treuhänderisch | Fondsvermögen getrennt, ohne Höchstbetrag; kleine Wertschwankung möglich | gehören nicht zum Vermögen von Scalable |
| Quelle: Kundendokumente (Stand: September 2026), Tagesgeld- und Festgeld-Seite, Hilfe-Center und Risikohinweise von Scalable Capital, abgerufen am 21.10.2026; eigene Zusammenstellung, Belege in den Abschnitten unten. | |||
Was Scalable auf welches Guthaben zahlt, steht unter Scalable Capital Zinsen; das Tagesgeld bringt derzeit 2,6 % im Jahr, mit und ohne PRIME+.
Lizenz und Aufsicht: Scalable ist eine Vollbank
Ihr Vertragspartner ist die Scalable Capital Bank GmbH mit Sitz in München. Sie hat seit dem 10.09.2025 die Erlaubnis für das Einlagen-, Kredit- und Depotgeschäft und ist damit eine Vollbank.1 Die Bankerlaubnis kam von der Europäischen Zentralbank; die laufende Aufsicht führen die BaFin und die Deutsche Bundesbank.2 Vorher war Scalable ein Wertpapierinstitut, das seit April 2023 auch Wertpapiere verwahren durfte.1
Bis Dezember 2024 eröffneten Scalable-Kunden ihr Depot bei der Baader Bank. Seit dem 10.12.2024 führt Scalable die Depots neuer Kunden selbst; Bestandskunden kündigte Scalable für 2025 einen Umzugsservice an.3
Wertpapiere im Depot: Sie gehören Ihnen
Aktien, ETFs und Anleihen in Ihrem Depot sind Ihr Eigentum, nicht das von Scalable. Deutsche Wertpapiere liegen in der Regel bei der Clearstream Banking AG, der deutschen Wertpapiersammelbank, in einem Sammelbestand; Sie sind daran Miteigentümer.4 Ausländische Wertpapiere werden meist im Heimatland des Papiers verwahrt, Scalable hält sie dort treuhänderisch für Sie. In welchem Land Ihre Papiere liegen, steht auf dem Depotauszug.4
Geht Scalable pleite, gehören diese Wertpapiere deshalb nicht zur Insolvenzmasse. Sie haben Anspruch auf Herausgabe – ohne Höchstbetrag.5
Der Schutz gilt für eine Pleite von Scalable, nicht für fallende Kurse: Verliert eine Aktie oder ein ETF an Wert, tragen Sie den Verlust – wie bei jeder Bank.
Einlagensicherung: was für Ihr Guthaben gilt
Für Bankguthaben gilt die gesetzliche Einlagensicherung: Geht eine Bank pleite, bekommen Sie bis zu 100.000 € erstattet. Die Grenze gilt je Kunde und je Bank, und alle Ihre Konten bei derselben Bank werden zusammengezählt.6 Für Einlagen bei Scalable selbst springt die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken ein; einem zusätzlichen freiwilligen Sicherungsfonds gehört Scalable nicht an.7 Erstattet wird spätestens sieben Arbeitstage, nachdem der Entschädigungsfall festgestellt ist.6
In einigen Sonderfällen gilt eine höhere Grenze: Stammt das Geld etwa aus dem Verkauf einer selbst genutzten Wohnung, aus einer Abfindung nach dem Verlust des Arbeitsplatzes oder aus der Kapitalauszahlung einer betrieblichen Altersversorgung, sind bis zu 500.000 € geschützt – für höchstens sechs Monate nach der Gutschrift.8 Den höheren Anspruch müssen Sie im Ernstfall schriftlich nachweisen.8
Die fünf Banken, auf die Scalable Guthaben verteilt
Neben der eigenen Bank nutzt Scalable vier Partnerbanken.9 Dort liegt Ihr Geld auf offenen Treuhandkonten: Konten, die Scalable führt und bei denen die Bank weiß, dass das Geld den Kunden zusteht. Für die Einlagensicherung zählen deshalb Sie als Kunde, nicht Scalable – Ihr Anteil ist bei jeder Bank bis 100.000 € gesichert.10
| Bank | Gesetzliche Sicherung | Grenze je Kunde | Zusätzlicher Schutz |
|---|---|---|---|
| Scalable Capital Bank GmbH | Entschädigungseinrichtung deutscher Banken | 100.000 € | keiner – kein Mitglied im freiwilligen Einlagensicherungsfonds |
| Deutsche Bank AG | Entschädigungseinrichtung deutscher Banken | 100.000 € | Mitglied im Einlagensicherungsfonds der privaten Banken |
| HSBC Continental Europe S.A. | französische Einlagensicherung (FGDR) | 100.000 € | Die deutsche Zweigniederlassung ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds der privaten Banken |
| Münchener Hypothekenbank eG | BVR Institutssicherung (Volks- und Raiffeisenbanken) | 100.000 € | Institutssicherung: Die Gruppe stützt ihre Mitglieder, um eine Pleite zu verhindern |
| Norddeutsche Landesbank (NordLB) | Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe | 100.000 € | Institutssicherung wie bei der Münchener Hypothekenbank |
| Quelle: Informationsbögen für den Einleger der fünf Banken und Liste der Partnerbanken von Scalable Capital sowie Mitgliederliste des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken, alle abgerufen am 21.10.2026. | |||
Für Guthaben über 5 × 100.000 € verweist Scalable auf die freiwillige Einlagensicherung der Partnerbanken; wie hoch dieser Schutz für Geld auf Treuhandkonten je Kunde ausfällt, nennen die Unterlagen nicht – fest rechnen können Sie mit 100.000 € je Bank.
Mit oder ohne PRIME+: wohin Ihr Guthaben geht
Wie Scalable Tagesgeld und Verrechnungskonto verteilt, hängt vom Tarif ab:11
- Mit PRIME+ (4,99 € im Monat, Stand: 21.10.2026) liegt das Guthaben nur bei Banken: bei Scalable und den vier Partnerbanken, verteilt unter Beachtung der Grenze von 100.000 € je Bank. Das ergibt bis zu 5 × 100.000 € gesetzliche Sicherung. Was darüber hinausgeht, verteilt Scalable auf Banken mit freiwilliger Einlagensicherung.
- Ohne PRIME+ kann das Guthaben bei Scalable, bei Partnerbanken oder in Geldmarktfonds liegen – laut Scalable auch vollständig bei nur einer Bank oder in nur einem Fonds. Eine Zusage, es auf mehrere Banken zu verteilen, gibt es dann nicht.
Die Verteilung ändert sich laufend. Wo Ihr Geld gerade liegt, sehen Sie in der App oder im Web unter Produktdetails (Zahnrad-Symbol) › Guthabenverteilung und im monatlichen Kontoauszug.11 Wie das Konto selbst funktioniert, steht unter Scalable Tagesgeld.
| Zinsstaffel | |
| jede Summe | 2,60 % |
| Konditionen | |
| Girokonto-Bindung | |
| Referenzkonto nötig | |
| Zinsgutschrift | Monatlich |
| Unterkonten | |
| Einlagensicherung & Aufsicht | |
| Höhe | 100.000 € |
| Finanzaufsicht | BaFin |
Werbehinweis: Anbieter-Links in dieser Übersicht sind Werbelinks (Affiliate-Links) — für Abschlüsse darüber erhalten wir eine Provision vom Anbieter.
Die Treuhand-Falle: eigene Konten bei derselben Bank
Scalable berücksichtigt bei der Verteilung nur das Geld, das es selbst bei einer Bank für Sie verwahrt. Ihre eigenen Konten dort kennt Scalable nicht. Für die Einlagensicherung zählt aber beides zusammen.12
Ein Beispiel: Ihr Girokonto mit 80.000 € führen Sie bei der Deutschen Bank. Scalable verwahrt 50.000 € Ihres Tagesgelds auf seinem Treuhandkonto bei derselben Bank. Für die gesetzliche Einlagensicherung haben Sie dort 130.000 € – gesichert sind 100.000 €, die übrigen 30.000 € nicht. Für diesen Teil tragen Sie das Risiko selbst.12 Ihr eigenes Girokonto schützt bei der Deutschen Bank zusätzlich der freiwillige Einlagensicherungsfonds der privaten Banken; ob er auch den Scalable-Anteil auf dem Treuhandkonto deckt, steht in keiner der Unterlagen – rechnen Sie bei diesem Anteil nur mit der gesetzlichen Grenze.
Was Sie tun können: In der Guthabenverteilung nachsehen, ob ein Teil Ihres Geldes bei einer Bank liegt, bei der Sie auch privat ein Konto haben – und bei großen Beträgen eines von beiden so begrenzen, dass zusammen höchstens 100.000 € dort liegen. Das gilt auch mit PRIME+.
Geldmarktfonds: kein Bankguthaben, aber getrennt geschützt
Ohne PRIME+ kann Scalable Ihr Guthaben ganz oder teilweise in qualifizierte Geldmarktfonds legen. Sie wählen das nicht selbst und bekommen denselben Zins wie auf dem Konto.13 Geldmarktfonds legen das Geld in erstklassige, sehr kurz laufende Papiere an, etwa Bundesanleihen.13 Scalable nutzt derzeit vier Fonds:14
| Fonds | Fondsgesellschaft | Verwahrstelle | Risikoklasse |
|---|---|---|---|
| Amundi Money Market Fund – Short Term EUR | Amundi Luxembourg S.A. | CACEIS Bank, Luxembourg Branch | 1 von 7 |
| BlackRock ICS Euro Liquidity Fund | BlackRock Asset Management Ireland Limited | J.P. Morgan SE, Zweigniederlassung Dublin | 1 von 7 |
| Deutsche Managed Euro Fund (DWS) | DWS Investment S.A., Luxemburg | State Street Custodial Services (Ireland) Limited | 1 von 7 |
| JPM EUR Liquidity LVNAV Select | JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l. | J.P. Morgan SE, Zweigniederlassung Luxemburg | 1 von 7 |
| Quelle: Liste der qualifizierten Geldmarktfonds von Scalable Capital (abgerufen am 21.10.2026) und die dort verlinkten Basisinformationsblätter der Fonds (Fassungen von 2024 und 2025). Risikoklasse 1 ist die niedrigste von sieben Stufen. | |||
Ein Geldmarktfonds ist kein Bankkonto, Einlagensicherung gibt es dafür nicht. Geschützt ist das Geld anders: Das Fondsvermögen gehört den Anlegern und ist vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt; deren Pleite lässt es unberührt.14 Scalable nennt das „Sondervermögen“ – so heißt getrenntes Fondsvermögen im deutschen Recht.15 Die Fondsanteile hält Scalable treuhänderisch für Sie und getrennt vom eigenen Vermögen; laut Scalable sind sie so unabhängig vom Betrag auch vor einer Pleite von Scalable geschützt.13
Ganz ohne Risiko ist ein Geldmarktfonds nicht: Die Papiere darin schwanken am Tag meist um weniger als 0,01 %; weicht das Fondsvermögen aber um mehr als 0,20 % ab, passt Scalable den Wert Ihres Guthabens entsprechend an.13 Fallen Papiere im Fonds aus, können Anleger Geld verlieren,16 und ein Entschädigungssystem, das solche Verluste ausgleicht, gibt es nicht – drei der vier Basisinformationsblätter sagen das ausdrücklich.14
Oft ist zu lesen, Geld in Geldmarktfonds sei nur bis 20.000 € abgesichert. Das stimmt nicht. Die 20.000 € stammen aus der Anlegerentschädigung, einer Notfallregel für fehlende Wertpapiere (nächster Abschnitt). Geldmarktfonds schützt etwas anderes: die Trennung des Fondsvermögens, ohne Höchstbetrag.
Anlegerentschädigung: das Netz für fehlende Wertpapiere
Die Anlegerentschädigung greift, wenn eine Bank Wertpapiere, die ihren Kunden gehören, nicht zurückgeben kann – etwa weil sie fehlen. Dann gibt es 90 % der Ansprüche, höchstens 20.000 € je Kunde. Bei Scalable zahlt sie dieselbe Stelle wie bei Einlagen, die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken.17 Die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW), die ältere Texte nennen, ist nur für Wertpapierinstitute und andere Anbieter zuständig, die keine Vollbank sind.18
Die 20.000 € sind also keine Obergrenze für Ihr Depot: Im Normalfall bekommen Sie Ihre Wertpapiere vollständig zurück. Geld aus Wertpapiergeschäften, etwa der Erlös eines Verkaufs auf dem Verrechnungskonto, gilt bei einer Bank als Einlage und fällt unter die Grenze von 100.000 €.19 Kursverluste ersetzt keine der beiden Sicherungen.
Festgeld: nur bei Banken
Festgeld legt Scalable ausschließlich als Bankeinlage an, bei Scalable selbst und/oder bei Partnerbanken, nie in Geldmarktfonds. Gesichert sind 100.000 € je Kunde und Bank; je nach Partnerbank kann ein freiwilliger Fonds zusätzlich schützen.20 Eine Verteilung auf fünf Banken sagt Scalable beim Festgeld nicht zu. Welche Banken es verwahren, steht in der Bestätigung zum Laufzeitstart; wird eine davon insolvent, kann der Vertrag vorzeitig gekündigt werden, mit anteiligen Zinsen.20 Laufzeiten, Zinsen und Bedingungen stehen unter Scalable Festgeld.
Was passiert, wenn Scalable pleitegeht?
Was Vertrag und Gesetz vorsehen:
- Wertpapiere: nicht Teil der Insolvenzmasse, Anspruch auf Herausgabe ohne Höchstbetrag.5
- Geld auf Treuhandkonten bei Partnerbanken: getrennt von Scalables Geld; Sie können es herausverlangen und auszahlen lassen, unter Umständen nur auf eigene Veranlassung.12
- Einlagen bei Scalable selbst: Die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken erstattet bis 100.000 € binnen sieben Arbeitstagen.6, 7
- Geldmarktfonds-Anteile: Scalable hält sie treuhänderisch und getrennt vom eigenen Vermögen.13
- Fehlende Wertpapiere: Anlegerentschädigung, 90 %, höchstens 20.000 €.17
Geht nicht Scalable, sondern eine Partnerbank pleite, zahlt deren Sicherungssystem bis 100.000 € je Kunde. Die Ansprüche macht Scalable in Ihrem Auftrag geltend.12
Lohnt sich PRIME+ für die Sicherheit?
Meist nicht. Unter 100.000 € Guthaben ist Ihr Geld auch ohne PRIME+ geschützt: bei einer Bank durch die Einlagensicherung (Treuhand-Falle ausgenommen), in einem Geldmarktfonds durch die Trennung des Fondsvermögens. PRIME+ sorgt nur dafür, dass es bei Banken liegt.
Interessant wird PRIME+ bei sechsstelligen Guthaben, wenn Sie Ihr Geld lieber gesetzlich gesichert auf mehrere Banken verteilt sehen. Unsere Rechnung: PRIME+ kostet 59,88 € im Jahr. Bei 150.000 € Guthaben sind das umgerechnet 0,04 % des Guthabens im Jahr, bei 300.000 € nur 0,02 % – ein kleiner Teil dessen, was das Tagesgeld an Zinsen bringt. Dafür verteilt Scalable das Geld auf bis zu fünf Banken mit je 100.000 € gesetzlicher Sicherung.
Ob sich das Abo samt günstigeren Orders insgesamt rechnet, steht unter Scalable Capital Kosten und Gebühren. Ohne Abo können Sie Guthaben über 100.000 € teilweise bei einer anderen Bank anlegen.
Konto und App: Schutz vor fremdem Zugriff
Daten überträgt und speichert Scalable verschlüsselt; die Informationssicherheit ist nach ISO 27001 zertifiziert. Mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung muss zusätzlich zum Passwort Ihr verknüpftes Smartphone jede Anmeldung freigeben. Scalable nutzt nur offizielle Kanäle – Messenger-Nachrichten, die auf fremde Websites oder Apps locken, stammen oft von Betrügern.21
Scalable und Trade Republic im Vergleich
Trade Republic arbeitet nach demselben Prinzip: Kundengeld liegt nach Wahl von Trade Republic teils auf Treuhandkonten bei Partnerbanken, teils in Geldmarktfonds.22 Das entspricht Scalable ohne PRIME+; reine Bankeinlagen bietet Scalable mit PRIME+. Wie Trade Republic Depot und Konto absichert, steht unter Trade Republic Sicherheit.
Häufige Fragen
Ihre Wertpapiere gehören Ihnen und fallen nicht in die Insolvenzmasse. Sie haben Anspruch darauf, dass sie herausgegeben werden, und zwar ohne Höchstbetrag. Geld, das Scalable auf Treuhandkonten bei Partnerbanken verwahrt, können Sie ebenfalls herausverlangen; Einlagen bei Scalable selbst erstattet die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken bis 100.000 € je Kunde. Fehlen Wertpapiere, greift zusätzlich die Anlegerentschädigung mit 90 %, höchstens 20.000 €.
Nein. Die 20.000 € gehören zur Anlegerentschädigung, einer Notfallregel für den Fall, dass eine Bank Wertpapiere ihrer Kunden nicht herausgeben kann. Geldmarktfonds sind anders geschützt: Das Fondsvermögen ist vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt, und Scalable hält die Anteile treuhänderisch und getrennt vom eigenen Vermögen – ohne Höchstbetrag. Eine Einlagensicherung wie für Bankguthaben gilt für Geldmarktfonds dagegen nicht, und ihr Wert kann leicht schwanken.
Bis 100.000 € Guthaben nicht. Liegt das Geld bei einer Bank, deckt es die gesetzliche Einlagensicherung; liegt es in einem Geldmarktfonds, schützt die Trennung des Fondsvermögens. Mit PRIME+ (4,99 € im Monat, Stand: 21.10.2026) liegt das Guthaben dagegen nur bei Banken, verteilt auf Scalable und vier Partnerbanken mit bis zu 5 × 100.000 € gesetzlicher Sicherung. Das ist vor allem bei Guthaben über 100.000 € ein Argument. Für Festgeld gilt diese Verteilungszusage nicht.
Ja. Die Scalable Capital Bank GmbH in München hat seit dem 10.09.2025 die Erlaubnis für das Einlagen-, Kredit- und Depotgeschäft und ist damit eine Vollbank. Die Bankerlaubnis erteilte die Europäische Zentralbank, beaufsichtigt wird Scalable von der BaFin und der Deutschen Bundesbank. Einlagen sind über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken gesetzlich gesichert; einem freiwilligen Einlagensicherungsfonds gehört Scalable nicht an.
Neue Depots führt Scalable seit Dezember 2024 selbst; bis dahin war die Baader Bank die Depotbank, Bestandskunden konnten umziehen. Deutsche Wertpapiere liegen in der Regel bei der Clearstream Banking AG in einem Sammelbestand, an dem Sie Miteigentümer sind. Ausländische Wertpapiere werden meist im Heimatland des Papiers verwahrt, Scalable hält sie dort treuhänderisch für Sie. In welchem Land Ihre Papiere liegen, steht auf dem Depotauszug.
Nein. Einlagensicherung und Anlegerentschädigung schützen vor einer Pleite der Bank, nicht vor fallenden Kursen. Verliert eine Aktie oder ein ETF an Wert, tragen Sie den Verlust selbst – das gilt bei jeder Bank und jedem Broker.
Quellen und Rechtsgrundlagen (Stand: 21.10.2026)
- Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Unternehmensdatenbank: Scalable Capital Bank GmbH (Erlaubnisse für Einlagen-, Kredit- und Depotgeschäft seit 10.09.2025; frühere Erlaubnisse als Wertpapierinstitut, Verwahrung seit 11.04.2023), Stand der Daten 20.10.2026, abgerufen am 21.10.2026.
- Scalable Capital, Pressemitteilung vom 10. September 2025 „Scalable Capital ist jetzt Bank“, Hilfe-Center „Ist Scalable jetzt eine Bank?“ und Impressum (Aufsicht durch BaFin und Deutsche Bundesbank), abgerufen am 21.10.2026.
- Scalable Capital, Pressemitteilung vom 10. Dezember 2024 zu den eigenen Depots (bisherige Depotbank Baader Bank AG, Umzugsservice für Bestandskunden), abgerufen am 21.10.2026.
- Depotgesetz, § 6 Abs. 1 (Miteigentum am Sammelbestand), und Scalable Capital, Kundendokumente (Stand: September 2026), Informationen zum Schutz von Finanzinstrumenten und Besondere Vertragsbedingungen Wertpapiergeschäfte (Verwahrung bei Clearstream, Verwahrung im Ausland, Depotauszug).
- Insolvenzordnung, § 47 (Aussonderung), und Scalable Capital Hilfe-Center, „Was passiert im Falle einer Insolvenz?“, abgerufen am 21.10.2026.
- Einlagensicherungsgesetz, § 8 Abs. 1 (100.000 €), § 7 Abs. 3 (alle Konten bei derselben Bank zusammen) und § 14 Abs. 3 (Erstattung binnen sieben Arbeitstagen).
- Scalable Capital, Informationsbogen für den Einleger (Entschädigungseinrichtung deutscher Banken), abgerufen am 21.10.2026; Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken, Liste der mitwirkenden Kreditinstitute (Scalable nicht verzeichnet), abgerufen am 21.10.2026.
- Einlagensicherungsgesetz, § 8 Abs. 2 und 5 (bis 500.000 € für bestimmte Einmalbeträge, bis sechs Monate nach Gutschrift; Nachweis durch den Einleger).
- Scalable Capital, Dokumente: Liste der Partnerbanken und Informationsbögen für den Einleger von Deutsche Bank, HSBC Continental Europe, Münchener Hypothekenbank und NordLB, abgerufen am 21.10.2026; Mitgliederliste des Einlagensicherungsfonds wie Fußnote 7.
- Einlagensicherungsgesetz, § 7 Abs. 4a (offenes Treuhandkonto: maßgeblich ist der Kunde), und Scalable Capital, Risiken der Kapitalanlage (Fassung 2026.1), Abschnitt zur Verwahrung auf Treuhandsammelkonten, abgerufen am 21.10.2026.
- Scalable Capital, Tagesgeld (Konditionen mit und ohne PRIME+), PRIME+ Broker (Preis), Hilfe-Center „Wie wird mein Guthaben verteilt?“ und „Wie und wo kann ich sehen, auf welche Banken mein Guthaben verteilt ist?“, alle abgerufen am 21.10.2026.
- Scalable Capital, Kundendokumente (Stand: September 2026), Besondere Vertragsbedingungen Cash-Management, Ziffern 2.2 und 7.1 bis 7.4; Risiken der Kapitalanlage (Fassung 2026.1, Sicherungsgrenzen bei anderweitigen Guthaben); Seite Sicherheit (Verteilung des PRIME+-Guthabens), abgerufen am 21.10.2026.
- Scalable Capital, Kundendokumente (Stand: September 2026), Besondere Vertragsbedingungen Cash-Management, Ziffern 1, 2.1, 2.2, 2.5 und 5; Hilfe-Center „Was ist ein Geldmarktfonds?“ und Seite Tagesgeld (Anlage in Geldmarktinstrumente, Anpassung ab 0,20 % Abweichung, Schutz vor einer Insolvenz von Scalable), abgerufen am 21.10.2026.
- Scalable Capital, Dokumente von qualifizierten Geldmarktfonds, abgerufen am 21.10.2026, und die Basisinformationsblätter der Fonds: Amundi Money Market Fund – Short Term EUR (10/2024), BlackRock ICS Euro Liquidity Fund (08/2025), Deutsche Managed Euro Fund (04/2024), JPM EUR Liquidity LVNAV Select (04/2025) – Fondsgesellschaft, Verwahrstelle, Risikoklasse, Trennung des Fondsvermögens; BlackRock, DWS und J.P. Morgan: kein Entschädigungssystem, Amundi nennt keines.
- Kapitalanlagegesetzbuch, § 92 Abs. 1 (Sondervermögen getrennt vom Vermögen der Kapitalverwaltungsgesellschaft; deutsches Recht, für die vier Fonds aus Luxemburg und Irland belegen die Basisinformationsblätter die Trennung).
- Scalable Capital, Risiken der Kapitalanlage (Fassung 2026.1), Abschnitt „Verwahrung bei qualifizierten Geldmarktfonds“ (OGAW-Schutzstandards, Kredit-, Zins- und Marktrisiko), abgerufen am 21.10.2026.
- Anlegerentschädigungsgesetz, § 1 Abs. 3 (Herausgabe von Wertpapieren der Anleger) und § 4 Abs. 2 (90 %, höchstens 20.000 €); Einlagensicherungsgesetz, § 5 Abs. 2 (bei Banken zahlt das Einlagensicherungssystem).
- Anlegerentschädigungsgesetz, § 1 Abs. 1 Nr. 2 und § 6 Abs. 1 (Entschädigungseinrichtung bei der KfW nur für Institute, die keine Banken im Sinne der europäischen Bankenverordnung sind).
- Einlagensicherungsgesetz, § 2 Abs. 3 (Geld aus Wertpapiergeschäften einer Bank gilt als Einlage).
- Scalable Capital, Festgeld (Häufige Fragen zur Sicherheit), Hilfe-Center „Wie sicher ist mein Geld auf dem Festgeldkonto?“ und „Werden meine Festgeld-Einlagen in Geldmarktfonds investiert?“, abgerufen am 21.10.2026; Kundendokumente (Stand: September 2026), Besondere Vertragsbedingungen Festgeld, Ziffern 1.4, 1.5, 5.2 und 5.3.
- Scalable Capital, Sicherheit (Verschlüsselung, ISO 27001, Zwei-Faktor-Authentifizierung, offizielle Kommunikationskanäle), abgerufen am 21.10.2026.
- Trade Republic, Zinsen (Treuhandkonten bei Partnerbanken und Geldmarktfonds), abgerufen am 21.10.2026.
Die Tabellen fassen außerdem Scalables Seiten Tagesgeld und Festgeld, das Hilfe-Center und die Kundendokumente (Stand: September 2026) zusammen, abgerufen am 21.10.2026. Den Tagesgeldzins und den Jahrespreis von PRIME+ zeigen wir aus unserer eigenen Produktdatenbank.


